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Chapter 29
by
castashadowme
Wie reagiert Johannes?
Johannes und Julia bejahen ihre niederen Bedürfnisse und schließen einen Pakt.
Julia fand die Gesellschaft, die Verlogenheiten um sie herum nur noch abgeschmackt. Sie zog ihre High-Heels wieder an, legte die nackten Beine hoch, zog an ihrer Zigarette und überlegte, wie sie so schnell wie möglich wieder nach Berlin kommen konnte. Sie hatte die Situation mit Ulf, Chrissi und Johannes, auch mit ihren Eltern mehr als nur satt. Sie war angewidert. Von den verklemmten Geschäftsleuten gar nicht erst zu sprechen, die wie sieben Tage Rettenwetter fickten. Sie überlegte beinahe zurück in den Heizungskeller zu gehen, um sich dort unter Freunden, bei Hans und Dieter, einen hinter die Binde zu kippen, sich mit **** vollzupumpen, und nach Strich und Faden **** und vollpissen zu lassen, danach stand ihr der Sinn, aber plötzlich, bevor sie der Gesellschaft entfliehen konnte, stand schon Johannes vor ihr.
"Julia, wir müssen reden." Julia nickte und nahm die Beine von dem Hocker, auf den sich Johannes auch sofort seufzend fallenließ.
Er schaute um sich, atmete durch und schien gar nicht so aufgewühlt, wie noch eben. "Warum hast du dich eigentlich nicht auf meine vielen SMS nicht gemeldet? Ich dachte, da ist was zwischen uns, habe ich mich so getäuscht?"
Sie zog an ihrer Zigarette und nickte, ihn ansehend. "Du bist Chrissis Verlobter, deshalb."
Johannes verzog das Gesicht. "Du meinst wohl 'war'." Er zeigte, ohne den Kopf zu drehen, mit dem Daumen der rechten Hand hinter sich. "Das ist der Schlusspunkt, aber es war schon vorher aus und vorbei. Schon seit letztem Sommer. Alles aus. Ich bin kein Schwein. Ich hätte deine Freundin nicht so hintergegangen. Das musst du wissen."
Julia seufzte. "Ja, ja, du bist kein Schwein. Du bist der Allerbeste und die Unschuld vom Lande. Okay. Und was nun?"
Johannes lächelte sie für sich gewinnend an. "Und war da nun etwas zwischen uns, oder nicht?"
Julia blickte an ihm vorbei und sah, wie Chrissi und Ulf das Hinterzimmer durch den VIP-Ausgang verließen, Händchen haltend, ohne sich umzudrehen. Johannes schaute sie geduldig an. Sie drückte die Zigarette aus und seufzte wieder. "Du bist erstaunlich gut im Bett. Das muss ich unumwunden zugeben."
Johannes strahlte über beide Ohren. "Aus deinem Mund ist das wahrlich ein Kompliment. Du hast ja eine hinreichend große Vergleichsgruppe, nehme ich an."
Julia verzog das Gesicht. "Und das stört dich nicht?"
Johannes beugte sich zu ihr. "Nein, im Gegenteil, ich find's toll, dass du dich dazu entschieden hast, eine Nutte zu werden. Es ändert nichts an meinen Gefühlen für dich, ganz und gar nicht, Jules."
"An deinen Gefühlen?"
Johannes schaute sie freundlich und intensiv an. "Ich bin total verliebt in dich. Ich denke seit Wochen nur an dich. Das weißt du doch."
Julia nickte stumm, ihn mitleidig wie einen verliebten Bengel anschauend, zog eine weitere Zigarette aus der Packung und zündete sie sich derb, aus dem Mundwinkel baumelnd, an. Sie zog tief und fest an ihrer Slim und sagte dann verrucht. "Ich hab jetzt einen richtigen Zuhälter. Das weißt du, oder? Kein Spiel mehr. Ab morgen gehe ich wieder auf den Strich und zwar richtig und permanent. Wer weiß, ob du mich in ein paar Monaten, geschweige denn Jahren, noch liebst. Ich weiß nicht mal, ob ich mich selbst lieben oder wiederkennen werde, wenn ich jahrelang für Dmitry anschaffen gegangen bin. Wer weiß das alles schon. Was ich aber weiß, ist, dass ich das alles hier," sie zeigte um sich, "verabscheue, und mit all dem auch nichts mehr zu tun haben will." Sie zeigte auf den Ausgang, durch den Ulf und Chrissi verschwunden waren. "Mit der verlogenen Chrissi auch nicht, und auch nicht mit Ulf, und all diesen verklemmten Idioten. Ich bin durch."
