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Chapter 15
by
castashadowme
What's next?
Jugendsünden und ihre Folgen.
Der Tag vergeht seltsam. Claudia ist wie ausgewechselt. Hat sie mich vorher stets etwas misstrauisch angesehen, ist sie nun anhänglich, fürsorglich, fast liebevoll, sanft und freundlich geworden. Freundliches Berliner Sommerlicht fällt durchs Fenster, entfernter Straßenverkehr dringt in die Zimmer. Irgendwann zwischen Essen und ****, hat sie zu meiner Überraschung und ohne Aufforderung begonnen, mein Wohnzimmer aufzuräumen. Ich gieße ihr Rotwein nach. Sie summt, fegt die Scherben des Flatscreens weg, den sie zerscheppert hat, und ordnet die Bücher wieder ein. Ich helfe ihr, schaue sie an. Sie lächelt auf eine geheimnisvolle, vielsagende Weise, als sie unsere Urinflecken vom Boden entfernt, während ich Scherben aufkehre und die Bücher in die richtige Reihenfolge bringe.
Kaum sitzen wir nachdem Aufräumen auf dem Sofa, etwas beschwipst, fällt uns auf, dass wir den Flatscreen nicht mehr benutzen können, also hieve ich aus dem Schrank meinen Ersatzfernseher, das ältere Modell, und installiere ihn erneut. Claudia summt beim Smartphone browsen, und so vergeht der Tag ohne Aufsehenerregendes, dösend, trinkend, unwesentliche Serien auf dem Bildschirm an uns vorüber flimmern lassend. Nach dem Abendessen, nach weiteren Gläsern Rotwein merke ich eine gewisse, in Claudia anwachsende Unruhe. Ich nehme sie in den Arm, sie legt den Kopf auf meine Schulter. Ich küsse sie auf den Kopf, ziehe sie eng zu mir. Sie atmet ruhig, entspannt, erregt. Ich überlege mit ihr zu schlafen, aber ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass es bald Zeit ist, loszuziehen.
Claudia bekommt meinen Blick auf die Uhr mit. Sie merkt meinen Zwiespalt und beginnt meinen Schwanz durch die Shorts hindurch zu reiben. Ihre feurigen Augen fixieren mich. Ihr strubbeliges, schönes Wildhaar fällt ihr ins Gesicht. Sie munkelt. "Ich habe mich in dich getäuscht, weißt du."
Ich schaue sie an. "Wie meinst du das?"
"Ich dachte," sagt sie, "dass du ein Langweiler bist, zwar gut im Bett, überraschend gut, aber ein Langeweiler, wie sonst könnte man mit so einer Dreckshure wie Nanette zusammen sein."
Ich zucke mit den Achseln. "Was interessiert's dich! Und wieso kommst du immer wieder auf Nanette zu sprechen? Das nervt."
Claudia rümpft die Nase. "Wie lange ward ihr zusammen? Zehn, fünfzehn, hundert Jahre?! Wie soll ich nicht darauf zu sprechen kommen! Eigentlich sollte ich sofort aufstehen und das Weite suchen. Nanette ist so scheiße. Unfassbar. Und so lange Beziehungen törnen mich auch mega ab, im übrigen." Sie rückt von mir ab, verschränkt die Arme und mustert mich. Ich versuche sie wieder zu mir zu ziehen, aber sie wehrt sich, schlägt meinen Arm beiseite, trinkt von ihrem Rotwein und verzieht das Gesicht. "Scheiße, du warst effektiv mit der blöden Kuh verheiratet, und alles, was ich von ihr weiß, ist, dass sie eine ekelhafte Heuchlerin und Lügnerin ist. Weißt du, dass sie mit Mark gefickt hat?"
Ich bin überrascht. "Mit Naomis Mark?"
Claudia nickt. "Ja, mit wem denn sonst. Mit Naomis Mark, genau, während Naomi und ich auf einer Messe gewesen sind, in Leipzig. Sie haben's das ganze Wochenende miteinander getrieben, und danach hat sie alles geleugnet, hat Naomi ins Gesicht gelogen, einfach so. Ich war dabei. Letzten Endes hat's Mark dann zugegeben, wie Naomi mir gesagt hat, schluchzend, so ein Schlappschwanz. Wie kann man so verlogen sein, Alex? Wie hast du es so lange mit dieser Person ausgehalten, und wir sprechen hier nicht von ein paar Monaten?!"
