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Chapter 4
by
Colleem
What's next?
Lara landet in Kairo und findet einige interessante Dinge raus nur um dann in den Bann des Auges zu geraten
Als die Maschine in Kairo landete stiegen die drei aus und schauten sich um. Lara hatte ihre Pistolen in einem Rucksack und trug eine große Sonnenbrille. Bryce und Wilson standen hinter ihr und warteten auf den Wagen der langsam auf sie zurollte. Während ihre Maschine langsam auf die Parkposition rollte stand Lara mit weit gespreizten Beinen auf dem Flugplatz und hatte ein siegessichere Grinsen im Gesicht. Hier würde die Jagd beginnen und schon bald wusste sie was das für eine Box war. Als Lara einstieg seufzte sie. Das Auto war auf 16 Grad gekühlt während es außerhalb des Wagens mehr als doppelt so warm war. Der Temperatursturz war ziemlich heftig und machte nicht nur ihr zu schaffen. Ihr gegenüber saß einer ihrer Kontaktpersonen, die sie überall in der Welt verteilt hatte. Achmed war einer ihrer engeren Kontakte. Da sie relativ oft in diesem Teil der Welt unterwegs war brauchte sie hier einen besonders guten Kontakt.
„LARA!“ rief er gut gelaunt und umarmte sie.
„Achmed! Wie geht es deiner Frau?“
„Bestens Lara. Alles ist bestens. Aber sie ist besorgt um dich! Normalerweise haben wir mehr Zeit uns auf einen deiner Besuche vorzubereiten. Dieses Mal war es nicht einmal ein Tag? Was ist los?“
„Es gab unerwartete Änderungen in meiner Reiseplanung Achmed. Konntest du trotzdem alles organisieren?“ fragte sie und war sich vollkommen bewusst das er wirklich wenig Zeit gehabt hatte.
„Aber Lara! Natürlich habe ich alles organisiert!“ lachte er und zog mehrere Tickets aus seiner Jacke und hielt sie ihr hin. Freudig überrascht nahm Lara die drei Tickets an und zog erstaunt eine Braue hoch. „Ein Onkel meines Vetters hat einen Bruder dessen Nachbar einen guten Freund vom Schwager der Mutter des Kurators des Museums hat.“ Sagte er und hob dann die Finger. „Onkel, Vetter, Bruder, Nachbar, freund, Schwager, Mutter! Japp stimmt!“
Bis auf Wilson lachten alle über die Art von Achmed. Er fuhr mit den drei Engländern zum Hotel wo Lara ihr Zimmer hatte. Wilson und Bryce hatten zwar auch Zimmer hier aber nicht auf ihrer Etage. Als Lara in ihrem Zimmer ankam lagen schon 2 riesige Koffer auf dem großen Bett.
„Sind das meine Sachen Achmed?“ fragte sie und öffnete die Koffer. Darin fand sie etliche Waffen, Munition und einige moderne Ausrüstung wie kleine Computer, GPS Systeme und natürlich Kletterausrüstung. Sie suchte alles ab und zog eine Braue hoch. „Keine Sprengstoffe?“ fragte sie erstaunt und Achmed hob die Hände.
„Lara! Das ist ein Hotel, kein Militärstützpunkt. Das C4 bekommst du, wenn wir die Stadt verlassen. Aus irgendeinem Grund haben die Polizisten ein Problem damit, wenn schöne Frauen mit Sprengstoff rumlaufen!“ grinste er und Lara nickte.
„Ausgezeichnet Achmed. Was für Fahrzeuge haben wir?“
„Von hier aus geht es mit einem Hammer weiter. Hab da einen Freund, der jemanden kennt der gute Kontakte zu den Amerikanern hat. Ist bestens in Schuss. Ich habe noch ein Motorrad drauf gepackt, da ich ja weiß was du magst. Mehr konnte ich bisher noch nicht vorbereiten, da ich keine Route bekommen habe, aber du kennst mich ja.“
„Eine riesige ****!“ grinste Lara und umarmte ihn lange. „Vielen Dank Achmed. Grüß deine Frau von mir!“
Als er dann weg war sah sie Wilson und Bryce an. „Okay Jungs. Ihr kennt das Programm. Bryce. Ich brauche alle Daten, die du hast bis heute Abend in meiner Mappe. Wilson. Ich brauche genug die vielleicht kurzfristig Verpflegung und Proviant.“
Beide nickten und Lara schnappte sich einen hauchdünnen Mantel und zog ihn sich über. Dieser War nur dafür da ihre ansonsten recht freizügige Kleidung zu verbergen. Hier kam das nicht immer gut an so rumzulaufen wie sie es sonst tat. Mit einem Taxi fuhr sie zum Museum und zeigte an der Theke die Papiere, vor die sie von Achmed hatte. Die Frau schaute kurz drauf und ließ sie dann rein.
