Was will Ashley von mir?!

Sie hat einen Vorschlag

Chapter 114 by Hentaitales Hentaitales

"Ashley!" Ich war sofort auf Hundertachtzig. "Du wagst es-"

"Immer mit der Ruhe", klang Ashleys Stimme aus dem Telefon. "Ich möchte nur mit dir reden."

Ich stieß verächtlich die Luft aus. "Nachdem du mich und die anderen bereits zum zweiten Mal entführt habt und wir euch zum zweiten Mal entkommen sind. Jetzt probierst du es anscheinend auf die nette Tour."

Am anderen Ende der Leitung konnte ich ein tiefes Durchatmen hören. "Du missverstehst meine Absichten, Tina", sagte Ashley. "Ich probiere gar nichts. Ich will einfach nur, dass du mir mal einen Moment lang zuhörst. Ich hoffe, das ist nicht zu viel verlangt."

"Ich wüsste nicht, was ich von einem Gespräch mit dir haben sollte", fauchte ich sie an.

"Hör mir zu, und du bekommst deine Tochter zurück", war die Antwort.

Das ließ mich tatsächlich einen Moment inne halten. Dann lachte ich sarkastisch. "Ja nee, is klar."

Ein weiteres tiefes Durchatmen. "Ich meine es ehrlich, Tina", fuhr Ashley dann fort. "Wenn du mir bis zum Ende zuhörst, gebe ich dir deine Tochter zurück. Egal, ob du mir danach zustimmst oder nicht."

"Ich glaube dir kein Wort", gab ich zurück, "aber okay - sag, was du zu sagen hast." Wenn auch nur die geringste Chance bestand, dass sie es ehrlich meinte...

"Zunächst einmal", begann Ashley auszuführen, "weiß ich inzwischen, dass du mit deiner Mutter zusammen bist. Sie hat euch bei der Flucht geholfen. Das nehme ich ihr nicht übel. Natürlich bist du ihr wichtig."

Auch wenn Ashley das nicht sehen konnte: ich verdrehte die Augen. "Ja, ja, ja, komm auf den Punkt!"

Ashley gab ein Geräusch wie ein unterdrücktes Lachen von sich. "Du bist ebenso geduldig wie Sarah - das ist in eurer Familie scheinbar weit verbreitet. Aber gut. Sarah wird dich mit Sicherheit darüber aufgeklärt haben, was sie und mich verbindet. Was ich mache, und was sie versucht, dagegen zu tun."

"Mama hat mir alles über dich und Panacea erzählt", bestätigte ich. "Ich finde deinen Plan immer noch wahnsinnig."

"Aber du weißt, dass ich die Mittel habe, ihn umzusetzen", gab Ashley zurück. "Wie Panacea aufgestellt ist, und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir unsere Forschungen beendet haben."

Jetzt war es an mir, ein Lachen zu unterdrücken. "Forschungen", stieß ich hervor, "du machst die gesamte Menschheit zu deinen Versuchskaninchen!"

Ashley seufzte. "Komm mir nicht mit ethischen Bedenken", meinte sie gelangweilt, "du weißt, dass es letzten Endes alle glücklicher machen wird. Jeder wird eine so erfüllte Sexualität haben wie du und ich. Das ist es wert."

"Sagst du", gab ich zurück. "Andere Leute sehen das anders!"

"Trotzdem können sie uns nicht aufhalten", beharrte Ashley. "Spätestens in ein paar Jahren haben wir unseren Plan zur Vollendung gebracht, und dann tritt die Menschheit in die nächste Stufe ihrer Entwicklung ein. Und angesichts dessen habe ich eine Frage an dich, Tina:

"Willst du wirklich mit deiner Mutter zusammen diesen aussichtslosen Kampf gegen uns führen, oder würdest du nicht doch lieber zusammen mit deinen Freunden frühzeitig auf der Seite von denen stehen, die am Ende gewinnen werden?"

Meine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. "Du wolltest Moritz umbringen. Nie und nimmer helfe ich dir."

Einen Moment war Schweigen in der Leitung, und ich dachte schon, Ashley hätte aufgelegt. Aber dann erklang doch noch einmal ihre Stimme.

"Ich schicke dir in ein paar Minuten Koordinaten auf dein Handy", sagte Ashley. "Du kannst deine Tochter dort abholen. Das war alles."

"Äh, was?" Ich war verwirrt. "Du, äh, willst mir Maja-"

"Ich habe dir gesagt, du bekommst sie wieder, oder?" Ashleys Stimme klang... bewegt, fast emotional. "Ich stehe zu meinem Wort, Tina. Und jetzt leb wohl."

Und damit trennte sie die Verbindung.

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Das kann doch nur wieder eine Falle sein, oder?

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