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Chapter 9
by
Jan1974
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Sonja nimmt die Bestellungen auf
Am ersten Tisch, den Sonja ansteuerte, saßen zwei Pärchen. Ich bin in solchen Dingen nicht besonders gut, aber ich würde schätzen, dass alle vier irgendwo zwischen vierzig und fünfzig Jahre alt waren. Die Reaktionen auf Sonjas Auftauchen fielen dabei allerdings recht unterschiedlich aus – und ließen sich gut beobachten, selbst aus meiner Position an der Theke.
Die beiden Männer konnten ihre Blicke kaum von Sonja lösen. Ihre Augen wanderten sofort zu ihrem transparenten Oberteil, durch das sich ihre Brüste deutlich abzeichneten – die dunklen Brustwarzen ebenso wie die dezenten Schmuckringe, die sie trug. Es war kein aufdringliches Glotzen, sondern eher ein erstauntes, fasziniertes Staunen. Die Art von Blick, die Männer aufsetzen, wenn sie wissen, dass sie gerade etwas sehen, das nicht selbstverständlich ist – und das sie eigentlich nicht so offensichtlich anstarren sollten.
Eine der Frauen am Tisch reagierte mit einem anerkennenden Lächeln – so, als könne sie sich selbst gut vorstellen, in Sonjas Rolle zu schlüpfen oder als würde sie diese Offenheit und Selbstsicherheit einfach ehrlich bewundern. Die andere hingegen wirkte deutlich weniger begeistert. Ihre Augen verengten sich leicht, und dann – kaum sichtbar – trat sie ihrem Mann unter dem Tisch gegen das Schienbein, just in dem Moment, als er mit einem schiefen, leicht ertappten Lächeln auf Sonjas Brüste schaute. Er versuchte sich danach sichtlich zusammenzureißen, doch sein Blick driftete immer wieder kurz zurück, als könne er nicht anders.
Die Bestellung war schnell aufgenommen – zwei Weißwein, zwei Bier – nichts Besonderes. Sonja bedankte sich mit einem charmanten Lächeln und wandte sich dem zweiten Tisch zu.
Dieser lag etwas weiter hinten in einem abgetrennten Bereich, ebenfalls wie ein kleines Separee gestaltet, aber noch offener als die Sitzecke mit Tom und den Jungs. Dort saßen fünf Männer – alle deutlich älter, ich schätzte jeden von ihnen auf mindestens sechzig. Ihre Kleidung war gepflegt, aber leger, vielleicht ein Stammtisch, vielleicht Kollegen, vielleicht einfach alte Freunde. Ihre ersten Reaktionen auf Sonjas Auftreten waren gemischt. Einer verschluckte sich fast am letzten Schluck Bier, ein anderer stellte sein Glas etwas zu hastig ab.
Doch es war klar: Der Anblick überraschte sie nicht unangenehm – ganz im Gegenteil. Man konnte sehen, wie sie den Moment auf ihre Weise genossen. Da war dieses kurze Zögern, die Unsicherheit: „Darf ich das jetzt so offen ansehen?“ Und gleichzeitig diese unbestreitbare Faszination, die ihre Körperhaltung verriet. Einer der Männer beugte sich leicht vor, als wolle er besser sehen. Ein anderer zog mit einem kaum unterdrückten Grinsen die Augenbrauen hoch, als ihm offenbar der Reißverschluss an Sonjas Leggings auffiel.
Sonja ging souverän mit dieser Aufmerksamkeit um. Sie lächelte entspannt, sprach jeden der Männer höflich an, als wolle sie ihre natürliche Erotik bewusst kontrastieren mit einer fast schon professionellen Höflichkeit. Es war genau dieser Kontrast, der die Szene so intensiv machte.
„Was darf ich Ihnen bringen, meine Herren?“ fragte sie. Ihre Stimme war weich, freundlich, aber mit einem leicht verspielten Unterton.
