Chapter 33
by
Meister U
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Sie blieb so knieen, neben dem Berg aus Kondomen
Ihr Atem kam in ruhigen, tiefen Zügen. Sie spürte die klebrige Kälte des getrockneten Spermas auf ihrer Haut. Sie spürte das tiefe, pochende Brennen in ihrem Unterleib und in ihrem Gesäß. Sie spürte die wunde Rauheit in ihrem Rachen.
Und dann, durch die zertrümmerten Überreste ihrer Sinne, durchbrach es sie. Ein Gefühl, so massiv und unerwartet, dass es alles andere wegspülte.
Stolz.
Unendlicher, triumphierender Stolz.
Sie hatte es geschafft. Sie hatte durchgehalten. Sie hatte jeden Schlag ertragen. Jeden Stoß. Sie hatte den **** verwandelt. Sie hatte ihre eigene, verdrehte Logik gefunden, um zu überleben. Sie hatte überstanden. Nicht als gebrochenes Opfer. Als Siegerin.
Ihre Lippen zogen sich nach oben. Ein langsames, müdes, aber unverkennbares Lächeln. Sie hatte die Regeln dieser Hölle gelernt. Und sie hatte gewonnen.
Johanna, Achtzehn Jahre alt. Aus einem Kaff in Niedersachsen. Und sie war härter, als sie je gedacht hatte.
Sie lächelte in lauten Club hinein. Sie lächelte den schwitzenden, grölenden Fremden ins Gesicht. Sie lächelte ihre Freunde an, die sie hierhergebracht hatten.
Tobi und Saya packten sie unter den Armen. Sie schleppten sie durch den Club, brachten sie in den Duschraum. Sie lehnten Johanna gegen die kalte Wand. Saya drehte das Wasser auf. Warmes Wasser prasselte auf Johannas Kopf. Es rann über ihre Schultern. Es wusch das getrocknete Sperma, den Schweiß und das Blut von ihrer Haut. Die Wärme drang tief in ihre müden Muskeln ein. Ein simpler, körperlicher Trost.
Dann hörte sie das Stöhnen.
Sie öffnete die Augen. Das Wasser lief ihr über das Gesicht. Sie blickte durch den Vorhang aus Wasser.
Saya stand in der Mitte des Duschraums. Ihr rotes Seidencape lag in einer nassen Pfütze auf dem Boden. Sie war nackt. Ihr Körper war schlank und blass. Ihre Brüste wippten klein und spitz. Ihr schwarzes Haar klebte nass an ihrem Rücken.
Bernd stand hinter ihr. Seine Hände umklammerten Sayas Hüften. Sein Schwanz war hart und drang tief in sie ein. Jeder Stoß war hart. Rücksichtslos.
Tobi stand vor Saya. Er hielt ihren Kopf in seinen Händen. Sein Schwanz glitt in ihren Mund. Er stieß ihr den Rachen hinunter. Saya würgte. Aber ihre Hände krallten sich in Tobis Oberschenkel. Sie bettelte um mehr.
Sayas Körper war eine Brücke zwischen den beiden Männern. Er bog sich unter den Stößen. Ihr Stöhnen war ein ersticktes, gurgelndes Geräusch. Wasser und Speichel liefen ihr über das Kinn.
Johanna lehnte an der Wand. Das warme Wasser umspülte sie. Sie war sauber. Aber dieser Anblick machte sie wieder schmutzig. Sie sah die Anspannung in Bernds Rücken. Sie sah die Lust in Tobis Augen. Sie sah die völlige Hingabe in Sayas Gesicht. Saya, die immer die Kontrolle hatte. Saya, die Befehle gab. Jetzt war sie nur noch ein Werkzeug. Ein Objekt.
Und Johanna spürte es. Tief in ihrem wunden, ausgelaugten Körper. Ein vertrautes Pochen. Ein Echo der Erregung. Ihr Unterleib, gerade noch eine einzige schmerzende Wunde, reagierte. Die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen war nicht mehr nur das Duschwasser.
Sie schloss die Augen. Aber das Bild brannte sich hinter ihre Lider. Das Geräusch der Stöße. Das Würgen. Das Keuchen.
Sie war leer. Aber sie war nicht frei. Selbst hier, unter dem reinigenden Wasser, war sie Teil des Spiels. Die Zuschauerin. Die Lernende. Ihre Erschöpfung war real. Aber ihre Erregung war es auch.
Das Wasser stoppte. Jemand reichte ihr ein grobes, weißes Handtuch. Sie öffnete die Augen. Bernd und Tobi zogen sich an. Saya stand nackt und triefend da. Sie lächelte Johanna an. Ihr Blick war klar. Zufrieden.
„Siehst du?“, sagte Saya. Ihre Stimme war heiser vom Würgen. „Es hört nie auf. Es wird immer nur anders.“
Johanna wickelte das Handtuch um sich. Sie nickte.
Sie brachten Johanna in den Raum mit der Aufschrift Klinik. Die Tür schloss sich mit einem leisen, aber endgültigen Klicken. Die Luft roch streng nach Desinfektion und Kälte.
