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Chapter 8
by
Jan1974
What's next?
Ralf nimmt die Bestellung auf
Simon und Ralf beschäftigten sich weiterhin hinter der Theke – zumindest dem äußeren Anschein nach. Sie spülten Gläser, rückten Flaschen zurecht, sortierten Besteck – aber es war längst klar, dass ihre eigentliche Aufmerksamkeit woanders lag. Ihre Blicke wanderten immer wieder hinüber zur Separee-Ecke, wo Sonja zwischen Tom, Nico und Luca saß – ganz in ihrer Mitte, strahlend, präsent.
Ich hatte den Eindruck, dass sie die wenigen anderen Gäste der Kneipe inzwischen völlig aus dem Blick verloren hatten. Als Ralf bemerkte, dass die Gläser am Tisch der vier langsam leer wurden, sagte er grinsend zu Simon:
„Ich geh mal ’ne neue Runde aufnehmen… dann kann ich mir das mit dem transparenten Oberteil mal etwas genauer anschauen.“
Simon grinste nur breit und nickte.
Ralf schnappte sich den kleinen Notizblock und ging mit betont lockeren Schritten auf den Tisch zu – auch wenn seine Körpersprache verriet, dass er schon längst sehr gespannt war.
„Gibt’s hier noch Wünsche?“ fragte er in die Runde, wobei sein Blick unübersehbar bei Sonja hängenblieb.
Sonja sah ihn direkt an, leicht schräg den Kopf geneigt, ein verspieltes Lächeln im Gesicht.
„Bist du der zweite Inhaber?“
„Ja, genau“, antwortete Ralf. „Ralf ist mein Name.“
„Freut mich, Ralf. Ich bin Sonja“, sagte sie charmant und rückte sich gleichzeitig etwas zurecht. Sie streckte den Rücken durch, ließ die Schultern zurückgleiten – wodurch sich ihre Brüste unter dem durchsichtigen Oberteil noch deutlicher abzeichneten. Ihre schwarze Leggings aus Lederimitat glänzte im warmen Licht, der silberne Reißverschluss im Schritt ein kaum übersehbarer Akzent.
„Ihr habt wirklich eine tolle kleine Kneipe hier – total gemütlich. Und die Separees sind wirklich eine schöne Idee. Da fühlt man sich fast wie in einer Lounge, nur intimer.“
Ralf versuchte, möglichst gelassen zu wirken, aber es fiel ihm sichtlich schwer, ihr in die Augen zu sehen. Immer wieder glitten seine Blicke hinab – zum Ausschnitt, dann zu ihrer Hüfte, dann wieder hoch. Er antwortete ehrlich:
„Freut mich, wenn’s euch gefällt. Ich hab den Laden schon ein paar Jahre, aber mit Simon als Partner läuft’s nochmal besser. Geteilte Arbeit, geteilte Verantwortung – macht alles einfacher.“
Sonja bemerkte natürlich genau, wohin seine Augen wanderten – und wie lang sie dort verweilten. Sie lächelte wissend, legte den Kopf etwas zur Seite und fragte mit gespielter Unschuld:
„Sag mal… Bekommen hübsche Gäste bei euch auch mal ein Getränk aufs Haus?“
Ralf musste lachen. „Nur fürs Personal“, sagte er augenzwinkernd.
„Och, schade...“ Sonja verzog den Mund zu einem verspielten Schmollgesicht. Ihre Stimme war sanft, fast schnurrend. „Ich hatte gehofft, ich sehe heute besonders brav aus...“
Ralf grinste. „Brav ist vielleicht nicht das erste Wort, das mir gerade einfällt“, murmelte er, mehr zu sich selbst – doch laut genug, dass alle es hören konnten.
Tom prustete leise los, Nico schielte zu Sonja, als hätte er gerade etwas über sie gelernt, das ihn noch mehr faszinierte.
Ralf schien von ihrer Ausstrahlung regelrecht gepackt. Und dann kam ihm eine Idee.
„Aber wenn du Lust hast, kurz einzuspringen… die anderen beiden Tische zu bedienen… dann könnte ich mich breitschlagen lassen. Dein nächstes Getränk geht dann aufs Haus. Sozusagen als Mitarbeiterrabatt.“
Sonja grinste breit. „Du willst also testen, ob ich als Kellnerin tauge?“
„Sagen wir… ich bin einfach neugierig, wie du dich hinter der Theke machen würdest.“
Ohne zu zögern streckte sie Ralf die Hand hin. „Deal.“
Sie schlugen ein – und kaum hatte Ralf losgelassen, kletterte Sonja geschickt über Tom hinweg aus dem Separee. Ihre Leggings spannte sich eng über ihren Po, der Reißverschluss blitzte kurz im Licht auf. Tom legte instinktiv eine Hand an ihre Hüfte, hielt sie kurz fest, Sonja drehte leicht den Kopf und bedankte sich mit einem schmalen Lächeln.
Ralf reichte ihr Block und Stift. „Na dann, viel Erfolg. Ich sag schon mal: willkommen im Team.“
„Aber wehe, ich krieg kein Trinkgeld“, sagte Sonja spielerisch, als sie sich langsam auf den Weg zu den anderen beiden Tischen machte – mit wiegenden Hüften, ganz in ihrer natürlichen, selbstbewussten Eleganz.
Simon, der wieder in meiner Nähe stand, sah Ralf grinsend an.
„Die hat echt was. Total souverän. Und sexy bis ins Mark.“
Ralf schüttelte leicht den Kopf, als müsste er selbst erstmal verarbeiten, was da gerade passierte.
„Und so verdammt präsent... Die wickelt einfach jeden ein.“
Ich trank langsam meine Cola weiter, während ich Sonja hinterherblickte – wie sie an einem der anderen Tische ankam, sich leicht vorbeugte und mit süßem Lächeln fragte, ob sie Wünsche hätten. Mein Herzschlag war längst nicht mehr ruhig.
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Eine ganz normale Ehe
Zumindest für uns den Cuckold, Wifesharing, Öffentlichkeit und Bi-Sexualität gehören hat dazu!
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