Die Männer bestellten zögerlich: fünf Bier. Zwei von ihnen warfen sich währenddessen verstohlene Blicke zu, fast wie pubertierende Jungs – und einer, der wohl der älteste der Runde war, sagte halblaut:
„Na, wenn der Service hier immer so aussieht, kommen wir ab jetzt jede Woche...“
Sonja reagierte darauf nur mit einem amüsierten Zwinkern, notierte die Bestellung und machte sich auf den Weg zurück zur Theke.
Dort wartete bereits Ralf. Er sah sie kommen, verschränkte die Arme vor der Brust und sagte mit einem schelmischen Grinsen:
„Na, was liegt an?“
„Sieben Bier, zwei Weißwein“, antwortete Sonja prompt.
Ralf nickte. „Ich kümmer mich um den Weißwein. Wenn du hier schon arbeitest, darfst du die Biere selbst zapfen.“
Dabei reichte er ihr das Tablett.
Sonja zögerte keine Sekunde. Sie ging hinter die Theke, bewegte sich dort ganz selbstverständlich – als hätte sie das schon oft gemacht. Ihre Bewegungen waren kontrolliert, fast elegant. Sie griff sich die Gläser, öffnete den Zapfhahn und ließ das Bier mit ruhiger Hand ins Glas laufen.
Simon und ich verfolgten das Schauspiel schweigend. Er hatte sich inzwischen ein Stück zur Seite gelehnt, um einen besseren Blick zu haben. Ich spürte förmlich, wie sehr die beiden Männer hinter der Theke von Sonjas selbstbewusstem Auftritt fasziniert waren.
Mitten in der Tätigkeit sagte Sonja beiläufig:
„Ich hätte wohl doch nicht auf die Jungs hören sollen...“
Ralf sah sie kurz irritiert an. „Wegen was?“
„Na, die Jungs meinten, es könnte abends noch frisch werden hier in der Altstadt. Deshalb hab ich die Hose angezogen.“
Sie warf ihm dabei einen bedeutungsschweren Blick über die Schulter zu.
Ralf legte den Kopf schräg. „Und was hättest du sonst getragen?“
„Einen Rock“, sagte Sonja ganz ohne Zögern. „Ist luftiger. Fühlt sich freier an.“
Sie beugte sich dabei leicht vor, um eines der frisch gezapften Biere auf das Tablett zu stellen. Der Reißverschluss an ihrer Leggings blitzte erneut auf. Ralf verschluckte sich fast, als er seinen Blick kurz zu lange auf ihre Hüfte richtete.
„Naja…“, sagte er schließlich, während er die Weine einschenkte. „Wenn’s dir zu warm wird – der Laden nebenan hat sicher noch offen. Vielleicht findest du da ja was Luftigeres. Die Frage ist nur, wie viel Luft deine... Unterhose zulässt.“
Kaum war der letzte Satz ausgesprochen, sah man ihm die Reue schon an. Es war ihm rausgerutscht – seine Miene verriet, dass er nicht sicher war, ob er gerade eine Grenze überschritten hatte.
Sonja dagegen blieb völlig entspannt. Sie nahm das Tablett, auf dem nun alle neun **** ordentlich verteilt standen, hob es mit geübtem Griff an – und lächelte ihn dabei an, süß und zweideutig:
„Wer sagt denn, dass ich überhaupt welche trage?“
Dann drehte sie sich elegant um, trat wieder vor die Theke – und ließ Ralf sprachlos zurück.
Simon, der das Gespräch ebenfalls mitgehört hatte, sagte halblaut in meine Richtung:
„Wow. Die ist... eine Klasse für sich.“
Ich nickte langsam, trank einen kleinen Schluck Cola – und beobachtete, wie Sonja mit ihrem Tablett wieder zu den beiden Tischen ging, mit federndem Schritt, als wäre sie für diesen Moment gemacht.
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Eine ganz normale Ehe
Zumindest für uns den Cuckold, Wifesharing, Öffentlichkeit und Bi-Sexualität gehören hat dazu!
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