Der Raum war steril und hell erleuchtet. An den Wänden hingen weiß lackierte Schränke mit gläsernen Fronten. Darin glänzten metallene Instrumente – Spekula in verschiedenen Größen, Klemmen, lange dünne Stäbe, deren Funktion sie sich nicht vorstellen wollte. In der Mitte stand eine hochmoderne Untersuchungsliege aus Chrom und weißem Kunstleder, verstellbar und mit Halterungen für Arme und Beine. Eine grelle OP-Lampe hing drohend von der Decke.
Ohne ein Wort musste Johanna sich nackt auf einen kalten, harten Kunststoffsessel setzen. Die Oberfläche fror sofort an ihre Oberschenkel. Sie zitterte.
Saya setzte sich neben sie. Sie trug einen weißen Kittel über ihrer nackten Haut. Er war bis oben zugeknöpft und wirkte irgendwie absurd. Sie kreuzte die Beine.
„Jetzt kommt das Beste“, flüsterte Saya, ihre Stimme ein vertrauliches Raunen in der Stille des Raumes. „Die Nachspeise.“
Sie deutete mit dem Kinn zur Liege.
„Du legst dich da hin. Wir werden dich fest schnallen. Ganz fest. Dann werden wir dich gründlich untersuchen. Jedes Loch. Jeder Zentimeter deiner Haut wird begutachtet.“ Sie lehnte sich näher zu Johanna, ihr Parfüm mischte sich mit dem Geruch von Desinfektionsmittel. „Und dann… dann werden wir die Nadeln holen. Sehr dünne. Sehr präzise. Wir werden sie dir setzen. An Stellen, die du dir nicht vorstellen kannst. Es wird wehtun. Und… intensivieren. Alles intensivieren.“
Ihr Blick glitt über Johannas nackten Körper, als würde sie eine Landkarte lesen.
Johannas Mund war trocken. Sie starrte auf die metallenen Instrumente hinter dem Glas. Auf die Liege mit ihren Halterungen. unter der Angst, tief in ihrem erschöpften, missbrauchten Körper, regte sich wieder dieses verdammte, vertraute Pochen. Ein winziger, erbärmlicher Funke von Erregung.
Die Tür ging auf. Sechs junge Leute betraten den Raum. Drei Männer, drei Frauen. Sie trugen alle weiße Kittel über ihrer Alltagskleidung.
„Ungewöhnlicher Ort für eine Übung“, murmelte einer der männlichen Studenten, während er seinen Kittel zuknöpfte. Sein Blick streifte die metallenen Instrumente.
„Hast du den Barbereich gesehen?“, flüsterte eine der Studentinnen einer Kommilitonin zu. Ihre Augen waren weit aufgerissen. „Das war ja… eine offene Orgie.“
„Konzentration“, sagte ein anderer, älterer Student mit Brille. Seine Stimme war ruhig und sachlich. „Wir haben eine Aufgabe.“
Saya stand auf. Sie war jetzt in ihrem Element.
„Meine Damen und Herren“, begann sie, „meine Freundin hier“ – sie deutete mit einer eleganten Handbewegung auf Johanna – „hat gerade ein sehr intensives, körperliches Programm hinter sich. Mehrstündige anaerobe Belastung. Wir gehen von einem signifikanten Flüssigkeitsdefizit aus. Vermutlich ist sie dehydriert.“
Ihre Worte waren nüchtern, klinisch. Sie reduzierte Johanna auf ein physiologisches Problem.
„Also verfahren wir standardmäßig“, fuhr Saya fort. „Fixieren. Zentralen Venenzugang legen. Natriumchlorid-Lösung, um den Kreislauf zu stabilisieren. Für alle Fälle.“ Sie lächelte die Gruppe an. „Und dann… eine gründliche körperliche Untersuchung. Ganzkörperstatus. Jede Körperöffnung. Jedes Hämatom. Jede Läsion. Verstehen Sie?“
Die Studenten nickten. Der Befehl war klar. Die Bühne war bereitet.
Zwei der kräftigeren männlichen Studenten traten vor. Sie packten Johanna an den Oberarmen. Ihre Griffe waren fest, nicht grob, aber unnachgiebig. Sie zerrten sie nicht. Sie führten sie zur Liege. Sie schoben sie mit sanftem, aber bestimmtem Druck auf das kalte Kunstleder.
Riemen schnallten über ihre Handgelenke. Über ihre Knöchel. Eine breite Ledergurt legte sich über ihre Hüften. Eine letzte über ihre Stirn. Sie war fixiert. Vollkommen bewegungsunfähig. Die grelle OP-Lampe blendete sie. Sie schloss die Augen.
Sie spürte kalte Hände an ihrem Arm. Ein Desinfektionstuch. Der stechende Geruch von ****. Dann ein scharfer, brennender Stich in ihre Ellenbeuge. Sie zuckte zusammen. Ein leises Wimmern.
„Tut mir leid“, murmelte die Studentin, die den Zugang legte. Ihre Hände zitterten leicht. „Fast geschafft.“
Johanna spürte, wie ein dünner, flexibler Schlauch in ihre Vene vorgeschoben wurde. Ein unangenehmes, fremdes Gefühl. Dann das kühle Fließen der Kochsalzlösung in ihre Blutbahn.
Saya beobachtete das Procedere mit verschränkten Armen. „Sehr gut“, lobte sie. „Jetzt die Untersuchung. Fangen wir an.“
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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