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Chapter 32 by castashadowme castashadowme

Julia besucht mit Dmitry ihre Eltern.

Das Finale: Wo sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere.

Julia hörte Stimmen in der Küche, während sie sich frisch machte. Sie duschte, putzte sich die Zähne und fühlte sich bald wie neu. Sie schminkte sich etwas, und zog sich einen Strechglitterbody über, der sich zwischen den Beinen aufknöpfen ließ, und breitmaschige schwarze Netzstrumpfhosen, in denen ihre langen Beine besonders gutaussahen, gespannt und trainiert durch das monatelange Gehen auf extremen Absätzen. Über den Body, der ihre wohlgeformte Brüste betonte, und die Strumpfhosen zog sie einen knappen schwarzen Lederminirock, der sich um ihren herzförmigen Po spannte, und über den Body noch einen körperbetonten Rollkragen Pulli, schließlich war noch Winter. Dann zog sie noch kniehohe Stiefel mit fünfzehn Zentimeter hohen Absätzen an, nahm ihr kleines, gefälschtes DKNY-Nuttentäschchen, hängte es sich über und schaute zufrieden in den Spiegel im Flur. Man konnte sie nur für eine Nutte halten. Es kribbelte ihr erregt zwischen den Beinen, als sie daran dachte und zu ihren Männern in die Küche ging.

Johannes saß an dem Küchentisch zwischen Massimo und Prügeljörg, die rauchten, und Dmitry zuhörten. "Wir vertrauen nicht einfach jedem. Das ist wohl klar, oder?"

Johannes nickte stumm. Dmitry ging auf und ab. "Ich meine, man kann nicht einfach daherkommen und sagen 'ey, nehmt mich auf'. Wo kommen wir denn dahin?"

Er schaute zu Julia, als er das Klacken ihrer Stiefel hörte, und nickte zufrieden. "Da ist ja meine Kobila. Ich spreche gerade mit deinem Loverboy."

Sie ging zu Dmitry und küsste ihn auf die Wange. Er schlang einen Arm um ihre Hüften und schaute, nachdem er sichergestellt hatte, dass Julia nur ihn ansah, wieder zu Johannes. "Die Stute gehört jetzt mir, Loverboy. Sie hat nur Augen für mich. Ist das ein Problem?"

Johannes schaute auf Julia, die sich an Dmitry schmiegte, und dann auf Dmitry, der sie stolz an sich zog. Er schüttelte den Kopf. Dmitry lachte. "Gut, vielleicht hast du ja irgendwann deine eigenen Stuten, oder du machst lieber die Drecksarbeit wie Massimo und PJ hier. Ihr macht doch lieber Drecksarbeit, oder?"

Massimo und Prügeljörg grinsten und zogen jeweils an ihrer Zigarette. Prügeljörg drückte seine Zigarette aus und sagte. "Auf Verantwortung kann ich gerne verzichten, Boss. Das ist dein Ding."

Dmitry zog Julia besitzergreifend enger an sich. "Nutten sind schwieriger zu händeln, als du denkst, Kleiner. Die hier ist ein Prachtexemplar an Hörigkeit. So'ne Hure ist selten, mach dir also keine falschen Vorstellungen. Ich bin selbst erstaunt, wie anstaltslos die Kleine sich von Germanistikstudentin zur Nutte gemausert hat. So was ist selten!"

Julia genoss Dmitrys Griff und die Art, wie er über sie sprach, ließ sie wuschig und geil werden. Sie küsste ihn. Er lächelte und ließ bedeutungsschwanger seinen Blick zu Boden gleiten. Julia sah, wie sich sein Blick senkte, und verstand sofort, kniete sich vor ihn hin und öffnete seinen Hosenstall. Dmitrys Schwanz war halberigiert. Sie nahm ihn heraus und begann ihn zu lutschen, während er weiter dozierte. "Viele Huren müssen eingeritten, eingenordet, über viele Wochen diszipliniert werden, bis sie so hörig und willig wie deine kleine Schulfreundin sind. Sie ist eine freudige Ausnahme, und deshalb wird sie auch eine, wenn nicht die beste meiner Nutten sein. Andere Mietmöse müssen erst überzeugt werden. Wir müssen also erst mal checken," er zeigte auf Johannes, "ob du überhaupt Mumm hast und zu etwas taugst."

