Was erwartet Sue und Ann im nächsten Raum

Release und neue Herausforderung - von Ann

Chapter 17 by ann03 ann03

Das Rattern hörte abrupt auf, und die Box kam mit einem Ruck zum Stillstand. Ein lautes Knacken ertönte, wie das Entriegeln eines Schlosses, und plötzlich spürte ich, wie die Bänder um meinen Körper nachließen. Die automatischen Spannmechanismen gaben nach, lösten sich von allein – erst die um meine Beine, dann die um Taille und Arme. Die Metallfesseln an meinen Händen schnappten auf, und ich konnte sie wegstoßen.

Es war immer noch stockfinster, die Enge drückte auf mich, aber ich stemmte mich gegen den Deckel. Mit einem Ächzen gab er nach, schwang auf, und schwaches Licht flutete herein. Ich blinzelte, keuchte, mein Körper schweißbedeckt und zitternd von den Vibrationen, die endlich nachgelassen hatten.

Langsam setzte ich mich auf, zog den Vibrator heraus – ein Schauer durchlief mich dabei – und stieg aus der Box. Der Dildo glitt aus meinem Arsch, hinterließ ein brennendes, leeres Gefühl. Ich griff nach dem Kopfgeschirr, pumpte den Knebel ab und zog es ab. Der Latex löste sich von meinem Gesicht, und ich konnte endlich frei atmen. Die Nippelklemmen – aua, die taten weh beim Abnehmen, ließen meine Brustwarzen pochen.

Ich war nackt, verletzlich, aber frei. Zumindest für den Moment.Der Raum um mich herum war größer, wie eine alte Garderobe in einem Theater – hohe Decken, Spiegel an den Wänden, Regale mit Kostümen und Accessoires, die verdächtig nach BDSM-Equipment aussahen.

Kein Sue in Sicht. Mein Herz klopfte wild. Wo war sie? Dann sah ich es: Eine zweite Box, identisch mit meiner, stand in der Ecke. Sue musste noch drin sein. Ich eilte hin, fand einen kleinen Schlüssel auf einem Haken daneben – als ob das Room uns testen wollte. Mit zitternden Händen steckte ich ihn ins Schloss, drehte, und der Deckel sprang auf.

Da war sie. Sue, immer noch fixiert, ihr Kopf in Latex, aber... sie trug nur einen Mundspreizer, der ihre Lippen auseinanderhielt, Speichel rann herunter. Keine Klammern, keine Dildos, keine Vibratoren. Erleichterung durchflutete mich. Sie hatte keine BDSM-Erfahrung, und ich war so verdammt glücklich, dass sie nicht das Gleiche durchmachen musste wie ich – diese gnadenlose Dehnung, die Vibrationen, die mich fast um den Verstand gebracht hatten. Ihre Augen trafen meine, voller Erleichterung, vielleicht Schock. Ich half ihr heraus, löste den Spreizer vorsichtig, zog das Latex ab. Sie hustete, rieb sich den Kiefer."

Ann... das war... intensiv", flüsterte sie, ihre Stimme heiser. Wir umarmten uns kurz, nackt und zitternd in der Kälte des Raums." Was wir jetzt durchgemacht haben, ist hart, sehr hart sogar, würde fast sagen jenseits von einer normalen Grenze.

Ja, aber du hast es geschafft. Gut, dass es bei dir nicht so... hart war", murmelte ich zurück. Wir tauschten Blicke, ein paar Worte über den Raum, die nächste Tür – aber ich hielt mich zurück. CNC-Regeln: Kein Reden über Privates, Gefühle, das echte Leben.

Es war verboten, die Illusion zu brechen. Stattdessen suchten wir nach Kleidung in den Regalen, etwas, um uns zu bedecken, und fragten uns stumm, was als Nächstes kam. Das Raum war noch nicht fertig mit uns.

Ich blickte mich in der Garderobe um, mein Puls immer noch hoch von der Box-Fahrt. Die Regale waren voll mit Spielzeugen – Peitschen, Fesseln, Masken –, aber Kleidung? Nur zwei Sets hingen da, wie eine grausame Wahl, die das Room uns aufzwang.

Eins war eindeutig für eine Domina: Ein enges, schwarzes Lederkorsett mit Schnürung, das die Taille einschnüren und die Brüste hochdrücken würde, dazu kniehohe Stiefel mit hohen Absätzen und Metallspitzen, lange Handschuhe aus glänzendem Latex, die bis zu den Ellenbogen reichten, eine kurze Peitsche am Gürtel und eine Maske, die nur die Augen freiließ, mit einem Hauch von Dominanz. Es sah aus wie etwas, das Macht ausstrahlte, Kontrolle – und es machte mich neugierig, wie es sich anfühlen würde, das zu tragen.