Im inneren konnte sie sich dem Gefühl der Ruhe nicht verwehren, dass sie immer spürte, wenn sie in einem Museum war. Hier fühlte sie sich zuhause. Umgeben von der Vergangenheit. Aller Wahrscheinlichkeit würde sie hier nichts finden, aber sie hatte leider kaum Spuren, denen sie nachgehen konnte. Nur die Symbole auf der Kiste waren ein Hinweis.
„Lara Croft!“ hörte sie auf einmal ihren Namen und drehte den Kopf in die Richtung, aus der der Ruf kam.
„Professor Conners?“ fragte sie erstaunt und erfreut als sie einen ihrer alten Dozenten sah. Freudig überrascht ging sie auf ihn zu und umarmte ihn. „Was machen sie denn hier?“
„Oh. Ich bin hier als Experte für einige der neusten Funde. Bist du denn nicht auch deshalb hier?“
„Nein. Welche Funde?“ fragte sie neugierig.
„Man hat bei in einer der Grabkammern im Tal der Könige eine Steintafel gefunden, die von einem bis dahin unbekannten Herrscher berichtet. Man hat mich dazu gerufen um die Echtheit dieser Tafel zu bestimmen.“
Beide gingen durch die Hallen, in denen die Geschichte Ägyptens ausgestellt war und er erzählte ihr von dem neuen Fund. Anscheinend war es in einer versteckten Kammer eines der ältesten Pharaonen gefunden worden und als die beiden vor der Schatulle standen in der diese Steinplatte eingelegt gewesen war traute Lara ihren Augen nicht. Diese Schatulle und die ihre waren fast baugleich. Nur das diese hier nicht aus Gold bestand, sondern aus einer Art Onyx. Aber ansonsten passten die Bilder auf der Kiste ziemlich genau.
„Na gefällt sie dir Lara?“ lächelte der Professor und sie ging um die Kiste herum. Ein fundamentalen Unterschied gab es aber. Hier war kein Edelstein angebracht.
„Sehr interessant. Ja… wirklich. Konnten sie die Symbole schon zuordnen?“ fragten Lara und der Professor nickte. Einen Großteil ja... einige wenige allerdings noch nicht. Kann es sein das du mehr über die Kiste weißt als du zugeben willst?“
„Wie kommst du darauf.“
„Sagen wir einfach ich kenne dich gut genug.“ Grinste er und sie schmunzelte.
„Wolltest du mir nicht die Steintafel zeigen?“
„Geheimnisvoll wie eh und je... komm..“ über eine Stunde redeten sie über die Steintafel was Lara die eine oder andere Idee brachte. Scheinbar gehörten die beiden Kisten irgendwie zusammen, auch wenn die Kiste hier etwa 6 Jahrtausende jünger war als Laras.
Die Steintafel selbst half ihr leider nicht im Geringsten, aber immerhin hatte sie den Ort der Fundstelle rausfinden können. Der Professor war wirklich ein netter Kerl, aber einfach viel zu geschwätzig. Als sie zurück in das Hotel kam ging die Sonne langsam unter. Nach einer schnellen Dusche, sie fühlte sich schon seid dem Flug seltsam verschwitzt. Als sie nackt aus der Dusche trat fühlte sie sich das erste Mal wieder richtig sauber und Fit. Mit dem Handtuch rieb sie über ihren atemberaubenden Körper und ging zum Fenster. Mit dem Handtuch über dem Kopf gewickelt stand sie Splitter Faser nackt an dem Glas und schaute auf den näherkommenden Sandsturm am Horizont. Es war eine gewaltige Wand aus Sand die sich mit unglaublicher Geschwindigkeit näherte. Sie hörte wie sich die Tür öffnete und Bryce reinkam. Er sah das Lara noch nackt war und zuckte nur die Schultern als er seinen Laptop auf dem Tisch aufbaute.
