Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 47 by Bitbuster Bitbuster

Gesprächsrunde

Dann machen wir das so

Am nächsten morgen wurde Patrick noch vor dem Wecksignal wach.
Er stand auf und ging zum Fenster.

Es ist schon komisch, wenn man die Sterne vorbeifliegen sieht.

Wobei dieser Gedanke falsch war, da er es war, der sich bewegte und nicht die Planeten und anderen Himmelskörper.
Nach der Morgenroutine ging er zu Sophias Büro.

„Guten Morrrrgen, mein Katerrrr“ schnurrte sie ihn an.
„Hallo, guten Morgen. Ist es wieder soweit?“
„Noch nicht, so drei-vier Tage noch.

Patrick nickte und freute sich schon darauf, was sie wohl diesmal mit ihm anstellen würde.

„Wir sollen gleich zum Käpt'n, besprechen, wie es mit Dir weitergehen soll.“
„Wie es weitergehen soll? Ich dachte, ich bleibe hier“
„Ja, klar. Aber den ganzen Tag hier, oder sollen nachmittags die anderen Einheiten folgen.“
„Achso, der Medizinkram und dieses Sicherheitszeug“
„Und etwas Technik, ja“ ergänzte sie.

Sie verließen gemeinsam das Büro und gingen zum Konferenzraum.

Die meisten Führungsoffiziere und Abteilungsleiter saßen schon im Raum, aber einige fehlten auch noch.
Sophia deutete auf zwei Plätze an der Seite des großen Konferenztisches, auf den sie sich setzten.

Kurze Zeit später waren alle anwesend.

„Guten Morgen, ich begrüße alle zur großen Teamsitzung“ eröffnete Shawn O'Malley, der Kapitän des Schiffes, das Treffen.

Es folgten einige Zahlen und Angaben zur zurückgelegten Wegstrecke und das man mit einer erweiterten Partikelsuche beginnen werde, was zu einigen Systembeeinträchtigungen führen könnte.

Patrick schaute immer mal wieder zwischen Svea und Sophia hin und her und ihm entging nicht, daß auch Tabathea immer mal wieder zu ihm sah.

„So, dann kommen wir zu Dir, Patrick“ hörte er plötzlich seinen Namen und schreckte leicht auf.

„Da das mit den Flugstunden doch schneller zum Abschluß gebracht werden konnte, was sehr erfreulich ist, wäre dann als nächstes der Bereich Sicherheit in **** zu nehmen“, dabei schaute Shawn zu Patrick und Thea.

„Ähm, also wenn ich was dazu sagen dürfte...“ kam es zaghaft von Patrick.

„Ja sicher, dafür sitzen wir hier“

„Ich würde gerne erst den medizinischen Teil lernen wollen, also wenn jemandem etwas passiert, oder auch mir, dann kann ich helfen, was für die weiteren Kurse vielleicht ebenfalls hilfreich sein könnte“.

Shawn überlegte kurz. „Gut, nachvollziehbar und sinnvoll. Dann machen wir das so. Die weitere Reihenfolge mit der XO absprechen, die dann die Beteiligten informieren wird. Gib es Fragen dazu?“ Shawn schaute in die Runde und konnte nur ein leichtes Kopfschütteln im Sinne von 'keine Fragen' erkennen.

„Sophia, in die Funktion wegtreten, Patrick Du folgst ihr, bitte“

Sophia war bei den ersten Worten schon aufgestanden und schaute zu Patrick.

Er beeilte sich, ebenfalls aufzustehen und war sich nicht ganz sicher, ob er jetzt noch etwas sagen sollte, wie „Einen schönen Tag noch“ wartete dann aber ab, wie sich Sophia verhalten würde.

Diese drehte sich um und ging ohne weiteren Gruß zur Tür. Patrick folgte ihr daraufhin.

Im Gang fragte er: „Ist das immer so, daß man sich nicht verabschiedet?“

„Ja, daß ist noch immer die strenge militärische Form, wenn er einen wegschickt. Hätte er irgendetwas wie 'Das war es dann für euch, der Rest ist uninteressant, bis morgen' gesagt, dann hätte ich auch mit einem 'bis morgen' oder so geantwortet.

Patrick nickte und dachte sich seinen Teil.

Im Labor zog Patrick sich um und Sophia ging in ihr Büro.

Der Vormittag verlief ruhig und ohne irgendwelche Zwischenfälle. Koshiko schaute immer mal wieder zu Patrick, aber dieser schien die Flirtversuche von ihr nicht zu bemerken.

Zur Mittagszeit kam Sophia zu den Beiden, da es ihr keinesfalls entgangen war, daß Koshiko immer mal wieder versucht hatte, auf sich aufmerksam zu machen.

„Wollen wir heute mal alle drei zusammen zu Mittag essen?“

Patrick schaute zwischen Sophia und Koshiko hin und her. „Ja, warum nicht?“

Koshiko nickte dann auch und nachdem sich die Beiden umgezogen hatten, ging es zur Messe.

Sophia setzte sich so an den Tisch, daß sich Patrick und Koshiko gegenüber saßen und sie selbst neben Koshiko saß.

