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Chapter 57 by Baranda
Lässt Emil seinen Freund ran?
Sein Smartphone klingelte
Plötzlich, so als ob jemand den richtigen Zeitpunkt abgewartet hatte klingelte Emils Smartphone. Er holte es aus der kleinen Tasche seines schwarzen Minirocks und schaute aufs Display. Er wollte sein Gesicht verziehen, konnte es aber wegen Charlottes Anweisung stets zu lächeln nicht. Besonders als er sah, dass Charlotte anrief, schien sein Gesicht zu erstrahlen. Emil hob den Hörer ab und hielt sich das Telefon ans Ohr. "Ja, Herrin?", begrüßte er Charlotte mit freudiger Stimme, wie sie ihn angewiesen hatte.
"Emilia, ich hab‘ schon ewig auf dich gewartet. Wo bist du?" Charlotte klang sowohl sauer, als auch leicht besorgt.
Emil blickte zu seinem Freund und antwortete mit erzwungener Freundlichkeit: "Ich bin bei meinem Freund, Moritz."
Charlotte verstummte für einige Zeit, dann hakte sie nach. "Was machst du da?"
"Ich steh hier vor ihm und telefoniere mit dir."
"Und bevor ich dich angerufen habe?"
Emil wollte nicht antworten, doch er konnte nicht anders. "Davor habe ich einen neuen BH und ein neues Top angezogen, die mir Moritz gekauft hat."
Wieder verstummte Charlotte. "Du hast dir von deinem Freund einen BH kaufen lassen?"
"Ja, Herrin. Das habe ich." Emil wollte im Boden versinken. Er wusste, dass Charlotte weiter nachhaken und damit erfahren würde was passiert war.
"Warum hat er dir einen neuen BH gekauft?"
"Weil der Alte nicht mehr passte."
"Warum passte der Alte nicht mehr? Und komm mir nicht bröckchenweise, erzähl die ganze Story!"
Emil schluckte schwer. Nun musste er mit der ganzen Geschichte rausrücken. "Ich habe mir den Ring ausgeliehen und bin zu meinem Freund Moritz gegangen, damit er mich zurück in einen Jungen verwandeln kann. Aber er glaubte mir nicht und wünschte sich stattdessen, dass ich große, pralle Silikon-Titten haben soll. Und, nun ja, die Dinger sind echt riesig und prall."
Charlotte verstummte für einige Zeit, sodass Emil fast nachfragen wollte, ob sie noch dran war, denn er durfte auf ihre Anweisung hin erst auflegen, wenn sie es ihm sagte. "Emilia, schalt mal den Video-Chat ein."
"Jawohl, Herrin." Emil nahm das Smartphone vom Ohr und drückte auf den Video-Button. Der Bildschirm änderte sich und zeigte nun Charlottes Gesicht.
Charlotte sah erschrocken aus, als sie das Video-Bild von Emil sah. "Ach du heilige Scheiße! Was sind das denn für dicke Dinger?"
"Das sind meine alten Brüste, nur mit massig Silikon aufgepumpt.", antwortete Emil und gab Charlotte einen Schwenk mit der Kamera um seine neue Oberweite.
Wie ging es weiter?
Der Flaschengeist
Ein perverser Dschinn treibt seine Spielchen mit den Menschen
Ein Dschinn ist dazu verpflichtet, jedem Finder seiner Wunderlampe drei Wünsche zu erfüllen – und er genießt es, dabei das Leben seiner neuen Meister vollkommen auf den Kopf zu stellen.
Updated on Jan 2, 2026
by Redboom
Created on Nov 19, 2020
by Redboom
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