Er legte seine Hand auf Julias Hinterkopf und schob seinen Schwanz tief in ihren Schlund. Julia entspannte sich und saugte sanft. Dmitry brummte. "Ich versteh' schon, dass du durch sie eine etwas romantische Verklärung von dem Ganzen hast, aber du kannst dich auf eine Menge Schwierigkeiten mit Nutten vorbereiten, Schwierigkeiten, die die Freuden manchmal nicht aufwiegen. Deshalb lassen Massimo und PJ die Finger davon, nicht wahr?"

Massimo brummte. "Auf jeden Fall, Chef. Die Kleine ist nicht der Regelfall. Nutten machen fast immer nichts als Ärger."

Prügeljorg grunzte. "Erste Sahne, die Schnitte, noch nie so was gesehen. Noch nie, und ich hab' schon viel gesehen, die ist ein Hauptgewinn, Boss."

Julia saugte noch stärker an Dmitrys Schwanz und hörte ihn sagen. "Schon gut Leute, der Jüngling versteht." Er atmete genussvoll durch, als Julia gierig seinen Schwanz in ihren Hals versenkte. Er schluckte und fuhr fort. "Bis wir dir vertrauen, oder gar Verantwortung übergeben, muss du viele kleine Drecksarbeiten durchführen, verstanden."

Johannes Stimme erklang. "Ja, klar."

Dmitry brummte. Julia spürte seinen Schwanz beben und puckern. Sein Schnaufen wurde fester. "Okay, Loverboy, dann zeig mal, was du drauf hast. Komm her!"

Dmitry zog seinen Schwanz aus Julias Mund heraus und wies sie, während er seinen Schwanz fachmännisch verstaute, auf den Knien hocken zu bleiben. Johannes stand auf und kam zögernd auf ihn zu. Dmitry lachte. "Jeder mag Nutten, Kleiner. Darin besteht keine Kunst, nicht wahr Leute?"

Massimo und Prügeljörg lachten. "Nichts ist wahrer, Boss!"

Julia rückte sich auf den Knien zurecht und blickte Dmitry von unten an. Sie war gespannt, was passieren würde. Dmitry hob den Zeigefinger. "Das Problem mit Nutten ist, sie vor sich selbst zu schützen, ihnen Grenzen aufzuzeigen, und hierfür, egal wie sehr wir sie mögen, müssen wir manchmal hart zu ihnen sein. Verstehst du?"

Johannes blickte ihn verwirrt an. Dmitry starrte ihn an. "Ich will sehen, dass du das kannst. Nur nicht schüchtern."

Johannes blickte ihn nur stumm an. Dmitry legte die Stirn in Falten. "Na los, mach schon."

Johannes atmete tief ein und schaute Julia, dann ihn unschlüssig an. Dmitry knackte mit seinen Fingern. "Na los, bist du taub oder schwer von Begriff. Schlag sie endlich. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit."

Julia riss die Augen auf, aber im nächsten Moment hatte Johannes schon ausgeholt und ihr eine krasse Ohrfeige gegeben. Tränen schossen ihr in die Augen. Dmitry brummte. "Nicht schlecht. Kaum gezögert. Noch mal!"

Johannes schlug auf Julia ein, die tapfer den Schlägen standhielt und durch die Situation immer erregter wurde. Dmitry streichelte ihr übers Haupt. "Sie ist ein Prachtexemplar, aber das heißt nicht, dass sie nicht manchmal Schläge verdient. Sie weiß das besser als du. Na los, nochmal. Und keine Sorge, sie wird dich dafür noch mehr mögen und respektieren. So sind die Stuten innerlich verdrahtet."