Ich trinke auch von dem Wein. Ich höre das alles nicht gerne und schweige. Claudia hat ein Talent, den Finger direkt in die Wunde zu legen. Ich sammele meine Gedanken, meine Emotionen. Nach einer Weile sage ich. "Okay, Nanette fickt herum, das machst du doch auch! Können wir Nanette nicht einfach mal abhaken?"
Claudia verzieht das Gesicht. "Können wir nicht. Das ist dir klar, oder? Und im übrigen ficke ich ehrlich herum. Ich lüge nicht, und ich ficke auch nicht den Freund meiner Freundin, vielleicht sogar meiner besten Freundin, und wenn, dann würde ich es zugeben. Es ist ekelhaft, so zu lügen. Ich habe meine Probleme mit Naomi, aber Nanette ist eine dumme Fotze!"
Ich seufze und habe Fluchtimpulse. Das Gesprächsthema gefällt mir gar nicht. Überhaupt nicht. Ich schaue Claudia geduldig an. Sie legt ihre Fingerspitzen zusammen, verzieht den Mund. Ich mag sie. Auf ihre eigene Art und Weise hat sie ein Anrecht auf eine Erklärung, aber mir fällt keine ein, also zucke ich mit den Achseln. "Ich kann für Nanettes Verhalten nichts. Wir haben uns auseinander gelebt. Ich habe mich ja nicht ohne Grund von ihr getrennt. Was willst du noch?"
Claudia seufzt. "Aber du warst über zehn Jahre mit ihr zusammen." Sie schnauft und richtet sich auf. "Ich sollte gehen."
Ich halte sie fest. "Woher dein Stimmungswandel?"
Sie bleibt sitzen und schaut mich intensiv an. "Sag mir einen guten Grund, warum du mit so einer Scheißnutte zusammengeblieben bist! Einen guten Grund!! Mich ekelt der Gedanke an, dass du mit ihr so lange zusammen gewesen bist."
Ich atme durch, schaue aus dem Fenster, zu Claudia, wieder zum Fenster, reiße mich zusammen und krame in alten Erinnerungen. "Nanette ist nicht immer so gewesen, Claudia, nicht immer."
Sie winkt ab. "Ja, ja, ja, Grimms Märchen. Einen guten Grund! Gib mir einen guten Grund."
Ich gehe weit zurück zu den Anfängen der Beziehung mit Nanette. Ich erinnere mich plötzlich an unseren ersten gemeinsamen Urlaub, in der Türkei, in Antalya, an die Bauchtänze, den türkischen ****, und an jenem Abend, an Mahmud, an den ich schon so lange nicht mehr gedacht habe. Ich seufze und schlucke. "Es hat da mal etwas anderes in ihr gegeben, eine Unbändigkeit, eine Möglichkeit. Sie war nicht immer so verbissen. Das ist erst passiert."
Claudia legt ihre Stirn in Falten. "Glaub' ich nicht."
"Doch, glaub mir, früher, auf Partys, hat sie sich krass abgeschossen, kurz nach der Schule, so richtig heftig voll laufen lassen. Als wir uns kennenlernten, war sie wild, experimentierfreudig, und ich kam aus einer ätzenden langen Schulbeziehung, die sich mega lange hingezogen hat, wie'ne Kinderkrankheit."
Claudia mustert mich, sagt aber nichts, also fahre ich fort. "Nanette war damals in einer rebellischen Phase, musst du wissen, sie ist ja fünf Jahre jünger als ich, kam gerade vom Abitur, ich war fertig mit der Welt, vierundzwanzig, sie war feurig und gierig. Sie hat mir gut getan, damals, wie du mir gut getan hast auf der besoffenen Orgie."
Sie winkt ab. "Ich hab' mit Nanette nichts gemein, gar nichts."
Ich gehe darüber hinweg und erinnere mich an unseren ersten Urlaub. "Auf unserer ersten gemeinsamen Reise geschah dann etwas, etwas für uns Überraschendes, und auch etwas, das ich seitdem bereue und wiederum nicht bereue, ich weiß nicht, aber es hat uns verbunden, ein Spiel mit dem Feuer."