„Willst du dich erst anziehen oder soll ich es dir erklären?“ fragte er einfach. War immerhin nicht das erste Mal, dass er sie so gesehen hatte. Auch wenn sie die schönste Frau war, die er je gesehen hatte war sie irgendwie überhaupt nicht sein Typ. Er sah sie eher als die große Schwester, die er nie gehabt hatte. Lara nickte nur und ging ins Schlafzimmer. Während Bryce alles aufbaute zog sich Lara schnell einen BH und einen Slip an. Sie überlegte kurz ob sie heute noch einmal ausgehen wollte und zog langsam schwarze Strapse über ihre langen Beine. Seufzend stand sie vor dem Spiegel.
„Was gäbe ich dafür, wenn die endlich aufhören würden mich nur auf mein Äußeres zu reduzieren.“ Sagte sie in einem kurzen Moment der Unsicherheit. Es war selten für sie das sie sich darüber Sorgen machte oder überhaupt darüber nachdachte. Nur Wilson und Bryce waren anders. Keiner der beiden würde je versuchen sie anzumachen oder dergleichen und darüber war sie unendlich glücklich. Sie zog sich einen Seiden-Morgenmantel über und knotete ihn zusammen. Auch wenn Bryce nicht sexuell auf sie reagierte, war es doch nicht nötig halbnackt vor ihm rumzulaufen. Ihre gewaltigen Titten konnten der Mantel dennoch kaum bändigen und so spannte der Mantel ziemlich stark und trotz des Gürtels konnte man ihren schwarzen BH deutlich sehen. Ihre prallen Brüste lugten weit aus dem Mantel heraus als sie rauskam. Ihre nassen Haare hatte sie zu einem langen Zopf zusammengebunden, der ihr über die Schulter fiel. Sie schaute auf ihren Schreibtisch auf dem Bryce allerlei Geräte aufgebaut hatte. Auch die goldene Kiste lag auf dem Tisch… und der Edelstein lag direkt neben ihr.
Mit hastigen Schritten eilte sie zu dem Tisch und schaute die Kiste an. Sie war noch immer geschlossen. Ein kleiner Teil von Lara hatte gehofft das Bryce sie mittlerweile hatte öffnen können.
„Hast du was rausgefunden?“ fragte sie und stellte sich neben ihn.
„Einiges. Als erstes mal. Dieser Edelstein ist kein Teil der originalen Kiste. Er wurde deutlich später angebracht.“
Lara nickte langsam. Es war nicht ungewöhnlich das man ein Kunstwerk über die Jahrhunderte weiterbearbeite. Aber ihr Instinkt sagte ihr das dieser Edelstein nicht einfach nur ein Verschönerung war, sondern eine besondere Bedeutung hatte. Sie stellte sich neben Bryce und schnappte sich seine Tasse Kaffee. Sein lautes Hey ignorierend nahm sie einen Schluck. „Hast du noch mehr?“
„Ja. Der Edelstein ist … um es gelinde zu sagen… seltsam. Siehst du das hier Lara? Das hier ist ein Oberflächenscan. Wie du siehst hat der Edelsteine eine sehr ebene Oberfläche.“
„Okay?“ sagte Lara mit einem Tonfall der deutlich machte das sie nicht wusste was er meinte.
„Lara. Das ist unmöglich. Dieser Edelstein muss geschliffen worden sein. Es gibt keinen natürlichen Edelstein, der solch eine perfekte Form hat. Das Problem dabei ist nur das ich keinerlei Spuren einer Bearbeitung gefunden. Das heißt das dieser Edelstein so nicht existieren kann.“
„Also haben wir ein Rätsel in einem Rätsel?“ fragte Lara während sie an dem Kaffee nippte. „Das nächste Mal ohne Zucker bitte.“
„Ich mag MEINEN Kaffee mit Zucker!“ brummelte Bryce und tippte dann auf einen Bereich des Monitors. „Das hier dürfte dich interessieren. Das ist eine Analyse des Goldes. Ich habe ein wenig davon abgekratzt und untersucht. Durch die Verunreinigungen im Gold kann ich dir genau sagen wo es her kommt.“
„Das ist doch schon mal etwas.“
„Und da ist noch etwas Lara. Der Edelstein hat eine Strahlungssignatur wie ich sie noch nie gesehen habe.“
„Er ist radioaktiv?“
„Nein. Ich habe alles dreifach untersucht. Es ist eine schwache Strahlung im EM-Bereich. Nichts Gefährliches. Ich habe nur keine Ahnung woher die Strahlung kommt.“
„Gut.“ Sagte sie und stellte die Kiste vor sich auf den Tisch. „Verflucht wo kommst du her?“ Doch gerade als sie sie abstellen wollte rutschte sie ihr aus der Hand und die Kiste fiel etwas unsanft auf den Tisch. Erstaunt schaute Lara zu wie sich der Edelstein aus dem Sockel löste und vor die Kiste auf den Boden fiel.
