Chapter 11
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Rapunzel Z.09
Auch wenn Urtica es gewollt hätte, sie konnte ihre Augen nicht mehr von dem für sie völlig neuen und erregenden Anblick lösen. Mit jedem Auf und Ab nahm die Frau eine Winzigkeit mehr von Nasturs Penis in sich auf. An ihrem federnden Körper vorbei konnte Urtica das Gesicht ihres Bruders erkennen, das einen Ausdruck zwischen Höllenqual und Himmelsfreuden widerspiegelte. Was immer er spürte, musste gleichzeitig schrecklich und wunderschön sein. Und sie teilte diese Empfindungen. Der Anblick der sich immer tiefer vereinigenden Gestalten war schrecklich schön.
Urtica bedauerte, dass sie keine Kontrolle über ihre Gliedmaßen hatte. Das Gefühl, das sich in ihr aufbaute kam jenem gleich, das sie empfand, wenn sie nachts alleine in ihrem Gemach im Schloss heimlich ihren eigenen Händen gestattete, die empfindlichsten Stellen ihres jungfräulichen Körpers zu erkunden. Fast jedes Mal erreichte sie dabei ein Ziel, an dem sie die Welt um sich vergaß und sich danach verschwitzt und schwer atmend aber überglücklich wieder fand. Sie war sich mehr als sicher, dass sie jetzt auf dem gleichen Weg war, und fürchtete, das Ende nicht zu erreichen, wenn sie sich nicht selbst streicheln konnte.
Als die Hexe sich endlich ohne weitere **** herabsinken ließ, so dass vom blaurot geäderten Glied ihres Bruders auch nicht das Geringste mehr zu sehen war, verfolgte Urtica mit großen Augen und keuchendem Atem das Geschehen auf dem Teppich. Obwohl sie sich nicht anstrengte, brach ihr der Schweiß aus und es kribbelte überall, als würde sie mit tausenden winzigen Nadeln gestochen. Am schlimmsten war es rings um ihre Brustwarzen, die sich steinhart und riesengroß anfühlten. Ach, wenn sie nur ihre Hände frei hätte!
Gothel fing an, sich mit leicht kreisenden und bedächtig schneller werdenden Bewegungen von Nastur zu holen, was sie wollte. Obwohl sie nach außen wirkte, als würde sie sich in ihrem Tun verlieren, wahrte sie die absolute Kontrolle über sich und ihren Liebhaber. Sie hatte ganz und gar nicht vor, ihn vorschnell kommen zu lassen. Die erfahrene Frau fand genau den richtigen Punkt und Rhythmus, um ihr Vergnügen zu haben. Doch als sie den Eindruck bekam, dass der junge Mann es nicht mehr aushalten könnte, hielt sie mit einem Mal inne.
Als seien sie durch ein geistiges Band verbunden, packte Nastur und Urtica dieselbe Frustration. So kurz vor dem Höhepunkt wurden sie jäh gestoppt!
"Na, Kleiner, willst du mich?", fragte die dunkle Herrin.
Auf die nah an seinem Ohr geflüsterte Frage konnte Nastur nur eine Antwort geben. „Ja, mehr als alles auf der Welt."
Seine Stimme war nur noch ein heiseres Krächzen und wurde zu einem unartikulierten Stöhnen, als die Zauberin ihren Ritt auf ihm fortsetzte, schneller und kräftiger als zuvor. Es dauerte trotzdem Minuten, bis er zuckend und laut aufschreiend kam, und auch danach gab die Hexe ihm keine Ruhe, sondern strebte weiter ihrem eigenen Orgasmus entgegen. Währenddessen hing Urtica in ihren unsichtbaren Fesseln, musste dem aufregenden Treiben hilflos zusehen und spürte eine unerträgliche Hitze in ihrem Unterleib, ohne die geringste Hoffnung auf Erlösung zu haben.