Johannes holte aus, starrte Julia an und gab ihr links und rechts eine gepfefferte Ohrfeige. Sie fiel hin. Der Atem blieb ihr weg. Sie begann zu wimmern. Dmitrys Stimme erklang. "So, jetzt hast du ihren Willen durchbrochen. Gut. Jetzt tröste sie. Die erste Lektion hast du mit Pauken und Trompeten bestanden."

Johannes hockte sich zu Julia und half ihr auf. Sie stürzte sich in seine Arme und weinte sanft. Er streichelte ihr über den Rücken und küsste sie. Sie säuselte unhörbar für die anderen "Danke" in sein Ohr und presste sich an ihn.

Dmitry unterhielt sich mit Massimo und Prügeljörg. Johannes half Julia auf und streichelte ihr weiter über den Rücken, richtete ihr Haar. Julia sah ihn aus etwas feuchten Augen an. Er fuhr ihr mit dem Rücken seines Zeigefingers über die linke Wange. "Alles gut?"

Sie atmete schwer. "Ja, alles okay."

Er küsste sie. Sie lehnte sich an ihn und flüsterte in sein Ohr. "Enttäusch' mich bitte nicht. Tu' alles, was Dmitry dir sagt, und schlag' mir gleich richtig krass ins Gesicht. Zeig' Dmitry, dass ich für dich wirklich nur eine Nutte bin. Ich komm' mit dem **** schon klar."

Kaum hatte sie das gesagt, löste sie sich von ihm. Dmitry schaute sie beide an und wollte gerade etwas sagen, als Johannes ihr ein gepfefferte Ohrfeige verpasste, dass sie sofort wieder zu Boden ging. Julia landete hart auf dem Hosenboden und schluchzte vor Schreck und ****. Dmitry lachte. Johannes nahm sie beim Schopf, zog sie über den Boden zur Wand, positionierte sie rücklings aufrecht, öffnete den Hosenstall und rammte seine Latte tief in ihren Schlund. Er fickte sie dreimal hart und geil, bis Julia schwindlig wurde und ein Würgereiz sie ergriff. Er fickte härter, bis sie spuckte, und kam in ihrer Mundhöhle. Dmitry erschien und nahm ihn an er Schulter. "Das war ein bisschen viel des Guten, aber in Ordnung."

Dmitry reichte Julia die Hand. Sie ließ sich von ihm hochziehen, gab ihr ein Taschentuch, und starrte Johannes an. "Ich mach das nur, weil meine Kobila dich mag, und ich mag sie, Loverboy. Also, wennn du ihr kein Ärger machen willst, benimm dich weiter und höre bedingungslos auf mich."

Julia schaute Johannes nervös an, der aber nickte nur stumm. Dmitry seufzte zufrieden. "In Ordnung, dann spring los, pack deine Sieben Sachen. Ich hab noch etwas anderes zu erledigen. Massimo und PJ geben dir ein Handy. Wir rufen dich in ein paar Stunden an. Alles klar?"

Johannes nickte. "Alles klar."

Dmitry hakte nach. "Ist das, was du dir vorstellst? Oder dachtest du, du darfst jetzt offiziell die ganze Zeit meine Stute bespringen und auf meine Kosten leben?"

Johannes schaute ihn entsetzt an und wusste den Stimmungswandel nicht einzuschätzen. Er bemerkte plötzlich, dass Massimo und Prügeljörg ihn immer mit 'Boss' oder 'Chef' angesprochen hatten, und fügte schnell hinzu. "Nein, natürlich nicht, Boss. Alles klar, Chef. Wird gemacht, Käpt'n!"

Dmitry grinste. "Ihr Studenten lernt wirklich schnell. 'Käpt'n', gefällt mir! Warum fällt so etwas euch nicht ein," er schaute zu Massimo und Prügeljörg, "von dem könnt ihr noch was lernen, ihr dummen Säcke!"

Er lachte. Massimo und Prügeljörg nickten und sagten: "Alles klar, Käpt'n!"

