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Chapter 8 by Redboom Redboom

Wie erfüllt der Dschinn den zweiten Wunsch?

Die anderen Schüler sollen Emma so lieben, wie sie ist.

„Dein Wunsch sei dir gewährt. Sonst noch etwas?“

„Nein, danke. Das ist alles für den Moment.“

Ich entmaterialisiere mich und verschwinde in meiner Wunderlampe, um einen Blick in die Kristallkugel zu werfen.


Emma Schmidt, die Tochter von Thomas und Sabine. Sie ist die Prinzessin ihrer Schule. Jeder liebt sie einfach.

Am Morgen stand sie noch traurig vor dem Spiegel in ihrem Zimmer und sagte: „Ich will nicht zur Schule gehen. Sie werden sich wieder über mich lustig machen. Ich weiß auch nicht warum.“

Emma hatte ihr blondes Haar zu Rattenschwänzen gebunden, die links und rechts über den Ohren federnd abstanden. Zusammen mit ihren großen Rehäuglein und ihrem Schmollmund sah sie sehr Unschuldig aus.

Sie hatte einen schlanken zierlichen Körper und trug ein rosafarbenes bauchfreies Spaghettitop und darunter keinen BH. Den brauchte sie auch noch nicht, denn unter ihrem Oberteil zeichneten sich nur ersten Ansätze von kleinen Tittchen ab. Es waren zwei kleine spitzte Hügelchen unter dünnen Stoff. Ihr kurzer luftiger Rock hörte ein gutes Stück über ihren Knien auf, so dass sie sich beim Bücken schon in Acht nehmen musste.

Als sie zur Schule kam, versteckte sie sich wie üblich in einer abgelegenen Ecke. Aber es nützte nichts, die anderen Schüler hatten sie gefunden.

„Hey Emma. Du siehst heute wirklich wieder wunderschön aus. Wollen wir vielleicht mal zusammen ins Kino gehen?“ fragte Ali, ein türkischer Junge aus ihrer Klasse.

„Was? Ist das wieder einer deiner Scherze?“ erwiderte Emma.

„Wow Emma, du siehst wirklich süß aus“ meinte ein anderer Junge.

Und dann kam noch ein Mädchen dazu: „Ich mag dein Top, Emma. Wo hast du das gekauft?“

Emma war fassungslos, dass sie so freundlich behandelt wurde.

„Nun, wir wollten dir noch sagen“ begann das Mädchen „dass es uns echt leid tut, dass wir dir in letzter Zeit so auf die Nerven gegangen sind. Ich weiß auch nicht, warum wir das getan haben. Vielleicht könnten wir von nun an Freunde sein?“

Emma konnte ihr Glück nicht fassen. Jeder in der Schule schien sie nett zu behandeln.

Herr Meier, der Mathematik-Lehrer kam zu ihr und meinte: „Hallo Emma, du siehst heute großartig aus. Ähm… wie dem auch sei, ich wollte nur mit dir über deine Mathenote sprechen. Ich glaube, ich habe da einige Noten durcheinander gebracht. Wie es aussieht, stehst du in Mathe doch nicht auf 4, sondern verdienst eine 1. Es tut mir so leid, dass ich so einen Fehler gemacht habe.“

Was ist Thomas dritter und letzter Wunsch?

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