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Chapter 7 by Jan1974 Jan1974

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Thekengerede

Während ich weiter ruhig an meiner Cola nippte, kehrte Simon, der jüngere der beiden Barkeeper, zurück hinter die Theke. Die Ecke, in der Sonja mit Tom, Nico und Luca saß, war wirklich gut gewählt – halb abgeschirmt, weich beleuchtet, und von den übrigen Gästen kaum einzusehen. Nur ich hatte von meinem Platz an der Theke aus freie Sicht auf die vier. Und natürlich auch Simon und der ältere Barkeeper, dessen Namen ich irgendwann im Laufe des Abends mitbekommen hatte: Ralf.

Simon räumte gerade ein paar Gläser ab und begann, hinter der Theke Ordnung zu schaffen. Ralf trat kurze Zeit später zu ihm, trocknete beiläufig ein paar Weingläser, doch sein Blick schweifte immer wieder ungeniert in Richtung der Sitzgruppe. Schließlich beugte er sich ein wenig zu Simon und murmelte leise, aber deutlich genug, dass ich jedes Wort verstehen konnte:

„Sag mal… das sind doch deine alten Kommilitonen, oder? Die drei da hinten.“

Simon grinste, ohne aufzuschauen. „Ja genau. Tom, Nico und Luca.“

Ralf schnaubte kurz und legte ein Glas zur Seite. „Aber sag mal... die Frau, die da bei denen sitzt… was genau läuft da?“

Simon hob nun doch kurz den Blick und sah zu der Gruppe hinüber. Sein Grinsen wurde breiter. „Das ist Sonja. Die ist... na ja, sagen wir einfach: die Begleitung. Und was für eine.“

Ralf ließ seinen Blick bewusst langsam über Sonjas Körper gleiten, während er sich leicht gegen das Spülbecken lehnte. „Ich glaub, ich seh nicht richtig… trägt sie da ein transparentes Oberteil?“ Er beugte sich etwas nach vorne, um besser sehen zu können. „Oder ist das einfach nur verdammt dünner Stoff…?“

Simon lachte leise. „Nee, das ist tatsächlich transparent. Komplett. Und schau mal genau hin – sie hat Brustwarzenpiercings. Zwei Stück. Silber, mit kleinen Ringen.“

Ralf pfiff leise durch die Zähne. „Alter Schwede… die Frau ist ja der Hammer. Ich mein, schau dir das mal an… diese Brüste, wie sie sich unter dem Licht abzeichnen… Das ist nicht mehr frech, das ist Kunst.“

Simon lachte. „Kunst, ja… oder zumindest verdammt mutig. Ich mein, wer kommt denn so in 'ne Kneipe?“

Ralf grinste. „Jemand, der weiß, was er will. Oder jemand, der will, dass man ihn anschaut. Und ehrlich gesagt – ich schau sehr, sehr gerne hin.“

Die beiden lachten leise und Simon fügte hinzu: „Ich frag mich ja, wie die drei Jungs das geschafft haben. Die sehen ja nicht schlecht aus, klar. Aber die da? Die spielt doch in einer ganz anderen Liga.“

Ralf nickte. „Die spielt vor allem gerade mit ihnen. Schau mal, wie sie sich bewegt. Wie sie mal Tom die Hand aufs Knie legt und dann wieder zu Nico rüberrutscht. Und Luca bekommt ständig diesen Blick von ihr, als würde er gleich vernascht. Ich wette, die hat sie alle um den Finger gewickelt.“

Simon warf mir einen kurzen Seitenblick zu – vielleicht war ihm aufgefallen, dass ich genau hinhörte. Dann sagte er mit gesenkter Stimme: „Ich weiß nicht, was das ist… ob die da eine offene Geschichte laufen haben oder ob das so eine verrückte Konstellation ist… Aber eins ist klar: Ich würd sie keine Sekunde von der Bettkante schubsen.“

Ralf stimmte ihm zu. „Ich auch nicht. Die Ausstrahlung, dieser Blick, und dann dieses Outfit… Wahnsinn. Ich mein, sie weiß doch ganz genau, was sie tut, oder?“

Simon nickte langsam, fast andächtig. „Oh ja. Und sie genießt jede Sekunde. Ich mein, ganz ehrlich – die präsentiert sich wie ein Geschenk, das man nicht auspacken darf… aber unbedingt anfassen will.“

Ralf schob ein Glas zur Seite und lehnte sich leicht über die Theke. „Und diese Ringe in den Nippeln… ich kann kaum die Augen davon lassen. Die schimmern richtig durch, vor allem wenn sie sich nach vorne beugt. Ich bin fast ein bisschen neidisch auf die Jungs da hinten.“

Simon grinste. „Neidisch? Ich will gar nicht wissen, was heute Nacht bei denen noch läuft… wobei… eigentlich will ich’s schon wissen.“

Beide lachten leise und Simon fügte hinzu: „Wenn sie nochmal hier reinkommt, ohne die drei, dann schlag ich sofort zu.“

Ralf hob leicht die Augenbraue. „Na dann hoff mal, dass sie dich dann auch will… obwohl… so wie sie drauf ist, kann ich mir vorstellen, dass sie gerne entscheidet, wer darf – und wer nicht.“

Simon schmunzelte. „Genau das macht sie ja so heiß.“

Ich hörte jedes einzelne Wort. Und ich muss zugeben: so merkwürdig es klingen mag – diese unverblümte Begeisterung der beiden Männer, ihre fast gierige Faszination für meine Frau, ihre respektlos-verliebten Kommentare über ihre Brüste… all das löste in mir eine tiefe, beinahe kribbelnde Erregung aus. Sonja wusste ganz genau, was sie tat. Und ich wusste ganz genau, dass sie spürte, wie sehr mich genau das scharf machte.

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