Wie geht es weiter?
Theo und sein Verhältnis zu Frauen und Mädchen
Theo hat bislang kein glückliches Händchen bei Beziehungsanbahnungen. Spricht er mal – selten genug – eine an, weil er sich in sie verschossen hat, zeigt sich leider, dass diejenige beziehungstechnisch ausschließlich auf Frauen fixiert ist. Immerhin profitiert dann Charlie davon: Zwei mehrmonatige Beziehungspartnerinnen und mehrere Kurzzeitliebschaften sind für sie dabei herausgesprungen. Auch deswegen ist Charlie bestrebt, Theo nach Kräften zu unterstützen, um seinerseits endlich sexuell aktiv zu werden. Nachdem sie beide kurz vor den Sommerferien mit zwei Wochen Abstand endlich volljährig geworden sind, hat Charlie ihre Bemühungen intensiviert. Denn jetzt gibt es keine Hindernisse mehr, die einem begegnen, wenn man noch minderjährig ist. Charlie selbst betätigt sich ja schon seit zweieinhalb Jahren geschlechtlich und ist zufrieden damit, auch wenn die große Liebe noch nicht dabei gewesen ist.
Und nun hat Theo es allmählich begriffen, dass es nicht darauf ankommt, seinen ersten Sex gleich mit seiner künftigen Ehefrau und Mutter seiner Kinder, also der Liebe seines Lebens, zu haben, sondern dass es durchaus von Vorteil ist, sich erst mal auszuprobieren, einfach Spaß im Bett zu haben, Sex als sportliche Freizeitbeschäftigung zu betreiben, ohne unbedingt eine Beziehungsanbahnung zu verfolgen.
Gut, auf die schwangere Nicole wäre er nun nicht unbedingt verfallen. Auch wenn Charlie recht hat: Kondombenutzung zur Empfängnisverhütung wäre bei ihr sinnlos. Er würde sie wohl gleich von Anfang an blank ficken dürfen.
Aber vielleicht sollte er es doch, wie ein Kumpel empfahl, generalstabsmäßig aufziehen, da es nicht mehr um Miss Right geht – Stand jetzt ist das Julia Bauer –, sondern um junge Frauen, die bereit sind, sich von ihm besteigen zu lassen und mit ihm nach Lust und Laune zu vögeln. Mit dem Ziel, erfahren und selbstsicherer irgendwann Julia Bauer gegenüberzutreten, um sie für sich einzunehmen.
Zu dem Zweck setzt er sich nach Schule und Mittagessen zu Hause hin und schreibt so einiges auf, mit Schwerpunkt auf die Klassenkameradinnen, die ihm Charlie bereits anempfohlen hat, und die Jahrgangskameradinnen, die ihm irgendwie aufgefallen sind. Eine vollständige Erfassung aller Schulkameradinnen ist gar nicht beabsichtigt. Ihr Gymnasium stellt seitens der Landesregierung ein Pilotprojekt dar: Sie haben kein reines Klassensystem, aber auch kein eigentliches Kurssystem, sondern irgendwas dazwischen, was schwer zu definieren ist. Was egal ist, solange die Noten stimmen und die Zeugnisse allgemein anerkannt werden. Ganz gleichmäßig wird die Zusammenstellung nicht, er weiß auch unterschiedlich viel über seine Mitschülerinnen, aber so hat er schon mal einen Überblick und kann eine Priorisierung vornehmen. Die Liste seiner Klassenkameradinnen sieht schließlich so aus:
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