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Chapter 115 by gha93 gha93

What's next?

Ein ungewöhnlicher Morgen

Tom:

Als wir am nächsten Morgen die Treppe ins Erdgeschoss hinuntergingen, war dort noch alles dunkel.

"Seltsam", sagte Jennifer verwundert. "Schläft Mama noch?"

Es war tatsächlich seltsam.

Ich konnte mich nicht daran erinnern, dass Pia schon einmal unter der Woche, wenn kein Feiertag war nach uns aufgestanden war.

Irritiert gingen wir in die Küche und schalteten das Licht ein. Plötzlich hörten wir etwas hinter uns.

"Oh ja, Robert! Genau so. Halt meinen Arsch, und dann ..."

Jennifer sah mich mit großen Augen an.

"War das gerade ...?"
"Ich glaube schon", sagte ich und musste mir ein Lachen verkneifen.

Dann war auf einmal ein schrilles Quietschen und lautes Klatschen zu hören.

Das eine war unverkennbar das Bett von Jennifers Eltern, das andere waren wohl ihre Körper, die aneinander knallten.

"Oh ja! Oh ja! Oh ja!", rief Pia immer wieder in ihrem Schlafzimmer.
"Genau, du kleines Luder. Dir werde ich gleich eine ordentliche Füllung verpassen", war nun Roberts Stimme zu hören.

Das war zu viel. Ich konnte nicht anders und während Pia ihrem Ehemann noch weiter zusprach, lachte ich laut auf.

Nicht, dass das einer der beiden mitbekommen hätte.

Zu sehr waren sie mit sich selbst beschäftigt.

Als ich zu Jennifer sah, starrte diese wie unter Trance auf die Schlafzimmertür.

"Alles in Ordnung?", fragte ich sie.
"Huh? J... ja, alles okay."
"Was ist denn?"
"D... das ist so verdammt … heiß ..." Sie schluckte. "Ja, eigentlich sollte es nicht erregend sein, seine Eltern beim Sex zu belauschen, aber so waren sie früher nicht. Das warst du, oder? Du hast das aus ihnen gemacht, oder?"
"Ja, wahrscheinlich schon", gab ich zu. "Wobei die beiden sich aktuell noch recht human geben. Das wird in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich noch weiter ausarten."
"Ja! Ja! Jaaaah!", ertönten in diesem Moment Pias finale Schreie hinter der Tür.

Jennifer, die noch immer die Tür fixierte, biss sich auf die Unterlippe.

Lachend zupfte ich an ihrem Top.

"Komm, lass uns frühstücken."

Endlich kam Jennifer zu sich. Sie nickte, und wir begannen Sachen fürs Frühstück aus dem Kühlschrank zu räumen und Brötchen aufzubacken.

Kaum hatten wir damit begonnen den Tisch zu decken, öffnete sich die Tür zum Schlafzimmer und Pia hüpfte tänzelnd heraus.

"Oh, hallo", sagte sie überrascht.

Pias Haare waren durcheinander, und sie trug lediglich einen schwarzen Slip und ein knappes Top, das ihren Busen schön betonte und bei dem ein Träger über ihre linke Schulter gerutscht war.

"Guten Morgen, Mama", begrüßte Jennifer ihre Mutter freundlich und gab sich große Mühe, Pias Outfit nicht zu beachten.
"Morgen, Pia", fügte ich hinzu, ließ meinen Blick aber genügsam über ihren Körper gleiten.

Pia sah mich verdutzt an und errötete. Doch statt sich zu bedecken, ging sie einfach zur Küchenzeile und begann dabei zu helfen das Frühstück vorzubereiten.

Mit einem Lächeln stellte ich fest, dass ihr Slip ein Tanga war.

"I... ich hab wohl etwas verschlafen ...", entschuldigte sie sich, ohne sich umzudrehen, als sie die Kaffeemaschine befüllte.

Ich spielte den Unschuldigen und widersprach ihr nicht.

"Passiert. Bei dem vielen Sport in den letzten Tagen hast du dir das verdient."

Pia drehte sich zu mir und lächelte freundlich.

"Danke, Tom. Das ist sehr nett von dir."

In diesem Moment kam Robert aus dem Schlafzimmer in die Küche.