Sie schaute den nickenden, loyalen Johannes an und sagte eindringlich. "Aber selbst im Falle, Johannes," sie pausierte bedeutungsschwanger, "selbst wenn hier alle super nett, und super duper verständnisvoll wären, Friede-Backe-Freude-Eierkuchen herrschte, wenn Chrissi und Ulf die liebsten Menschen auf der Welt, und meine Eltern solidarisch und freundlich und offen und spontan gelieben wären, selbst wenn alles total mega perfekt wäre hier, in Göttingen, in unserem Umfeld, überall, würde ich dennoch," sie schaute ihn lange an, "und bedingungslos auf den Strich gehen, weil ich nämlich eine Nutte bin, Johannes, und eine Nutte geht auf den Strich, hat einen Zuhälter und verdient mit ihrer hörigen Möse Geld für ihren harten geilen Zuhälter. So einfach ist das, Johannes. So simpel, einfach und klar. Alles in mir blüht auf, wenn ich meinem Zuhälter das verdiente Geld gebe, wenn er mich sein Mädchen nennt, mich für den Strich vorheizt, wenn ich mich für ihn an den Straßenrand stelle. Es ist einfach alles zu geil. Und morgen kommt Dmitry endlich nach Göttingen und holt mich in seinen Stall, ab Morgen, Johannes, ich weiß nicht, ob du das verstehst, ist Jules Geschichte und Kujas neues Leben beginnt."
Johannes schaute sie erregt und verliebt an. "Und ob ich das verstehe, Jules. Es ist wunderschön, es ist richtig, und ich würde dich gern begleiten, mit dir gehen, das alles auch hinter mir lassen."
Sie schaute ihn spöttisch an. "Als mein Freund?"
"Ja, als dein Freund, wenn es dein Zuhälter erlaubt."
Julia grinste. "Ein Zuhälter hat kein Problem mit einem Freund. Meistens hat der Freund das Problem mit dem Zuhälter."
Johannes berührte zärtlich Julias Knie. "Ich nicht, ich verspreche es dir. Ich unterstütze dich bedingungslos."
Julia drückte ihre Zigarette aus und runzelte mit der Stirn. "Du weißt, dass ich auf meinen Zuhälter höre, oder? Ich gehöre ihn. Er beschützt mich. Er sorgt für mich. Du hast da kein Mitspracherecht. Du bist eigentlich überflüssig. Das, und nichts anderes, ist das Problem für die meisten Partner von Nutten. Du musst ihn, nicht mich unterstützen. So wird daraus ein Schuh!"
"Ich verstehe, Jules. Er ist deine Nummer Eins. Wenn du ihm aber vertraust, vertraue ich ihm auch. Ich bin da, wenn er nicht da ist. Ich helfe dir, wenn er dir nicht helfen kann. Aber natürlich nur, wenn du das willst. Ich will mich nicht aufdrängen. Ich habe keine Lust mehr, mich aufzudrängen, mir etwas vorzumachen. Ich wollte das nur klären, bevor wir unserer Wege gehen. Dir sagen, wo ich stehe, was ich empfinde. Ganz ohne Erwartungen!"
Julia setzte sich auf und beugte sich zu ihm. Sie schaute ihn genau an, musterte ihn. Sie mochte Johannes. Sie mochte seinen Freiheitsdrang, seine ungestüme, abenteuerlustige Art. Sie seufzte, wartete, aber sie sah keinen Zweifel in dem leuchtenden Blick von Johannes. "Du willst das alles hier verlassen. Alles. Die ganzen Privilegien?"
Er nickte. Sie schaute ihn eindringlich an. "Du bist dir sicher?"
Er nickte wieder. Sie lächelte und berührte sanft sein linkes Knie. "Okay."