-.-

Wenige Minuten später saßen sie in Dmitrys Limousine und fuhren im wilden Schneegestöber durch die Göttinger Innenstadt. Bald erreichten sie die Einfamilien-Doppelhaus-Hälfte von Julias Eltern. Dmitry saß mit Julia auf der Rückbank, während Prügeljörg und Massimo vorne saßen. Massimo spielte geistesabwesend am Radio. Dmitry atmete tief durch. "Okay, Kleines. Ich gehe da jetzt rein und du wartest hier. Alles klar?"

Sie nickte besorgt. Dmitry küsste sie. "Alles in Ordnung, keine Sorge. Ich habe alles im Griff, Süße."

Er stieg aus. Julia sah, wie er zu Haustür ging und klingelte. Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür und sie sah ihren Vater, der ihn fragend ansah. Dmitry sagte ein paar Worte, der Vater lief kreidebleich an, nickte und ließ ihn eintreten. Massimo fand einen Elektrobeat-Radio-Sender und klopfte lachend und zufrieden aufs Armaturenbrett. "Chefchen weiß schon, wo der Hase lang läuft."

Prügeljörg lachte und schaute in den Rückspiegel. "Kleines, kannst ruhig rauchen, wenn's hilft. Das kann ein bisschen dauern."

Er hielt ihr eine angezündete Zigarette an, die Julia dankend annahm. Sie zog tief und fest an dem Glimmstengel und war unruhig. Sie wusste nicht, was Dmitry im Schilde führte. Je länger sie aber darüber nachdachte, desto mehr wurde ihr bewusst, dass sie eigentlich nie wusste, was Dmitry ausheckte, und dass es auch nicht ihre Aufgabe war, es zu wissen, und nicht sein konnte. Er war nicht nur ihr Chef, ihr Vorgesetzter, sondern auch ihre erste Bezugsperson, ihr Familien- und Vaterersatz. Er war ihr Zuhälter, und das hieß, sie zog erregt an ihrer Zigarette, sie war nicht mehr ihr eigener Mensch. Der Gedanke gruselte und erregte sie zugleich. Mit ihm war das Leben ein Abenteuer, unberechenbar, spontan, unvorhersehbar. Genau das Gegenteil von dem Leben, das sie früher geführt hatte, das eintönige, ewiggleiche Leben mit ihren Eltern, Kommilitonen, das Leben, das vorgezeichnet, eingeebnet, bereits bis zum **** vorgeplant gewesen war. Dieses Leben hatte sie nie führen wollen. Für dieses Leben war ihr die Zeit, dieser Körper, diese Lust stets zu Schade gewesen. Diesen im Nichts sich drehende Planet mit Nichts zu füllen, ergab für sie keinen Sinn. Sie wollte ihn mit Lust, Tanz, Aufregung, Erregung überziehen, Ozeane der Sinnlichkeit erschließen, Sonnen der Geilheit zur Explosion bringen, Supernovas zwischen ****, Befriedigung, Wonne und Begierde, Leidenschaft bis in die letzte Fiber ihres Wesens hinein verspüren. Julia spürte die Poesie, den Wunsch nach Ausdruck, Schreiben, nach Sex in ihr aufsteigen.

Sie atmete durch, wartete, bereute nichts, zog an der Zigarette und wurde von Moment zu Moment ruhier. Massimo klopfte weiter. Prügeljörg rauchte auch. Schneeflocken pappten gegen die Windschutzscheibe, führten einen wilden Tanz auf, hoben, senkten sich, vermischten, verlöschten, vereinigten sich zu chaotischen Mustern, als die Tür sich plötzlich wieder öffnete und ihr Vater durch das Schneetreiben zu ihnen herüber stapfte. Er klopfte an die Beifahrertür. Massimo fuhr die Scheibe herunter. "Herr Hofer, was kann ich für sie tun?"

Der Vater schaute zu Julia. "Ich ... " stotterte er eingeschüchtert, "... ich möchte gerne mit meiner ... äh ... mit Kuja sprechen."

