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Chapter 29
by
Planlos
What´s next?
Eine unerwartete Wendung.
Als Heiko sein Büro betrat, war es später als gewöhnlich. Melanie saß schon hinter ihrem Schreibtisch und wie immer dezent aber sexy gekleidet.
„Na, war wohl noch heiß die letzte Nacht?“ war ihre süffisante Begrüßung, woraufhin Heiko ihr ein schelmisches Lächeln schenkte und in seinem Büro verschwand.
Es dauerte nur einen kurzen Moment, bis Melanie im folgte, sich ungefragt auf das Sofa im gegenüber setzte, die Beine übereinanderschlug und unvermittelt fragte „Und, wirst Du sie freigeben? Die Gräfin hat schon mehrfach nach Frischfleisch gefragt und die kleine Stute hat sich gestern nicht schlecht gemacht.“
Heiko wusste, was Melanie wollte, lehnte sich in seinem Stuhl zurück, dachte kurz nach, bevor er sich vorbeugte, Melanie tief in die Augen sah und mit einem klaren „Nein, es wird andere geben“ antwortete.
„Wow, das ist aber ein sehr klares statement. Das heißt, Du willst sie für Dich und Du glaubst, dass sie Deine anderen Aktivitäten duldet? Meinst Du, dass sie sich in Deine Spielchen einbringt?“ Melanie hielt seinem Blick stand, als sie fragte. Sie hatte gelernt, sich nicht von Heikos Blick mit seinen stahlblauen, klaren Augen irritieren zu lassen, wie es die meisten Frauen bisher taten.
„Wir werden sehen. Noch ist das Opfer nicht hier.“ War Heikos knappe Antwort.
Im selben Moment klingelte auch schon sein Handy. Am anderen Ende meldete sich Maria, Andreas Mutter. Sie entschuldigte sich sofort, dass sie Heiko bei der Arbeit störte, um gleich darauf zu fragen, ob Andrea nicht schon eher kommen könnte.
Melanie merkte sofort, dass Heiko sich anspannte, wie ein Raubtier beim Erblicken seiner Beute und wurde neugierig.
„Maria, beruhig Dich erstmal. Was ist denn so dringend?“
Maria schilderte Heiko, dass ihr Mann, seit er wusste, dass Andrea den Vertrag unterschrieben hatte, ziemlich ekelig geworden war und sie befürchtete, dass er im angetrunkenen Zustand Andrea gegenüber übergriffig werden könnte. Sie erwähnte auch, dass Andrea nicht sein leibliches Kind sei und sie noch so unschuldig und zerbrechlich sei.
Melanie wurde immer neugieriger, da sie nur Heikos Reaktion auf das Gespräch mitbekam, nicht aber das, was am anderen Ende gesprochen wurde.
Schließlich beendete Heiko das Gespräch mit den Worten „Maria, mach Dir keine Sorgen, packt die Sachen Deiner Tochter zusammen und setz sie in den Zug, ich schicke das Bahnticket auf Ihr Handy. Und nein, ich halte es nicht für gut, wenn Du Andrea begleitest. Du kannst später nachkommen. Meldet Euch, wenn das Ticket angekommen ist. Bis dann.“
Als Heiko das Gespräch beendet hatte, wandte er sich entspannt lächelnd an Melanie. Dieser alte Bastard von Stiefvater würde ihm seinen Plan nicht versauen, dachte er dabei.
„Das Opfer ist bereit, besorg Andrea ein Bahnticket für heute Nachmittag und schick es ihr auf´s Handy. Und dann organisiere bitte, dass das Apartment hergerichtet wird, alle notwendigen Utensilien bereitstehen und der Kühlschrank gefüllt wird.“
„Ich sehe, es läuft“ antwortete Melanie, stand auf und verließ den Raum, ohne weitere Fragen zu stellen, obwohl sie vor Neugier fast platzte. Aber sie kannte Heiko jetzt schon lange genug, dass sie wusste, dass das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt war Fragen zu stellen, sondern einfach zu funktionieren.
Was passiert als nächstes?
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