Johannes lächelte sie zurück an. "Okay? Was okay?"
Julia lächelte. "Einfach okay."
"Wirklich?!" hoffte Johannes.
Sie nickte. "Ja." Sie streichelte ihm übers Knie. "Aber nur unter einer Bedingung!"
Johannes zögerte. "Welche? Ich mach's. Ich will einfach raus!"
Julia grinste. "Wir kommen zusammen, aber du musst es ernst meinen, und das heißt, du musst ein Zuhälter werden, eigene Nutten kommandieren, einreiten und aufreißen, also wie ich ein Teil vom Rotlichtmilieu werden. Ansonsten kann es nicht funktionieren. Alles oder nichts. Ente oder Trente. Du gibst genauso wie ich deinen Job, dein Studium, dein Leben auf. Nichts Halbes. Das will ich nicht mehr."
Sie wartete. Johannes nickte entschlossen. "Alles klar. Gerne. Ich lass alles zurück, aber ..."
Julia schaute enttäuscht. "Aber was?"
Johannes nickte besorgt. "Die Theorie ist mir klar, aber wie wird man in der Wirklichkeit Zuhälter?"
Julia streichelte ihm über die Schenkel. "Dmitry wird dir helfen, und wenn du erst mal ein richtiger Zuhälter geworden bist, vielleicht darfst du mich übernehmen. Ist das ein Plan?"
Johannes schluckte. "Ja, geil. Ich würde dich gerne übernehmen."
"Du willst also, dass ich deine Nutte bin?"
Er nickte gierig. "Ja, nichts will ich mehr."
Julia lehnte sich zurück, spreizte die Beine und sagte: "Dann überzeug mich davon, mein zukünftiger Zuhälter. Zeig mir, wer hier die Nutte, und wer der Zuhälter ist."
Gierig sprang Johannes auf. Julia mochte seinen Blick und überprüfte schnell, ob die Kabine neben ihnen leer war. Sie war leer, ein kleines Podest stand zur Verfügung, ein Sessel, sowie eine Metallstange in der Mitte. Johannes schob sie gierig in die Kabine und drückte sie schnell an die Metallstange. Sie hörte, wie er den Hosenstall öffnete, und nur wenige Augenblicke später drang er hart und stählern von hinten in sie ein. Binnen weniger Stöße war sie feucht und bereit und klammerte sich stöhnend an das kalte Metall. Sie wunderte sich stets und immer wieder, wie schnell und problemlos sie in Stimmung gefickt werden konnte. Ihre Möse war ein kleiner Nimmersatt und schmatzte bereits geil und unersättlich bei jedem von Johannes' Stößen. Sie mochte seinen Schwanz und stöhnte und hob ihr Becken Johannes entgegen, um ihm das Eindringen, Stoßen und Rammen zu erleichtern.
Er griff sie mit beiden Händen am Becken und rammte sich in sie. "Deine Möse ist einfach die beste. Scheiße, habe ich das vermisst! Du bist einfach die Geilste von allen."
Er drückte sich an sie heran und küsste sie auf den Nacken, auf die eintättowierte Nuttenregistrierungsnummer. "Du machst das alles richtig," keuschte er, "Scheiße, Jules, lass es uns durchziehen, richtig krass, gemeinsam, wir zwei! Du Nutte, ich Zuhälter!" Er drehte sie um, **** sie auf das bereitstehende Podest. Julia spreizte die Beine, und schon stürzte er sich auf sie, überhäufte sie mit Küssen und starrte sie hoffnungsvoll an. "Lass uns alles hinschmeißen, richtig neuanfangen. Wir arbeiten einfach beide für Dmitry."
Julia fühlte, wie er seinen harten krassen Schwanz in sie schob, und keuchte. "Fick mich härter, Jo, fick mich, wie man nur eine Nutte fickt! Vergiss, wer ich war, fick das, was ich bin, eine Mietmöse zur Benutzung freigegeben! Nichts als Zuhältereigentum, eine Zuchtnutte und Strichsau!"