„Hast du sie schon einmal fallen lassen?“ fragte Lara argwöhnisch und betrachtete die Kiste genauer. Es war erstaunlich das sich der Edelstein so einfach gelöst hatte. Als sie jedoch den Sockel genauer betrachtete fiel ihr ein Symbol, auf das hinter dem Edelstein verborgen gewesen war. „Na sieh mal einer an!“ sagte sie mehr zu sich und klopfte ungeduldig auf den Tisch und streckte die Hand aus. Ohne aufzuschauen griff sie immer wieder ins Leere bis ihr Bryce endlich ein Vergrößerungsglas in die Hand gedrückt hatte. „Wo ist Wilson?“ fragte sie während sie das Symbole mit dem Vergrößerungsglas genauer betrachtete.
„Noch Einkaufen. Danach wollte er die nötigen Reisepapiere zu organisieren. Achmed wollte ihm dabei helfen. Er meint es wird länger dauern.“
„Ich braue hiervon Bilder! Das volle Programm!“ sagte sie und Bryce schaute auf die Uhr und Lara nickte als sie das merkte. „Morgen reicht mir auch. Wir haben eh noch einiges zu erledigen bevor es weiter gehen kann. Aber morgen früh bist du um 8 Uhr hier.“
„Soll ich die Kiste nicht mitnehmen? Dann kann ich sie morgen direkt…“
„Klar. Dann kümmerst du dich auch um die Profikiller, die es vielleicht auf die Kiste abgesehen haben und schwer bewaffnet hinter dir her sein werden. Ist echt lieb von dir. Immerhin habe ich ein paar von ihnen umgebracht, also wären die auf mich echt sauer!“ grinste sie und er stellte die Kiste auf ihr Nachtschränkchen.
„Ich hole sie dann morgen früh hier ab!“
„Guter Junge!“
Als er den Raum verlassen hatte schaute sie noch einmal in die Tasse Kaffee die mittlerweile leer war und drehte sie um. „Himmel. Der Junge braucht größere Tassen!“ Ein Blick zum Fenster zeigte ihr das der Sandsturm die Stadt mittlerweile erreicht hatte, aber von hier oben war sie kaum betroffen. Jedoch war es ihr unmöglich die Stadt zu sehen. Hier und da ragte ein Hochhaus aus dem Sandsturm heraus aber das war schon alles. Über ihr hingegen war ein wunderschöner Sternenklarer Himmel zu sehen. Der Vollmond stand hoch am Himmel und wirkte heute besonders groß und klar. Lara lächelte. Die Tatsache das der Sturm das Licht der Stadt verschluckt hatte machte es möglich die Sterne so gut zu sehen.
Sie streckte sich und gähnte. „Morgen wird ein guter Tag!“ sagte sie noch als sie sich ins Bett legen wollte schaute sie noch einmal durch das Zimmer. Sie hatte alle Türen verschlossen und überall kleine Fallen ausgelegt, die dafür sorgen würde das sie nicht überrascht werden konnte. Das Zimmer lag zu hoch als dass man sie von einem anderen Haus hätte erschießen können. Eigentlich war sie in einer guten Situation. Sie machte das Licht aus und ging dann zu ihrem Bett. Doch als sie neben dem Bett stand fiel ihr Blick auf die Rubin der neben dem Goldkästchen auf dem Boden lag. Das Mondlicht ließ ihn wunderschön funkeln. Sie bewunderte wieder wie schön er war und fragte sich wer oder was ihn erschaffen hatte. Sie nahm ihn die Hand und hielt ihn vor den Mond. Das Licht des Mondes wurde auf so wunderschön gebrochen das sie anfing ihn hin und her zu drehen damit ihr Gesicht von den bunten Farben überflutet wurde.
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Lara Croft
Die nicht jugendfreien Abenteuer einer Grabräuberin
Wer hat nicht von ihr gehört? Lara Croft, die Actionlegende, die Grabräuberin. Doch aus Gründen der Altersfreigabe und somit der Umsätze verschweigen uns die Computer-Spiele, Comics und Filme uns seit jeher jene Abenteuer der Actionheldin, die keine Jugendfreigabe erhalten würden. Hier können wir hingegen Zeugen ihrer mehr oder weniger freiwilligen und heldenhaften Abenteuer für die erwachsene Leserschaft werden.
Updated on Apr 4, 2024
by ThormGravis
Created on Apr 9, 2016
by ThormGravis
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