Claudia wirkt interessiert und entspannt sich, trinkt von ihrem Wein und nickt mir zu. Ich atme durch und lasse diese krassen Erinnerungen hoch. "Wir lernten in unserem Hotel, nahe Bodrum, einen Türken kennen, Mahmud, glaube ich, so hieß er. Mahmud hatte immer zwei Frauen im Arm, wunderschöne Frauen, perlenbehängt, geschminkt, verführerisch, die kaum sprachen. Er war sehr spendabel, flirtete mit Nanette, lachte mit ihr auf den gemeinsamen Strandspaziergängen, in der Hotelbar. Wir trafen uns Abend für Abend. Er lud uns ins Restaurants ein, wir gingen in die lokalen und untouristischen Bars, die nur Einheimische kannten. Es war lustig und fröhlich mit ihm. Irgendwann, nach ein paar Tagen, fiel uns auf, dass es nicht immer dieselben Frauen waren, die Mahmud begleiteten, und irgendwann, nach dem vierten oder fünften Treffen zählten wir eins und eins zusammen und begriffen, dass Mahmud ein Zuhälter war."
Claudia trinkt Rotwein und nickt. Ich atme durch. "Okay, also das Krasse war, dass Nanette und ich, nachdem wir das festgestellt hatten, es nicht mit der Angst zu tun bekamen, sondern wie die Wilden die ganze Nacht durchfickten. Wir sprachen nicht, wir redeten nicht, wir fickten einfach besinnungslos aufeinander ein. Am nächsten Tag, wie nach einer wortlosen und geheimen Absprache, trafen wir uns wieder mit Mahmud, Nanette sah mich an, Mahmud sah mich an, legte seine Hand auf ihren Arm und streichelte sie. Ich war so geil damals. Die ganze Situation. Die zwei Frauen lächelten ruhig. Mahmud sah nur mich an, während er Nanette streichelte, und ich blickte zu ihm und Nanette, und sah, wie sie eine Gänsehaut bekam, immer schwerer begann zu atmen, immer geiler wurde. Er sprach lustig, gewitzt, bestellte uns ****, wickelte uns ein und bald verschwand seine linke Hand vom Tisch und ich wusste, dass er Nanettes Schenkel angefangen hatte zu streicheln. Sie biss sich auf die Unterlippe. Mahmuds Augen funkelten. Irgendwie ging das Treffen dann vorbei, und Nanette und ich trieben es wieder wie wild, ohne miteinander über die Ereignisse zu sprechen. Mir war klar, dass der Zuhälter ein Auge auf Nanette geworfen hatte und dass er nur auf meine Zustimmung wartete. Am nächsten Abend schminkte sich Nanette auffällig heftig, warf sich in Schale, als wir dann zum Treffen mit Mahmud aufbrachen, sagte ich, dass sie alleine hingehen solle. Sie schaute mich nur erregt und ruhig an, fragte mich, ob ich mir sicher sei, ich nickte. Sie ging, Claudia, und kam erst spät in der Nacht zurück. Sie roch nach ****, nach Rauch, nach Sex. Wir sprachen nicht darüber, sondern fickten miteinander wie noch nie. Das Spiel wiederholte sich noch zweimal, dann musste Mahmud abreisen. Er hinterließ ihr an der Hotelrezeption eine Visitenkarte von seinem Großneffen in Berlin, aber wir sprachen nie wieder darüber, kein Wort. Sie gab mir die Karte und sagte bebend und flehend, ich solle sie entsorgen, sie könne es nicht selber tun, ich solle es aber übernehmen und die Karte vernichten."
Claudias Augen funkeln. Sie gießt uns Rotwein ein und nickt. "Okay, gut, aber dann ist sie eine Langweilerin geworden, nicht wahr?"
Ich nicke, nippe an den Rotwein. "Irgendwie ist damals etwas zwischen uns zerbrochen. Ich weiß nicht, weshalb. Etwas Seltsames ist passiert."
"Wegen der Karte, meinst du?"
