Was hat Sandy vor?
Sie verrät es niemandem
Die Geräusche, die im Laufe der nächsten Dreiviertelstunde aus dem Schlafzimmer nach draußen drangen, ließen keinen Zweifel: Sandy und Elyxir hatten da drinnen eine Menge Spaß miteinander. Lustschreie und Stöhnen mischten sich zu einem sehr geilen Konzert, und insbesondere Alex' Tochter war offensichtlich mehr als begeistert von dem, was die ältere Frau zu bieten hatte: "OH FUCK IST DAS GEIIIL! HnnnjAAAAAH! Ah! AAAH! MnnhhhhNNNNN! Nochmal! Nochmal! JajajaJAAAAHAAA! WUU-HUUU! Shit, ich fliiIIIEEGE!"
Schließlich kamen aber beide verschwitzt und glücklich wieder zum Vorschein, und Alex besah sich seine Tochter misstrauisch. "Hast du dir etwa auch was verändern lassen? Das da drin klang ähnlich wie bei-"
"Seh ich etwa anders aus als vorher?" Sandy zwinkerte ihm vergnügt zu. "Nee, oder? Also, was soll die Frage?"
"Sei nicht so misstrauisch", schloss sich Elyxir ihr an. "Wie du ist sie sehr zufrieden mit dem, was sie von Natur aus hat. Da musste ich nichts mehr verbessern."
Alex begutachtete Sandy von allen Seiten. "Na gut, scheinst ja ausnahmsweise mal die Wahrheit zu sagen. Gut. Und ob der Sex mit Elyxir schön war, muss ich nicht fragen, das hat man auch so gehört."
Sandy strahlte. "Es war aber so was von geil! Puuh!" Sie lachte. "Wenn ich ehrlich bin, so schnell will ich das nicht noch mal - ich fühl mich richtig ausgedörrt! Habt ihr irgendwo was zu trinken?"
Sie hatten, und nachdem jetzt alle drei Schlafzimmer gut durchnässt waren, ließen sie erst einmal die Putzdrohnen kommen und alles wieder herrichten. Dann zogen sie sich für die Nacht zurück. Sandy hatte erst einmal genug Sex gehabt und legte sich alleine schlafen, während sich Elyxir noch eine weitere Runde mit Tom gönnte und Diana zusammen mit Alex den Teppich, auf dem sie sich schon einmal geliebt hatten, erneut als Bettgelegenheit missbrauchte. Damit kam Steffen in den Genuss, auch einmal Rias verbesserten Körper kennenzulernen, und hinterher musste auch er neidlos anerkennen, dass Elyxir ihr Handwerk ausgezeichnet beherrschte.
Am Morgen danach verabschiedeten sie sich schließlich von Elyxir. "Kommst du alleine auch klar?" erkundigte sich Tom noch einmal.
"Ich hab schon ein paar Ecken, in denen ich mich verkriechen kann", gab diese entspannt zurück. "Dein Schwanz wird mir zwar ein bisschen fehlen, aber vielleicht find ich ja jemanden, bei dem ich ihn nachbauen kann. Auch wenn's ohne deine Standkraft nur halb so gut werden kann."
"Äh, okay." Tom blickte sie leicht unbehaglich an. "Hör mal, das muss für dich echt knifflig sein, aber- Vielleicht kannst du dich ein bisschen mit dem Körperformen zurückhalten. Je öfter du das machst, um so größer ist die Chance, dass es irgendwem auffällt. Und ich will nicht, dass du der Regierung deswegen in die Arme läufst."
Elyxir winkte ab. "Ich bin nicht blöd, keine Sorge. Ich weiß, wie man keine Spuren hinterlässt. Vielleicht bin ich nicht ganz so gut wie eure Pandora, aber so völlig unbedarft geh ich nicht an die Sache ran. Gilt aber auch für euch. Bleibt wachsam. Wer sich so in die Welt einmischt wie ihr, der geht schon ziemliche Risiken ein.
Sandy sah sie traurig an. "Und du willst echt nicht mit uns mitkommen?"
"Nein, meine kleine Supermaus", schmunzelte Elyxir, "alleine schon deswegen nicht, weil mir sonst euer Eidolon ständig auf den Fersen wäre. Ganz davon abgesehen, dass er mich nicht bestimmt zu euch einladen würde."
"Vielleicht würde ich das sogar", gab Steffen zurück, "wenn ich glauben würde, dass du bei uns glücklich wärst. Eigentlich passt du ganz gut bei uns rein, wenn auch du weiterhin Kinder haben willst. Aber wir haben, denke ich, zu viele Regeln für einen Freigeist wie dich."
Elyxir musste grinsen. "Freigeist ist gut; das merk ich mir. Klingt besser als 'verfickte Schlampe'. Also, dann geh ich mal." Sie nahm ihren Koffer. "Macht's gut, allerseits. Und werdet ein bisschen lockerer!"
Sie schritt in den Aufzug zur Tiefgarage, und die Türen schlossen sich hinter ihr. Kaum, dass sie auf dem Weg nach unten war, drehte sich Steffen zu Sandy um. "So, und jetzt spuck's aus."
"Was soll ich denn ausspucken?" gab Sandy irritiert zurück. "Ihr seht doch, dass ich keine-"
"Ich will wissen, welche unserer Geheimnisse du ihr verraten hat. Vielleicht, wo und wie wir wohnen? Dass es in unserer Gegend einen See gibt? Wer noch zu unserer Gemeinschaft gehört?"
Sandy blies empört die Backen auf. "Nichts davon, absolut gar nichts! Ich weiß doch, wie wichtig dir das war. Dafür-" Sie grinste. "Dafür hab ich Elyxir aber eins ihrer Geheimnisse abgeluchst!"
Steffen sah sie überrascht an. "Echt? Und welches?"
"Ich kenn jetzt ihren richtigen Namen", strahlte Sandy. "Sie heißt Sophie."
2 comments
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.