Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 16 by Bitbuster Bitbuster

Ab in die Kabine

Einsam

Patrick ging zur Kabine und die Tür schloss sich hinter ihm.

Er befand sich nun in einem kleinen Raum, etwa 2 x 3 Meter mit einer Liege und einem „Spiegel“ an der Wand. Es war natürlich nur ein großer Monitor mit einer eingebauten Kamera, auf die er sich selbst sehen konnte. Alles war in einem sterilen weiß gehalten.

„Tja, dann fange ich mal an“ dachte Patrick und öffnete seine Hose.

Eher etwas lustlos begann er zu wichsen.

Zahlreiche Gedanken schossen durch seinen Kopf. „Alles im Dienste der Wissenschaft“ war so einer seiner Gedanken. „Was mache ich hier bloß?“ „Ist irgendwie auch nicht anders, als auf der Erde“ und „warum muß ich es mir selbst machen, wenn doch alle angeblich so offen sind. Könnte doch Thea machen, oder Claire.“

Bei den Gedanken an die Beiden kam er richtig in Fahrt und es dauerte dann doch nicht mehr lange, bis er eine dicke Ladung in den Becher schoß.

Da er selbst von der Menge etwas überrascht war, schaute er ungläubig den Becher an und aus den Augenwinkeln sah er sein Spiegelbild. Patrick schaute genauer hin und sagte halblaut: „Grins bloß nicht so blöde“ und er mußte lächeln.

Schnell verließ er dann den Raum und brachte den Becher zur Ärztin.

„Gut, dann setz Dich kurz hin, es dauert nicht lange“ meinte Claire und verschwand mit der Probe in einem Nebenraum.

Zeit, sich etwas genauer und ungestört umzusehen.

Irgendwie hatte es schon Ähnlichkeit mit den Sci-Fi Serien aus seiner Zeit und doch war es anders.

Hier war nichts Requisite, nichts gestellt und nur gespielt.

Das würde aber auch bedeuten, daß eben nicht alles immer „gut“ enden muß.

Patrick war noch in seinen Überlegungen versunken, als Claire zurück kam.

„Das Mittel für Dich ist fertig, dann wollen wir mal“ meinte sie und drückte den Hyposprayapplikator an seinen Hals.

Mit einem leisen Zischen entleerte sich der kleine Behälter und bis auf ein Kribbeln spürte Patrick nichts von der Injektion.

„Und das jetzt alle 30 Tage?“ fragte Patrick noch einmal nach.

„Jap“ meinte Claire kurz mit einem Kopfnicken. „Dann noch einmal kurz hier herüber, damit Du dann auch gleich Deine Maßkleidung bestellen kannst“.

Patrick stellte sich auf eine runde Fläche, die im Boden eingelassen war.

Kaum stand er still auf der Fläche, als er auch schon einmal im Kreis herum gedreht wurde.

„Jetzt noch einmal die Arme zur Seite strecken“ kam die Anweisung von Claire und er drehte sich noch eine Runde. „und fertig“ kam es von ihr.

„Das wird aber auch Zeit“ tönte es aus einiger Entfernung. Thea war wieder zurückgekehrt und hatte die Beiden still beobachtet.

„Na, dann nimm ihn wieder mit“ scherzte Claire und Thea verließ mit Patrick die Krankenstation.

Auf dem Weg zu seinem Quartier erklärte sie noch, daß man aus dem Replikator eben nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Kleidung bekommen könne und er sollte sich doch die verschiedenen Mode- und Stilrichtungen ansehen, es würde eine sehr große Auswahl geben.

Vor seiner Quartiertür verabschiedete sich Thea und Patrick fragte: „Ist für morgen wieder ein Termin geplant?“

„Nein, morgen habe ich einen Nahkampftrainingstag, da wird das nichts. Den Terminkalender im Computer kennst Du schon?“ fragte sie.

„Ja“ meinte Patrick.

„Dann dort einfach nachsehen, darüber planen wir auch fast immer unsere Freizeit. Also ob jemand mit ins Kasino kommt oder zum Holodeck...solche Listen gibt es dort“ erklärte Thea.

„Ja, ähm, dann noch einen schönen Restabend“ meinte Patrick und schaute zu Thea.

„Bis dann und nicht verlaufen“ antwortete sie mit einem Lächeln und ging zum nächsten Turbolift.

Patrick betrat sein Quartier und rief den Terminkalender auf. '14:30 Cmdr. Svea Larsson' war dort für den nächsten Tag eingetragen.

„Eben noch etwas essen und dann ins Bett“ war Patricks Entschluss für den Abend.

Täglich grüßt das...

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)