Ich nicke. "Ja, die Karte, und weil wir über das Ganze nicht zu sprechen gewagt haben. Nanette war noch Wochen nach dem Urlaub feurig, wild. Wir gingen in Stripclubs, fickten uns das Hirn raus, aber wir haben nie wieder über Mahmud gesprochen. Eines Nachts, ein paar Wochen nach dem Urlaub, als sie spät vom Feiern zurückkam, wachte ich auf. Ich hörte sie wühlen, rumoren, in der Wohnung herumräumen. Ich stand auf und ging ins Wohnzimmer. Sie schaute mich wütend an und fragte nur, wo die Karte sei. Ich sagte nichts. Sie schrie, warf mit Dingen um sich, meinte, dass ich ihr die Karte geben solle, dass ich bestimmt die Karte nicht verbrannt hätte, dass ich ganz sicher die Karte noch besäße und sie jetzt feiern, richtig ficken, richtig beginnen wollte zu leben. Ich blieb still. Sie heulte, kreischte, wie eine Abhängige, griff mich an, kratzte mich, spuckte und rannte dann kurzerhand aus der Wohnung. Als sie am nächsten Tag zurückkam, war sie wie ausgewechselt. Nach ein paar Wochen stürzte sie sich in ihr Studium und war nie wieder dieselbe. Wir waren nie wieder dieselben. Etwas war verstummt."
Claudias Augen funkeln. "Und? Hattest du die Karte noch?"
Ich greife in meine Hosentasche, nehme meine Brieftasche heraus, und ziehe die Karte aus dem Geheimfach unter dem Münzgeldabteil. Auf der Karte steht "Vaha" und 'Özgur Atuzun' sowie eine Emailadresse.
Claudia grinst. "Weiß Nanette davon?"
Ich schüttele mit dem Kopf. "Nein."
Sie nickt. "Warum hast du sie ihr damals nicht gegeben?"
"Weil ich ihr versprochen habe, die Karte zu entsorgen, und ich Versprechen halte, und ja, weil ich auch nicht bereit war, die Entscheidung für sie zu übernehmen. Es hat mich einfach überfordert. Sie war neunzehn, wir waren noch nicht lange zusammen, und so weiter und so fort. Ich war einfach noch nicht für eine solche Entscheidung bereit."
Claudias Augen leuchten. "Okay, und du hast dann die nächsten zehn, zwölf, was weiß ich wie viele Jahre, davon gezehrt, darüber nachgedacht?" Ich nicke. Sie gibt mir die Karte zurück. "Okay, kapiert, du hast dich verantwortlich gefühlt. Ein guter Grund. Sie hat dich an sich gebunden durch die Sache mit der Karte, durch das Versprechen. Das verstehe ich."
Wir sitzen schweigend auf dem Sofa. Claudia dreht sich langsam zu mir, lehnt sich an mich. "Hast du es bereut? Du hast gesagt, dass du die Sache auch irgendwie bereut hast, oder bereust. Was bereust du genau? Dass du sie damals mit dem Zuhälter hast losziehen lassen? Oder dass du ihr die Karte nicht gegeben hast? Oder mit ihr zusammen geblieben bist?"
Ich nehme einen großen Schluck Rotwein und atme durch. Claudias Augen leuchten. Ich beuge mich zu ihr und küsse sie auf die mit Rotwein benetzten heißen Lippen. Ich weiß, dass das, was ich im Begriff bin zu sagen, alles entscheidet, alles über mich sagt, mein Leben verändern wird. Ich weiß, dass es einer dieser Momente ist, die man nie wieder zurücknehmen kann, nie wieder ungeschehen wird machen können, einer dieser Augenblicke, die sich ins Leben einschreiben, in Claudias, in meines, und ich sage es dennoch, weil ich es sagen will, weil es einfach die Wahrheit ist. "Ich bereue, dass ich nicht eine von Mahmuds Nutten vor Nanette gefickt habe, nicht sofort eine Orgie mit ihm und ihr gefeiert, sie nicht an Ort und Stelle von Mahmud habe einreiten lassen. Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich schon darüber gewichst habe, Claudia, bei der Vorstellung, wie ich an jenem Abend, als er zum ersten Mal die Hand auf ihren Arm gelegt hat, sie Gänsehaut hatte, sie ihm anbiete, wie ich ihm sage, dass er sie ficken soll, dass wir wüssten, dass er ein Zuhälter sei, sie es aber nötig habe und bereit sei, den nächsten Schritt zu gehen, wie Nanette mich ansieht, atemlos, während ich sage, dass sie geil auf ihn sei, geil auf ihren ersten Zuhälterfick und dann mit Mahmud verschwindet und für Tage nicht wiederkommt, bis zum Tag der Abreise, bis zum Augenblick der Wahrheit, wenn sie ins Hotelzimmer kommt, perlenbehängt, in feinen Gewändern, als Abschiedsgruß von Mahmud die Beine spreizt und mir ihr Nuttenpiercing zeigt, ein feines, glänzendes 'M' in ihrer Klit, nichts sagt, nur stöhnt und dann geht, ohne irgendetwas von ihrem Gepäck mitzunehmen."