Massimo nickte, öffnete die Tür, stieg aus und half dann Julia galant beim Aussteigen. Er schaute sie an und streichelte ihr mit seinen krassen Pranken über den Rücken und Kopf. "Alles gut, Kleine. Du bist nicht allein. Nur Mut."

Massimo begleitete sie zur Haustür. Der Vater war bereits vorgeeilt. Als die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel, blieb Massimo stumm stehen und nickte. Sie klopfte sich den Schnee ab und betrat das Wohnzimmer. Dort saßen Dmitry, ihre Mutter und ihr Vater an dem Esstisch und starrten stumm auf eine Kaffeekanne und einen Teller mit Keksen. Julia hatte selten etwas Tristeres gesehen. Sie vermisste die kleinbürgerliche Einöde tatsächlich nicht.

Dmitry winkte Julia zu sich. "Komm her, Kleines. Setz dich."

Er zog einen Stuhl vor, und Julia setzte sich neben ihn. Dmitry atmete durch. "In Ordnung, Herr und Frau Hofer haben dir etwas zu sagen, Kleines. Nicht wahr?"

Der Vater wurde nervös. Die Mutter schluchzte. Dmitry wartete geduldig. Julia schaute ihn hilfesuchend an. "Lass uns gehen, Dmitry. Sie sind völlig eingeschüchtert. Ich will nicht, dass sie Angst haben."

Dmitry schüttelte mit dem Kopf. "Wir gehen erst, wenn sie dir die Wahrheit gesagt haben. Wir müssen das klären. Man muss immer alles klären. Sonst holt einen die Vergangenheit ein, nicht wahr, Herr und Frau Hofer! Man kann die Vergangenheit nämlich nicht auslöschen. Sie ist da, für alle sichtbar! Also, raus mit der Sprache!"

Julias Eltern zitterten nervös und waren kreidebleich. Ihr Vater versuchte seine Tasse anzuheben, aber gab den Versuch sofort auf, als seine zitternden Hände keinen Halt fanden und die Tasse klackend, scheppernd zurück auf die Untertasse fiel. Er ließ den Kopf hängen. Ihre Mutter schaute zu ihm. "Richard, es hilft nichts. Er weiß ja alles. Sag es ihr."

Julia wurde nervös und schaute abwechselnd ihren Vater und ihre Mutter an. "Was weiß er? Wovon redet ihr? Was ist hier los?"

Richard würgte, seufzte, schaute betroffen zu Boden. "Wir wollten es dir schon lange sagen." Er pausierte und schaute sie an. Eine Spur von resignierter Stärke flackerte in seinen Augen auf. "Nein, wir hätten es dir schon lange sagen müssen." Er nickte Dmitry zu. "Herr Kolmogoroff hat recht."

Julias Mutter legte ihre Hand auf seinen linken Unterarm. "Alles gut, Richard. Wir müssen es endlich hinter uns bringen."

Richard schluckte. "Okay, Julia, es ist nämlich so, du bist, na ja, also, wir sind ... was ich sagen will, nun ... also "

Julia starrte ihn an und wartete. Ein unheimliches Gefühl der Vorahnung stieg in ihr auf. Ein Klos in ihrem Hals entfaltete sich. "W...was ist das hier?"

Richard zuckte zusammen. "Du bist ... " Er kratzte sich am Kopf und gab sich einen Ruck. "Du bist adoptiert."

Julia dachte nicht richtig zu hören. "Was bin ich?"

Ihre Mutter schaute traurig. "Du bist adoptiert, Schatz. Wir sind nicht deine leiblichen Eltern."

Julia stand auf. "Was seid ihr nicht? Meine leiblichen Eltern? Das kann doch nicht sein. Ihr seid doch ... was ist das ... " Sie starrte hilflos um sich. "Das ist doch mein Zuhause."

Ihr Vater schluckte. "Ja, das ist es, und das wird es bleiben, aber wir haben dich adoptiert, nicht gezeugt. Du warst nur ein paar Monate alt. Wir ... "

Julia schaute ihn an. "Wer sind meine leiblichen Eltern? Wie konntet ihr mir ..."

