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Chapter 27 by Bitbuster Bitbuster

Umkleide

Arbeitskleidung muß sein

Sophia zeigte ihm die Umkleideräume und mit einiger Erleichterung stellte er fest, daß sie nicht mit hinein ging.

„Such Dir einen freien Schrank. Am Replikator bekommst Du einen Overall, nimm den für zivile Mitarbeiter“ meinte Sophia und fügte hinzu: „Ich warte hier. Aber wenn es zu lange dauert, dann komme ich nachsehen, ob Du Hilfe benötigst“. Dabei grinste sie wieder über das ganze Gesicht.

Kaum hatte sich die Tür zur Umkleide geschlossen, als Patrick zum Replikator lief, sich den Overall replizierte und dann so schnell wie möglich einen freien Schrank suchte.
Schuhe, Hose und Pullover aus, Anzug an und natürlich die Arbeitsschuhe anziehen, die mit dem Overall repliziert wurden.
Patrick stürmte wieder zur Tür und sah eine überraschte Sophia.

„So schnell...soso... gut zu wissen“ meinte sie „dann zeige ich Dir das Labor, den Vorbereitungsraum und einige Geräte, mit denen Du hantieren wirst.

Im Vorbereitungsraum, der eher wie eine kleine Lagerhalle aussah, gab es Regale mit Chemikalien und getrennt davon in anderen Regalen eigenartige Geräte.
Auf diversen Tischen lagen Steine, oder Schutt, wie man das auch immer nennen wollte.

„Das sind die Rohproben“ erklärte Sophia „Die kann man vorsieben, oder auch größere Brocken mit Hilfe dieses Gerätes„ sie zeigte darauf “zertrümmern. Dann aber immer eine Schutzbrille tragen."

Sophia schaut zu Patrick, griff dann zwei Schutzbrillen aus einem Regal und gab Patrick eine davon. „Ich zeige es Dir“.

Nachdem Patrick auch eine Brille aufgesetzt hatte, stellte sich Sophia hinter ihn und dirigierte ihn zum Tisch. Das sie dabei ihr Becken an seinen Hintern rieb, entging Patrick dabei.

„So, das Gerät hier hinhalten“ dabei nahm sie Patricks Hand und führte sie an eine Art Taschenlampe um dann damit auf einen Stein zu zielen „den Trennstrahler einschalten...und einfach ein Stück abschneiden“.

Es staubte stark und roch nach verbranntem Metall.

„Darum immer die Arbeitskleidung“ belehrte sie und nahm die Brille ab.

Patrick reichte ihr seine Brille und schaute zu, wie Sophia das abgeschnittene Stück mit Hilfe einer Zange auf ein kleines Tablett legte.

„Wenn viel Metall in dem Stück ist, dann bleibt es lange heiß“ erklärte sie.
„Dann gehen wir jetzt wieder ins Labor“ und nahm das Tablett an sich.

Sie ging voran und Patrick folgte ihr.
Im
Labor steuerte sie eine kleine Frau an.

„Hallo Koshiko, das ist Patrick“

Die Frau drehte sich zu den Beiden um und erwiderte den Gruß mit einem Nicken.

„Patrick, daß ist Ensign Koshiko Yokozuta, unsere Spezialistin für Geologie, Geophysik und Geochemie.“

Patrick wußte gar nicht, was er sagen sollte. „Die sieht aus, wie aus so einem japanischen Pornofilm“ schoß es ihm durch den Kopf und sofort war er froh, daß sie ein Mensch war und seine Gedanken nicht lesen konnte. Schnell sagte er: „Äh, ja, Hallo, ich bin Patrick“.
„Ja, sagte Sophia gerade“ antwortete sie mit einem lächeln.

Patrick merkte, wie er kurz etwas rot wurde.
Mist, Du bist alt genug, reiß Dich zusammen“ ermahnte er sich selbst.

„Ich lasse Euch dann mal alleine. Patrick, Du kommst nach dem Dienst in mein Büro“ verabschiedete sich Sophia.

Patrick nickte nur und schaute dann zu Koshiko.

„Keine Angst, die beißt nicht, sieht nur wie ein Löwe aus“ lachte sie. Sie wußte ja nicht, was Patrick bereits mit ihr erlebt hatte.
„Steven hat mir bereits einiges erzählt, also wie Du an Bord gekommen bist und das Du erst einmal mit einem Menschen zusammenarbeiten sollst. Tja, wonach suchen wir? Das Mineral nennt sich Mansil. Damit kann man, wie Du vielleicht schon gehört hast, tatsächlich durch die Zeit reisen. Mansil steht für Mangan-Silizium. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem tetraedrischpentagondodekaedrisch in der Raumgruppe P213 (Raumgruppen-Nr. 198) mit dem Gitterparameter a = 4,557 Å sowie sechs Formeleinheiten pro Elementarzelle und Mansil hat Halbleitereigenschaften. Fragen dazu?“

Patrick hatte irgendwo bei tetraedrischpentasoundso abgeschaltet und betrachtete Koshiko. „Die ist niedlich, einfach nur niedlich. Aber ich bin bestimmt nicht ihr Typ.

Mit einem „Hallo?“ wurde Patrick aus seiner Gedankenwelt gerissen.
„Ich hatte es nicht so mit Geo, aber so einiges ist mir aus der anorganischen Chemie noch bekannt“ erklärte er.
„Gut, ich habe den Scanner darauf programmiert, auch kleinste Spuren von Mansil zu finden. Unsere Aufgabe ist es, die Proben zu untersuchen und wenn wir etwas finden, im Computer zu speichern. Die Tische im Vorbereitungsraum haben alle eine Nummer, momentan sind wir bei 17. Wenn der leer ist, dann geht es zur 18 und so weiter. Die Tischnummer ist mit dem Fundort verknüpft, daher sollten wir recht schnell arbeiten, da wir immer weiter fliegen und wenn wir zu langsam sind, eventuell sehr weit zurückfliegen müssen. Schonmal mit einem Scanner gearbeitet?“

Patrick verneinte und Koshiko erklärte ihm, wie er scannen und die Ergebnisse im Computer speichern konnte.

Ein langer Tag

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