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Chapter 116 by gha93 gha93

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Simons Morgen

Simon:

Das hochfrequente Klingeln meines Weckers riss mich aus dem Schlaf.

Es war früh. Also nicht früher als sonst, aber der Abend war lang gewesen.

Zweimal. So oft hatten Clara und ich es noch getrieben, nachdem ich aus dem Bad zurückgekommen war.

Sie hatte einfach nicht genug von mir bekommen.

Wer hätte das von ihr gedacht?

Als ich den Wecker ausschaltete, wünschte Clara mir einen guten Morgen.

"Guten Morgen", antwortete ich müde.

Sie beugte sich zu mir, küsste mich und biss sich dann verschmitzt auf die Lippen.

Den Blick kannte ich mittlerweile recht gut.

"Wie wäre es mit einem kleinen Morgenblowjob?", fragte sie und sah mich hoffnungsvoll an.

Ich rollte mit den Augen, nickte aber.

Welcher Mann würde zu so einem Angebot schon "nein" sagen?

Sofort tauchte Clara unter die Decke und begann mit der Arbeit.

Nachdem ich in ihrem Mund gekommen war, verließ ich das Zimmer und ging duschen.

Unter der Dusche musste ich daran denken, was für ein verrückter Abend das gestern war, als hinter mir die Badezimmertür geöffnet wurde.

Als ich mich umdrehte, öffnete Clara bereits die Duschkabine und kletterte zu mir.

"Hallo, du", sagte sie spielerisch und schmiegte ihren nackten Körper an mich.

War sie etwa nackt durch den Flur gelaufen?

Was, wenn sie jemand gesehen hätte?

"Hi", antwortete ich zögerlich.

"Lust auf ein bisschen Spaß unter der Dusche?", fragte sie und griff nach meinem Schwanz.

Ich stöhnte, riss mich dann aber zusammen.

"So schön ich den Gedanken auch finde, muss ich leider gleich zur Arbeit", vertröstete ich sie.

Clara machte einen Schmollmund und sah mich mit großen Augen an.

"Bitte! Ich bin auch ganz artig."

Ich verdrehte lachend die Augen.

"Sorry, ich habe wirklich keine Zeit. Also hör auf."

Clara nickte und ließ meinen Schwanz sofort los.

"Ist okay", sagte sie und fügte dann hinzu: "Vielleicht heute Abend wieder?"

Ich lachte.

"Sehr gerne. Aber ... wir müssen vorsichtig sein. Du weißt, die Sache ist heikel. Erzähl bloß niemandem davon. Nicht einmal Jennifer. Verstanden?"

"Ja, verstanden."

"Gut", sagte ich und stieg aus der Dusche. "Und ansonsten verhalte dich ganz normal. Niemand darf etwas merken."

Clara nickte. Dann küssten wir uns zum Abschied, und ich verließ das Badezimmer, um zur Arbeit zu gehen.


Tom:

Auf dem Weg zu meinem Auto überlegte ich, ob ich Johannes anrufen sollte.

Nein, der würde sich schon melden, wenn er Nachschlag haben wollte. Seine Aktion war cool gewesen, aber mehr als eine Nacht gab es dafür nicht.

Wenn er mehr wollte, war eine neue Aufgabe fällig.

Und Clara? Die hatte sich nach der Aktion gestern wohl für ein paar Tage eine Pause verdient.

Allerdings nahm ich mir vor, sie noch etwas grübeln zu lassen, bevor ich ihr sagen würde, was sie dazu gebracht hatte, mit Johannes zu schlafen.

Zufrieden mit meiner Entscheidung stieg ich ins Auto.

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