Der Zufall, oder auch der Computer wollte es, daß Koshiko ihr Sushi, Sophia einen Plattfisch von Denobula und Patrick ein Stück Thunfisch zum Mittag bekam.

Sophia musste lachen und meinte: „Habt ihr Beide mir zuliebe Fisch bestellt?“ und Koshiko antwortete schnell: „Nein, Patrick bestellt sich öfter mal Fisch“.

Vielsagend schaute Sophia daraufhin zwischen Koshiko und Patrick hin und her.

Still aßen alle Drei ihr Mittagessen. Sophia stupste Patrick immer mal wieder mit ihrem Fuß an, aber er reagiert nicht wie gewünscht, sondern zog sein Bein weg.

Irgendwann wurde es Sophia zu viel und sie versuchte eine andere Taktik.

„Wann hattet ihr Euch für einen gemeinsamen Abend entschieden?“

Patrick schaute auf und überlegte, ob er etwas dazu sagen sollte. „Wer jetzt zuerst etwas sagt, verliert“.

Auch Koshiko war die Frage recht unangenehm, fühlte das Schweigen aber als noch erdrückender und so meinte sie: „Wir haben noch nicht, also... einen festen Termin haben wir so nicht ausgemacht.“ und Patrick ergänzte schnell: „Wir wollten es wohl beide eher etwas ruhiger angehen, ohne uns da abgesprochen zu haben“.

Koshiko war erleichtert, daß auch Patrick etwas dazu gesagt hatte und dachte, daß die Sache damit erledigt sei. Sie hatte aber nicht mit Sophias Hartnäckigkeit gerechnet.

„Na, dann passt es ja gut, daß ich für übermorgen einige Zeit das Holodeck gebucht habe. Ich hatte extra in eure Terminkalender gesehen und da habt ihr beide nichts eingetragen.“

Koshiko und Patrick wollten etwas darauf sagen, als Sophia mit einem Lächeln ergänzte: „Ich werde natürlich nur als Anstandsdamen zuerst dabei sein, dann lasse ich euch schon alleine“

Resigniert zuckte Patrick mit den Schultern und schaute zu Koshiko.

Sie wiederum meinte dann zu Sophia: „Dann ist das wohl so vorbestimmt“

„Prima, dann machen wir das so. Möchte noch jemand einen Nachtisch? Ich nehme einen Milchreispudding“ rief Sophia freudig und winkte nach der Bedienung.


Zeitgleich saßen Gorton und Nancy im Casino.

„Gorton, ich weiß jetzt, was Du mir sagen wolltest“

Gorton legte seine Gabel an die Seite und schaute, wie für ihn typisch, ausdruckslos zu Nancy.

„Patrick ist wirklich sehr … anders. Also positiv anders. Das hätte ich nicht gedacht“.
„Was hattest Du denn erwartet? Ich sagte doch, daß er ein ruhiger Abendbegleiter sei“
„Ja schon, aber so gar kein blöder Anmachspruch, oder versuchter Körperkontakt ist doch nun wirklich ungewöhnlich für einen Menschen.“
„Es wirkt, als hätte er Dein Interesse geweckt“
„Oh ja, als ich gegangen bin, sagte ich, daß ich gerne alleine zu meinem Quartier gehen würde, Ich habe mich zweimal umgedreht und er ist mir wirklich nicht gefolgt.“
„Was zu erwarten war“
„Nein, also ja. Jetzt, wo ich ihn kennengelernt habe, war es zu erwarten, oder zu hoffen, daß er sein Wort hält. Was ihn nur noch interessanter macht.“

Gorton nickte wortlos.


Nachdem Sophia ihren Pudding gegessen hatte, schaut sie in die Runde.

„So, wollen wir dann mal wieder?“

Gemeinsam gingen alle Drei wieder zurück ins Labor.

Kaum hatte sich Sophia in ihr Büro zurückgezogen und war damit außer Hörweite, als Patrick zu Koshiko meinte: „Also, meine Idee war es nicht“

Eigentlich Schade“ dachte Koshiko, sagte jedoch: „Meine auch nicht, aber irgendwie nett von ihr, oder?“

Patrick schaute sie etwas irritiert an.

„Es ist alte Sitte, daß man einmal im Monat das Kopfkissen teilt oder teilen sollte“
„Das Kopfkissen teilt?“ fragte er nach.
„Ja, das hält die Körpersäfte in Schwung und es kommt nicht so schnell zu Krankheiten. Jedenfalls glaubte man das früher und da ich momentan...“ sie verstummte.

„Ja?“ fragte Patrick und machte eine Handbewegung, daß sie weitersprechen sollte.
„Ach, schon gut“ sagte sie schnell und begann, weitere Probenstücke zu analysieren.

Auch der Nachmittag velief daraufhin ruhig und eher langweilig.

Zum Ende der Schicht ging Sophia zu den Beiden, verabschiedete sich von Koshiko und meinte zu Patrick im Gehen: "Bis gleich".

"Ihr trefft euch gleich?" fragte Koshiko neugierig.
"Ja, Svea und Sophia wollten etwas besprechen und da soll ich dabei sein."
"Achso" antwortete sie etwas enttäuscht, aber auch beruhigt.

"Ist sie etwa eifersüchtig?" überlegte Patrick.

Besprechung der anderen Art

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)