Johannes rammte sich hart in sie, fickte sie mit mehreren wummernden Stößen, beugte sich über sie und vögelte sie immer schneller, immer härter, immer ausdauernder. Julia war im siebten Himmel. Johannes fickte erbarmungslos, krass, besser als die meisten, vielleicht besser als alle. Sie stöhnte, bebte, zog ihn an sich. Johannes stieß hart zu und blickte sie keuchend an. "Ist das so richtig?"
Sie stöhnte. "Ja, genau so. So musst du eine Nutte ficken. So ist es richtig! So fickst du sie in die Unterwerfung."
Johannes keuchte und fickte immer schneller, trieb Julia in den Wahnsinn, die sich wandt, sabberte, stöhnte, nicht an sich halten konnte und laut und krass kam, sich an ihn klammernd, sich an ihn pressend. "Ja, fick die Mietmöse, lass ihn raus, lass ihn frei, den Zuhälter!"
Er überflutete sie mit Küssen, hielt kurz inne, drückte sich dann tiefer in sie und ergriff sie besitzergreifend am Hals. Sie starrte ihn gierig an, als er stärker und stärker ihren Hals zudrückte und sie anstarrte, auf sie wild einfickte, seine ganze körperliche Dominanz ausspielte. "Du geile verdorbene Sau gehörst einfach auf den Strich, und ich werde Dmitry helfen, aus dir die perfekte Hure zu machen, und dich ficken, bis du an nichts mehr als ans Anschaffen gehen denken kannst, bis du nur noch ein Satz Titten mit drei Löchern bist, zu geil, zu feucht, als dass du noch einen geraden Satz über die Lippen bringen kannst, so im Notstand, im vernebelten geistig verdorbenen Zustand, dass du schwanz- und samensüchtig bist und bleibst wie das letzte Stück Fickdreck!"
Julia gab sich hin, erschauderte, fühlte sich wohl, verstanden, geborgen, gefickt, auf Wolke Sieben, als Johannes grunzend, wild in sie abspritzte, sich in sie wühlte, sie an sich riss, sie umarmte, sie beleidigte, sich an sie presste, in Besitz nahm, territorial für sich behauptend, für diesen Moment, in Liebe, im verzehrenden Begehren mit seinem Samen bespritzte. Julia ließ es geschehen und flüsterte ihm dann ins Ohr. "Nicht schlecht, Jo, nicht schlecht."
Er ließ ab von ihr, stellte sich vor sie und drückte ihren Kopf auf seinen Schwanz. "Sauber machen, Nutte! Und hör auf so einen Schwachsinn zu brabbeln."
Julia grinste, kniete sich hin und leckte seinen Schwanz sauber, saugte ihn, leckte seine samtene Haut zärtlich, verliebt, dann drückte Johannes sie grob weg. Er zog sich seine Hose wieder an und lachte. "Einfach geil."
Julia nickte. "Ja, einfach und geil. Wie es sein soll."
Johannes setzte sich neben sie. "Und jetzt?"
Sie stand auf und schaute um sich. "Jetzt suche ich Elena und Joachim, melde mich ab, und wir fahren nach Hause, und morgen redest du mit Dmitry. Geht das in Ordnung?"
Johannes nickte. "Mehr als in Ordnung. Ich gehe kurz mein Zeug von der Garderobe holen. Ich warte dann an der Bar."
Julia überlegte kurz. "Warte am Hintereingang, da komm ich raus. Warte da mit deinem Wagen, okay. Ich will nicht erfrieren."
Er nickte über beide Ohren grinsend, stand auf, küsste sie auf die Lippen und schaute ihr tief in die Augen. "Ich liebe dich, Julia Hofer!"
Sie küsste ihn zurück. "Ich dich auch, Jo."
Kaum war er weg, ging sich Julia frisch machen, zog ihr Make-Up nach und suchte nach Elena.
Was ist mit Elena passiert?
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Eine Germanistikstudentin geht weiter auf den Strich.
Fortsetzung von "Eine Germanistikstudentin auf dem Strich".
Teil 3/3: Julia Hofer, eine Germanistikstudentin in Berlin, lebt ein Doppelleben als Hure und Studentin.
Updated on May 15, 2023
by Germangeorge
Created on Apr 23, 2020
by castashadowme
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