Endlich hielt Frau Gothel zufrieden stöhnend inne und ließ ihren Oberkörper auf den ihres Geliebten sinken. Aus ihrem Blickwinkel konnte Urtica daher genau erkennen, dass der Pfahl ihres Bruders noch immer bis zur Hälfte in der Spalte der Frau versenkt war, aus der weiße Sahne sickerte und an dem Stab hinablief. Obwohl sie sich irgendwie um ihren eigenen Höhepunkt betrogen fühlte, war sie einigermaßen erleichtert, weil ihr Bruder zufrieden und glücklich aussah, und es gelang ihr nach und nach, ihren eigenen Atem zu beruhigen.
Nachdem sie Nasturs Gesicht und seinen Hals mit unzähligen Küssen bedeckt hatte, erhob sich die Zauberin, so flink und geschmeidig, als habe sie der vorgehende Akt nicht im Mindesten angestrengt. Ein boshaftes Lächeln umspielte ihren Rosenmund, als sie grazil zu ihrer Gefangenen schritt, ohne dabei den Blickkontakt mit dem am Boden liegenden jungen Mann zu verlieren. „Nun, mein Geliebter, nachdem du deinen Spaß hattest, wollen wir doch mal sehen, wie es deiner Schwester geht."
Sein mattes „Lassen Sie sie in Ruhe" war so schwach, dass es kaum verständlich blieb.
Mühsam stemmte er sich auf die Ellbogen hoch. Da war die Hexe schon hinter die Gefesselte getreten und fasste zwischen ihre gespreizten Beine. Urtica sog laut die Luft ein, als eine freche Fingerkuppe über ihre angeschwollenen, empfindlichen Schamlippen fuhr.
„Oh! Die zarte Brennnessel ist ja ganz nass."
Bedächtig zerrieb sie das natürliche Gleitmittel zwischen Zeigefinger und Daumen, dann leckte sie genüsslich ihre Finger ab.
Nastur war inzwischen schwankend auf die Beine gekommen und machte einen unsicheren Schritt auf die beiden Frauen zu. Unwillkürlich verglich er die zwei Gestalten. Seine durchtrainierte, großgewachsene Schwester mit den langen blonden Haaren, die ihr verschwitzt ins Gesicht hingen, wirkte der anderen deutlich überlegen, wenn sie nicht gefesselt gewesen wäre. Doch obwohl Gothel in einem deutlich zierlicheren und scheinbar jüngeren, dafür aber überaus weiblichen Körper steckte, ließ ihre aufrechte Haltung und ihr Gehorsam gebietender Blick keinen Zweifel, wer die Kontrolle hatte.
„Wie es scheint, mein Lieber, war der bisherige Verlauf des Abends für deine Schwester durchaus anregend. Da stellt sich natürlich die Frage, wie wir ihn noch angenehmer für sie machen können."
„Lassen Sie sie gehen!"
„Ach? Und was hätte ich davon?"
Nastur nahm alle verbliebene Kraft und seinen Mut zusammen und richtete sich hoch auf.
„Wenn Sie Urtica frei lassen, bleibe ich freiwillig bei Ihnen."
„Ich werde es mir überlegen", das Lächeln der Frau wurde noch breiter, „meine Entscheidung wird vom weiteren Fortgang dieser Nacht abhängen. Lege dich ins Bett!"
Mit einem um Vergebung heischenden Blick zu seiner Schwester tat Nastur, was ihm befohlen wurde, und sah zu, wie ihm die Zauberin mit der Gewandtheit einer Raubkatze folgte.
„Zumindest", dachte er bei sich, „kann ich Urtica auf diese Weise retten."
Doch seine Schwester, der seine Gedanken galten, war bereits von der Vorstellung gefangen, erneut und immer wieder Zeugin des faszinierenden Liebesspiels zu werden, das sich in dieser Nacht vor ihren Augen abspielen würde.
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Schlimm's Märchen
Klassische Märchen, sexy neu erzählt
Die Märchen halten sich eng an die Original Texte, driften aber in Sex und Erotik ab.
Updated on Dec 8, 2023
Created on Apr 13, 2023
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