Ihre Mutter zuckte mit den Schultern. "Wir kennen deine Eltern nicht. Wir wissen nur, dass du aus Südosteuropa stammst, aus Ungarn, Kroatien oder Rumänien, oder irgendwo da."

Julia starrte sie entsetzt an. "Aus Kroation?" Ihre physische Liebe für diese Sprache ergab mit einem Mal Sinn, durchfuhr es sie. Sie stockte. "Aber ..."

Ihre Mutter weinte. "Wir lieben dich wie eine eigene Tochter, Julia. Wir sind deine Eltern, aber wir ..."

Ihr Vater tröstete sie. "Wir wollten es dir sagen, aber ..."

Dmitry stand auf. "Aber Lügen haben lange Beine, nicht wahr? Auch wenn sie wie diese hier," er zeigte auf Julia, "sehr schön und reizend sind!"

Sie nickten beide. Dmitry ging zu Julia. "Los, Kuja, lass uns gehen. Der Rest geht nur noch uns beide an. Nicht mehr deine Adoptiveltern."

Sie schaute ihn an. Sein warmer, bestimmter Blick beruhigte sie sofort. Er drückte sie aus dem Wohnzimmer. Sie hörte nur Schluchzen und Jammern. Massimo öffnete die Tür und streichelte Julia über den Rücken. Sie gingen durch den Schnee zum Auto und setzten sich in die warme Limousine.

Im Auto streichelte Dmitry Julia übers Knie. "Ich hab's per Zufall erfahren, als ich Nachforschungen über deine Eltern anstellte, um zu helfen. Ich wollte aber, dass sie es dir persönlich sagen, dass du es nicht von mir hörst. Ich würde dich nie anlügen, Kobila."

Julia schaute ihn dankbar an. "Das weiß ich, Dmitry. Lass uns nach Berlin fahren. Ich will das alles hinter mir lassen. Alles. Ich bin dir so dankbar. Ich ..."

Dmitry nahm sie beim Kinn und küsste sie. "Das ist mein Job, Kleines. Wir sind ein gutes Team. Das habe ich sofort gespürt." Er fuhr mit der anderen Hand zwischen ihre Beine, die sie willig spreizte, und berührte sie durch den Stretchbodystoff an der Knospe. "Und deine enge schöne Möse wird sehr viel Geld für mich verdienen, nicht wahr?"

Julia stöhnte. "Ja, das wird sie. So viel, so oft und so lange wie du willst!" Sie bebte und küsste ihn zurück, seine Hand auf ihrer Möse spürend, den besitzergreifenden Druck bejahend, sich feucht und hörig an seine Hand pressend. "Du bist jetzt mein Ein und Alles, Dmitry, moj tata, moy gospodaru, moy svodnik!"

Kaum hatte sie dies gesagt, knöpfte Dmitry ihren Body zwischen den Beinen auf und spielte an ihrer glattrasierten Pflaume und grinste. "Dann mal los, Leute. Wir fahren nach Berlin."

Massimo und Prügeljörg lachten. "Berlin, Berlin, wir fahren Berlin." Und Julia stöhnte und japste, als Dmitry sie fingerte, küsste und benutzte und sie singend, jubelnd auf die Autobahn und durch den weißen unschuldig glänzenden Schnee in ihr neues Leben fuhren.

---- FIN ----

Danke an alle LeserInnen, die bis zum Ende dabei geblieben sind. Es war ein harter, vielleicht manchmal ein allzu langatmiger Ritt, auf dem Julia zu sich gefunden hat, sich aus Selbstlügen, Fremdlügen, Heucheleien und Illusionen befreien konnte, um ihren eigenen Weg zu gehen. Ich bin guter Dinge, dass sie ein glückliches und erfülltes Leben haben wird und entlasse sie hiermit (vorerst?) in die Freiheit. Die Trilogie ist hiermit (von meiner Seite) beendet.

--- FIN et à bout de souffle --

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