Das andere Set war für die Sklavin: Alles in tiefem Schwarz, mit Strapsen, die die Beine betonten, Highheels mit mindestens 12 cm Absätzen, die einen unsicher laufen ließen, ein Unterbrust-BH aus Spitze, der die Brüste freiließ und nur stützte, ein String ouvert, der nichts verbarg und alles einlud, ein hohes, breites Halsband aus Leder mit D-Ringen für Leinen oder Fesseln, und eine Latexhaube, die den Kopf umschloss, mit Öffnungen nur für Augen, Nase und Mund. Auf dem Tisch daneben lag ein temporäres Tattoo – groß, fett "SLAVE" in gotischen Buchstaben, das man auf den Bauch unter den Nabel kleben musste, um die Demütigung zu unterstreichen. Es war so entblößend, so verletzlich – der perfekte Kontrast zur Domina.

Sue starrte die Outfits an, ihre Wangen gerötet. "Ann, du nimmst die Domina. Ich... ich mach die Sklavin. Du hast schon so viel durchgemacht in der Box, mit all dem... Zeug. Lass mich das übernehmen.

"Ich schüttelte den Kopf, mein Magen zog sich zusammen. "Nein, Sue. Du hast keine Erfahrung mit so was. Ich weiß, wie hart das werden kann. Ich opfere mich, zieh du die Domina an. Du darfst nicht die Sklavin sein – das würde dich brechen.

"Sie trat näher, ihre Augen flehend. "Genau deswegen! Du hast Erfahrung, du kommst klar. Ich will nicht, dass du leidest. Lass mich mich opfern, bitte. Ich schaff das."

Wir stritten uns, flüsterten hitzig, jede überzeugter als die andere. Ich argumentierte, dass sie zu unschuldig war, zu neu in diesem Spiel, dass die Demütigung sie zerstören würde. Sie konterte, dass ich schon genug ertragen hatte, dass sie stark genug sei, um es für uns beide zu tun.

Es war absurd – zwei Frauen, die sich um die Rolle der Unterworfenen rissen, um die andere zu schützen. Aber Sue war stur, drängte weiter, bis ich nachgab. "Fein", seufzte ich. "Wenn du so dumm bist, dich da reinzuwerfen, dann tu's. Aber später jammere bitte nicht, wenn's wehtut."

Sie nickte, ein nervöses Lächeln auf den Lippen, und wir zogen uns an. Ich schlüpfte in das Domina-Outfit – das Korsett schnürte mich ein, presste meine Kurven heraus, machte jeden Atemzug zu einer Erinnerung an Kontrolle. Die Stiefel umschlossen meine Beine wie eine zweite Haut, die Handschuhe glitten glatt über meine Arme, und die Maske verbarg mein Gesicht, ließ nur meine Augen blitzen. Ich fühlte mich mächtig, erregt von dem Anblick im Spiegel – Brüste hochgedrückt, Taille schmal, die Peitsche in der Hand.

Sue... oh, Sue.

Sie zog das Sklaven-Set an, und es war ein reizvoller Anblick, der mir den Atem raubte. Die Strapse spannten sich über ihre Schenkel, die Highheels zwangen sie zu kleinen, wackeligen Schritten, der Unterbrust-BH hob ihre Brüste an, ließ die Nippel hart werden in der kühlen Luft, der String ouvert enthüllte alles, lud ein, ohne zu schützen. Das hohe Halsband saß eng um ihren Hals, die D-Ringe klimperten leise, und die Latexhaube umhüllte ihren Kopf, machte sie anonym, unterwürfig. Sie klebte das "SLAVE"-Tattoo auf ihren Bauch, direkt unter den Nabel – groß, schwarz, ein Brandzeichen der Hingabe. Sie sah aus wie eine perfekte Sklavin, verletzlich und einladend, ihre Haut glänzend vor Nervosität.

Am Ende des Raums hing eine Hundeleine an der Tür – silbern, mit einem Karabiner für das Halsband. Ich hakte sie ein, zog leicht daran. "Komm, Sue. Nächster Raum." Sie folgte mir, unsicher auf den Highheels, stolperte leicht, ihr Gang zögernd, als ob jede Bewegung sie tiefer in die Rolle zwang. Ich führte sie hindurch, mein Herz pochte – was wartete da drin?

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Was folgt im nächsten Raum?

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