Chapter 30
by
Planlos
Was passiert als nächstes?
Andreas Ankunft (alternativ)
Martin wartete schon ungeduldig am Gleis, als der Zug einlief. Kaum war der Zug zum Stehen gekommen, öffnete sich die Türen und Menschenmassen strömten aus den Wagons. Es war schwierig Andrea in diesem Getümmel ausfindig zu machen, aber dann, so ziemlich als eine der Letzten, stieg auch sie etwas unsicher schauend aus. Ein älterer Mann wuchtete einen großen, schäbigen Rollenkoffer hinter Andrea aus dem Zug und begann sogleich auf sie einzureden. Heiko sah belustigend, wie Andrea versuchte, immer wieder den Bügel des Koffers zu greifen, aber der ältere Mann ihr ihn geschickt vorenthielt und sie weiter bedrängte.
Andrea sah umwerfend aus. Offensichtlich war sie beim Friseur gewesen, denn ihr Haar glänzte im Gegensatz zu ihrem letzten Aufeinandertreffen und war wie auch die Augenbrauen sauber und exakt gestutzt.
Sie trug eine enge Jeans, die ihren schlanke Beine und ihren süßen Teeniearsch umschmeichelte wie eine zweite Haut, Sneakers und eine etwas weitere weiße Bluse, die aber durchaus ihre Oberweite nicht vollends verbergen konnte.
Hilfesuchend sah Andrea sich um und entdeckte Heiko schließlich am Ende des Gleises. Sie winkte ihn kurz zu, zeigte dem alten Mann mit dem Finger ihren Abholer, der ihr daraufhin mit einem entäuschten Gesichtausdruck den Bügel des Koffers übergab und vondannen zog.
Andrea beschleunigte ihren Schritt und ein Strahlen entwickelte sich über ihr feines Gesicht, als sie Richtung Heiko strebte.
Die Begrüßung war beiderseits überaus freundlich und als Heiko nach dem Kofferbügel griff, konnte er sich ein „Oder möchtest Du ihn lieber selbst ziehen?“ nicht verkneifen.
„Nein, danke, aber der Mann eben war echt anstrengend. Erst hat er mich die ganze Zeit schräg mit einem komischen Grinsen angestarrt, sich dann beim Aussteigen aufgedrängt, meinen Koffer raus zu wuchten und dann hat er mir ständig Komplimente gemacht und mich gefragt, wo ich denn hin wolle und ob ich mit ihm nicht einen Kaffee **** gehe. Puuuh, das ist mir noch nie passiert und das war ziemlich ekelig.“ entgegnete Andrea.
„Willkommen in der Großstadt, Kleine.“ war Heikos Antwort. „Wir fahren jetzt erstmal zu Deiner neuen Wohnung und da wartet Melanie schon auf Dich, denn ich habe noch einige Dinge zu erledigen.“ Heiko musste innerlich lachen, denn Andrea würde in der nächsten Zeit noch einige Erfahrungen machen, von denen sie bis jetzt keine Ahnung hatte.
Während der 15-minütigen Fahrt konnte Heiko nicht anders, als seine hübsche, junge Begleiterin immer wieder anzuschauen, während Andrea davon redete, wie quälend die letzten Wochen zuhause waren, ihr Vater immer wieder **** nach Hause kam, ihre Mutter und sie dann wegen Belanglosigkeiten oder Geld anschrie und wie dankbar sie sei, dass Heiko ihr diese Möglichkeit angeboten hat. Andrea bemerkte dabei nicht, dass Heiko beim Betrachten ganz besonderes Augenmerk auf ihren Oberkörper legte, denn der eng anliegende Gurt gab etwas mehr Aufschluss über die Fülle, die ihn erwarten würde. Hätte er nicht heute Morgen, nachdem Jasmin mit dem Kindergartenbus abgeholt worden war, mit Jana ausgiebig und endlos gefickt, wäre er wohl über das junge, ahnungslose Ding neben ihm sofort hergefallen. Er liebte einfach junge Frauen mit natürlich großen, weichen Titten, wie sie die osteuropäischen Pornodarstellerinnen der 90iger Jahre hatten, deren Filmchen, versorgt durch seinen Vater, damals seine Erlösung an langweiligen Abenden im Internat waren und ihm zur Entspannung verhalfen.
Das Gebäude in dessen Tiefgarage Heiko dann hineinsteuerte machte auf Andrea zunächst keinen einladenden Eindruck, denn es war ein in die Jahre gekommener Betonklotz, der wohl überwiegend Büros beherbergte. Heiko hatte ihn jedoch mit Bedacht gewählt, denn erstens gehörte ihm das Gebäude und zweitens waren die Büros nach 17h leer, so dass sich niemand über etwaige Lärmbelästigung beschweren würde.
Was erwartet Andrea?
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