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Chapter 122 by Hentaitales Hentaitales

Wie steht Bianca zu der ganzen Sache?

Recht unbefangen

Nachdem ich mich nochmals versichert hatte, dass es Bianca tatsächlich gut ging, sprach ich sie auf unseren gemeinsamen Sohn an. Natürlich interessierte es mich, was sie von einer Elternschaft hielt, auch wenn ich schon vermutete, dass sie dagegen war - immerhin hatte sie ja bereits mit Jens zwei ****, und ich hatte noch nie etwas davon mitbekommen, dass sie irgendwelche Aufgaben als Mutter übernahm.

Aber zu meiner Überraschung sah sie das alles doch nicht so einseitig, wie ich vermutet hatte: "Ich kann mir schon vorstellen, mit dir zusammen einen Sohn aufzuziehen", sagte sie. "Klar, wird nicht ganz einfach werden; ich muss meine nächsten Pläne dann für unser Kind zurückstellen. Aber wenn du es willst, warum nicht?"

"Also..." Ich sah sie fragend an. "Hast du denn, na ja, auch das Gefühl, dass du mit mir zusammen sein willst? Wir hatten ja eigentlich bisher nur eine Fickfreundschaft."

"Und die hat mir auch immer Spaß gemacht", lächelte Bianca. "Ja, ich weiß, es ist vielleicht nicht so besonders romantisch, bei großer Liebe denkt man wohl an was anderes. Aber mal ehrlich, wir sind ganz gut kompatibel - ich find dich süß, du mich anscheinend auch, und wenn wir erst mal zusammen wohnen, dann kommt vielleicht auch noch die Liebe. Und wenn nicht - trennen können wir uns immer noch später. Ist doch nichts dabei!"

Das sah ich ein bisschen anders. "Also, für unseren Sohn wird das aber nicht ideal", warf ich ein. "Meine Eltern haben sich auch getrennt, und das ist wirklich nicht so toll, selbst wenn man wie ich da fast schon erwachsen ist. Für ein kleines Kind muss das echt hart sein!"

Bianca zuckte mit den Schultern. "Wenn du so denkst, dann sollten wir unser Baby zur Adoption freigeben", sagte sie. "Die Leute hinter Dr. Presser finden Eltern, die wirklich dringend **** wollen, stabile Familien. Da geht's unserem Sohn auf jeden Fall gut."

"Wie war denn das bei deinen Zwillingen?" wollte ich wissen. "Kamen die in gute Hände?"

"Oh, selbstverständlich", strahlte Bianca. "Bei allen Kindern von Jens gibt's immer einen Riesenandrang, da war klar, dass es nur das Beste wird. Anna hat mir hinterher gesteckt, dass so ein junger Techmillionär und seine Frau sie adoptiert haben - die beiden leben jetzt in Saus und Braus auf den Kanaren."

Das überraschte mich ein wenig. "Die informieren uns hinterher, wer die Babys adoptiert hat?"

Mit einem Schmunzeln schüttelte Bianca den Kopf. "Normalerweise natürlich nicht", sagte sie, "sonst hätte es Anna mir ja nicht stecken müssen. Die wollen nicht, dass wir hinterher irgendwann mal unsere **** stalken. Hab ich Verständnis für."

"Verstehe." Ich ergriff ihre Hand und drückte sie. "Also, wenn du alleine die Wahl hättest, ob wir unser Kind selbst aufziehen oder zur Adoption freigeben, was würdest du wählen?"

"Die Adoption." Bianca brauchte keine Sekunde für die Antwort. "Das hat das letzte Mal so reibungslos geklappt, das würde ich jederzeit wieder machen. Und du?"

Ich sah sie etwas gequält an. "Ganz ehrlich, ich weiß es nicht", gab ich zurück. "Wenn ich die Vaterschaft anerkenne, dann hab ich ne ganze Menge zu erklären, gegenüber meinen eigenen Eltern und dem Rest meiner ****. Aber irgendwo würde es mich doch reizen, Vater zu sein, ein Kind großzuziehen."

Auf Biancas Gesicht zeigte sich ein Grinsen. "Soso, ein Kind", sagte sie. "Und deine anderen fast fünfzig ****?"

"Darüber denke ich nach, wenn es soweit ist", schmunzelte ich. "Erst mal kümmer ich mich um die Situation hier, und um dich. Kann ich dir was bringen?"

"Was zu **** wäre gut", nickte Bianca.

Ich tätschelte ihre Hand, erhob mich und verließ den Aufwachraum und begann, mich nach einem Wasserspender oder was Ähnlichem umzusehen - vorne in der Rezeption glaubte ich, etwas dergleichen wahrgenommen zu haben. Aber als ich mich auf den Weg machte, hörte ich von vorne Dr. Pressers Stimme - und sie schien mehr als wütend zu sein.

"So eine Inkompetenz hab ich noch nie erlebt", donnerte sie. "Wie bist du auf die Schnapsidee gekommen, Leon sein Kind sehen zu lassen?"

Oha...

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