Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 10 by Jan1974 Jan1974

What's next?

Sonja bringt die

Sonja ging also zunächst zu dem Tisch mit den beiden Pärchen. Sie stellte das Bier und die beiden Gläser Weißwein auf den Tisch, platzierte sie mit einer eleganten Bewegung vor den jeweiligen Gästen und sagte mit einem charmanten Lächeln:
„Lassen Sie es sich schmecken.“

Die Stimmung an dem Tisch war etwas verhaltener als zuvor. Vor allem bei der einen Frau war deutlich zu spüren, dass sie wenig begeistert davon war, wie ihr Mann Sonja bei der ersten Begegnung gemustert hatte – zu offen, zu gierig. Er hatte wohl nicht geahnt, wie deutlich sein breites Grinsen gewirkt hatte, als er ihren durchsichtigen Stoff und die funkelnden Schmuckringe an ihren Brustwarzen entdeckt hatte. Die andere Frau hingegen wirkte beinahe amüsiert – ihre Augen glänzten ein wenig schelmisch, als sie Sonja ansah, fast so, als würde sie sich über das aufblitzende Spiel freuen.

Trotzdem bedankten sich alle höflich, wenn auch ein wenig kontrollierter. Sonja nahm das Tablett wieder auf und wandte sich dann dem anderen Tisch zu – jenem, an dem fünf ältere Männer saßen, alle schätzungsweise jenseits der Sechzig.

Die Reaktionen hier waren ganz anderer Natur. Schon als sie sich näherte, wurde ihr Blick mit offener Begeisterung erwidert. Kein peinlich-berührtes Ausweichen, kein heimliches Spähen – nein, diese Männer genossen den Anblick, den Sonja ihnen bot, und das ganz offen.

„Na dann, meine Herren – fünf Bier für fünf charmante Gäste“, sagte Sonja mit einem kecken Ton und begann, die Gläser zu verteilen.

Alle fünf griffen fast synchron nach ihrem Bier, hoben es leicht an und sagten wie abgesprochen im Chor:
„Prost!“

Sonja lachte herzlich. „Na, das nenn ich mal einen stilvollen Empfang.“

Einer der Männer – ein grauhaariger, gut gekleideter Herr mit blitzenden Augen – fragte sie dann:
„Und bedienen Sie uns jetzt den ganzen Abend weiter so charmant?“

Sonja grinste. „Ich glaube nicht – ich helfe nur kurz aus.“

„Schade“, meinte ein anderer, dessen Stimme rau und dennoch freundlich klang. „Bei so einem Anblick würde es sich lohnen, schneller zu ****. Dann müssten wir öfter bestellen.“

„Ach“, Sonja setzte ein gespieltes, unschuldiges Gesicht auf. „Haben euch Simon und Ralf denn nicht freundlich bedient?“

Ein Dritter, der am Rand des Tisches saß, winkte ab. „Doch, doch – freundlich ja. Aber optisch sind die beiden mit Verlaub... nun ja... eher funktional.“

Lachen ging durch die Runde.

„Genau“, fügte ein vierter hinzu. „Wenn Sie hier regelmäßig bedienen würden, müssten wir bald ein Abo für Sitzplätze an diesem Tisch beantragen.“

„Da wäre ich sofort dabei“, ergänzte der Fünfte, der ein wenig leiser sprach, aber mit einem feinen Lächeln. „Eine Frau wie Sie sollte nicht hinter der Theke stehen – sondern davor. Und zwar mittendrin.“

Sonja lachte, legte leicht den Kopf schief und sagte mit gespielter Bescheidenheit:
„Meine Herren, jetzt machen Sie mich ja ganz verlegen...“

„Das ist doch nur verdient“, sagte der Erste wieder. „Wer sich so präsentiert, darf sich über Komplimente nicht wundern. Dieses Oberteil ist ja... nun ja, fast eine Einladung zur Fantasie.“

Sonja hob eine Braue. „Fast?“

Der Mann lachte laut. „Na gut – eine sehr direkte Einladung.“

„Und was genau lädt Sie da ein?“ hakte Sonja neckisch nach.

„Nun ja“, mischte sich der Vierte wieder ein. „Ich weiß nicht, ob es der durchsichtige Stoff ist... oder der Reißverschluss an der Leggings. Aber ich habe seit Jahren nicht mehr so viel Appetit beim Biertrinken gehabt.“

„Das freut mich natürlich zu hören“, erwiderte Sonja süffisant. „Vielleicht nehme ich ja später nochmal eine Runde auf.“

Sie nahm das leere Tablett, warf den Männern ein vielsagendes Lächeln zu und drehte sich mit einem betont langsamen Schritt um – wobei ihre enge Lederimitat-Leggings ihre Bewegung betonte. Die Männer folgten ihr sichtbar mit den Blicken.

Während sie zur Theke zurückging, war in der ganzen Kneipe eine spürbare Spannung entstanden. Egal, wo man saß – alle versuchten, einen Blick auf sie zu erhaschen. Der Tisch mit den beiden Pärchen warf verstohlene Seitenblicke. Auch Luca, Tom und Nico hielten ihre Augen auf sie gerichtet – allerdings war ihre Sicht hinter die Theke versperrt. Nur ich – direkt davor sitzend – und natürlich Ralf und Simon hinter der Theke hatten freie Sicht.

Sonja stellte das Tablett ab und drehte sich dann halb zu Ralf, der sie mit offenem Lächeln musterte.

„Na, bist du zufrieden mit meinem Service?“ fragte sie kokett.

Ralf lachte leise. „Auf jeden Fall. Du wärst eine echte Bereicherung für die Kneipe. Wenn du mal Langeweile hast – ich hätte immer einen Job für dich.“

„Ach ja?“ fragte Sonja gespielt empört. „Und das nur wegen meiner Qualifikationen?“

Ralf grinste. „Natürlich. Du kannst super Tabletts tragen. Und... der Auftritt ist auch nicht schlecht. In so einem Aufzug... also, Respekt.“

Sonja verschränkte die Arme. „In so einem Aufzug? Jetzt sag bloß, das ist zu viel für diese feine Kneipe hier?“

„Zu viel? Nein, nein – im Gegenteil. Du bist eine Augenweide, so wie du bist.“

„Na dann... vielen Dank.“

Ralf zögerte kurz, dann ließ er einen letzten Satz fallen, fast ein bisschen zu direkt – aber mit einem Funkeln in den Augen:
„Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich dir wirklich alles glauben soll.“

Sonja hob leicht die Augenbraue. „Was meinst du damit?“

„Na ja... das mit der fehlenden Unterwäsche. Ich weiß nicht, ob du mich da veräppelt hast.“

Sonja trat einen halben Schritt näher an ihn heran, beugte sich ein kleines bisschen vor – gerade so, dass ihre Brüste ganz beiläufig betont wurden – und sagte mit leiser Stimme:
„Du glaubst gar nicht, wie wenig ich mir ausdenken muss.“

Dann drehte sie sich wieder zur Theke, sortierte kurz einige Gläser um – und ließ Ralf mit einem etwas roten Gesicht und einem leicht verlegenen Grinsen zurück.

What's next?

Comments

      More fun
      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)