Auch er war nicht ganz passend gekleidet.

Sein gut genährter, mit weißblonden Haaren überzogener Oberkörper lag frei und darunter trug er lediglich eine Feinripp-Unterhose, die allerdings zugegebenermaßen gut gefüllt zu sein schien.

Ohne uns zu bemerken und die Hand am Schritt, plauderte Robert ungefiltert los: "Das war super, Schatz. Das sollten wir ab jetzt jeden Morgen machen. Und die Sache am Schluss mit ..."

"Robert!", zischte Pia Jennifers Stiefvater entgegen.

Robert schaute erschrocken auf und bemerkte uns endlich.

"Oh, äh", stammelte er nach Worten ringend.
"Hey, schon okay. Ist doch schön, wenn ihr Spaß habt", beruhigte ich die beiden. "Denkst du nicht auch, Jenny?"

Jennifer schluckte nervös.

"J... ja, genau. I... ihr müsst euch dafür nicht schämen", stammelte sie.
"Äh, danke, ihr beiden", bedankte sich Robert.

Pia, deren Gesicht mittlerweile vor Scham knallrot angelaufen war, sah das wohl anders.

"Oh mein Gott! Es tut mir so leid. So etwas sollte man nicht von seinen Eltern oder den Eltern seiner Freundin hören. Ich ... ich ..."
"Pia", sagte ich entschlossen, legte meine Hände an ihre Wangen und **** sie so sanft, mich anzuschauen.

Robert bekam davon nichts mit. Seine Aufmerksamkeit hatte sich mittlerweile Jennifers knappem Outfit zugewendet.

Dieses bestand heute aus schwarzen Stiefeletten, einem unverschämt kurzen Jeansrock und einem schwarzen Neckholder-Top, das Jennifers Brüste zu einem schönen Dekolleté zusammenpresste. Unterwäsche trug sie heute nicht.

"Beruhige dich. Es ist alles in Ordnung. Wir sind alle erwachsen", sprach ich auf Pia ein.

Sofort entspannte sie sich, und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.

"Danke, Tom. Du hast vollkommen recht. Ich habe wohl überreagiert."
"Kein Problem."

Das anschließende Frühstück verlief eigentlich ganz ruhig.

Nur Anja beäugte ihre Mutter abschätzig, als sie in die Küche kam. Pia hatte sich noch immer nichts übergezogen.

Als Anja jedoch sah, dass auch Robert nur teilweise bekleidet war, richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf ihn und setzte sich ihm gegenüber auf ihren Platz.

Eigentlich hatte Anja überhaupt keinen Grund, sauer auf ihre Mutter zu sein, denn ihr eigenes Outfit war heute ebenfalls recht provokativ war.

Der kleine Wettstreit um die Aufmerksamkeit ihres Stiefvaters hatte sie wohl etwas angetrieben.

Ihr Rock war zwar etwas länger als der von Jennifer, doch mit ihrem trägerlosen Bandana und ihrer größeren Oberweite holte sie dennoch einige Pluspunkte.

Robert schien von Anjas Outfit zumindest ziemlich angetan zu sein. Immer wieder wanderten seine Augen zu ihren Brüsten und verharrten dort.

Anja schien sich darüber zu freuen, tat aber so, als bemerkte sie es nicht, während sie sich flirtend mit Robert unterhielt und selbst den einen oder anderen Blick über seinen Körper schweifen ließ.

Als Ben schließlich als Letzter die Küche betrat, staunte er nicht schlecht.

An Jennifers Outfits war er mittlerweile gewöhnt. Dass Anja es ihrer Schwester gleichtat, war überraschend. Aber der Anblick seiner Mutter, die so ungewohnt freizügig herumlief war es schließlich, der ihn kurz innehalten ließ.

Ein stummes "WHAT THE FUCK!?" formte sich auch seinen Lippen, während er sich auf seinen Platz setzte.

"Was ist hier los?", flüsterte er mir zu.
"Es beginnt langsam zu eskalieren, würde ich sagen. Gewöhn dich lieber schon mal dran. Das ist nur der Anfang."
"Na, wenn das so ist, bin ich mal gespannt, wohin das führt", sagte Ben und nahm sich grinsend ein Brötchen.

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