Claudia atmet schwer, küsst mich erregt und flüstert, bebend. "Meinst du, das hätte passieren können?"
Ich nicke erregt. "Absolut, Claudia. Nanette war völlig von Mahmud eingenommen, ihr Blick, ihre Lust, ihre Sehnsucht. Es war geheimnisvoll, intensiv, wortlos, die Verbindung zwischen ihnen, sie war magisch, sie hätte alles für ihn getan. Alles."
Claudia atmet schwer. "Du hast ihr also den Mann ihrer Träume verweigert?" Ich nicke. Claudia streichelt mich. "Und du hast dich schuldig deshalb gefühlt?" Ich nicke wieder. Sie küsst mich. "Und deshalb bist du mit ihr zusammen geblieben?"
Ich seufze. "Ja, Claudia, deshalb, und weil, ich weiß nicht, ich wusste, dass diese Nanette nicht die wirkliche Nanette ist, die wirkliche Nanette eben in Bodrum geblieben ist, in Mahmuds Harem, sein ganzer Stolz, sein Nuttenkleinod, und ich auf ein Happy End hoffte, irgendwie."
Claudia grinst. "Eine ziemlich kranke Vorstellung von Happy End, sie, in den Armen eines türkischen Zuhälters, seufzend, schmachtend mit Geigenmusik, während du zusiehst, wie sie gepierct und gebranded und auf den Strich geschickt wird."
Ich nicke. "Ja, total krank. Ich weiß, aber es ist," ich schaue sie an, "die Wahrheit, Claudia, ich bin mit der Nanette in Bodrum zusammen geblieben, mit der Nutte eines türkischen Zuhälters, und nicht mit der ambitionierten Assistenzärztin im Berliner Rudolf-Virchow-Krankenhaus. Mir war das nur selbst lange nicht klar."
Sie umarmt mich. Wir küssen uns. Ich spüre ihren heißen Atem, ihre Wärme, die Hitze in ihren Händen, die Enge. Ich streichle ihr über den Rücken, über die Oberschenkel und küsse sie innig, tief, mit Zunge. Sie lässt sich nach hinten gleiten. Ich lege mich auf sie, schiebe meine Hand zwischen ihre Schenkel, finde ihre Möse. Sie ist nass und feucht, heiß und schön, glatt und geil. Ihre Augen leuchten. Ich fingere sie. Sie stöhnt. Ich streichle sie. Sie japst und lächelt.
"Und jetzt," fragt sie, in meinen Armen, bebend.
Ich stehe auf, nehme meine Brieftasche, die neben den Rotweingläsern auf dem Sofatisch liegt, und schaue auf die Uhr. "Jetzt ist es an der Zeit, Nutten ficken zu gehen."
What's next?
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Rolltreppe abwärts.
Eine unerwartete Partybekanntschaft verändert mein Leben.
Eine hemmungslose Reise in die Ausschweifung beginnt nach einer besoffenen Orgie. Ungeahnte Möglichkeiten eröffnen tiefe Einblicke in eine ungewisse Zukunft. Nichts ist mehr sicher außer die Jagd nach immer größer werdender Lust und Gier in einem endlosen Hier und Jetzt des eruptiven Rausches.
Updated on Apr 16, 2021
by castashadowme
Created on Mar 2, 2021
by castashadowme
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