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Chapter 29 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Eine ruhige Nacht?

Hilfe im Dunkel

Der Weg durch die Stadt kam ihr unendlich lang vor. Aus unbekannten Gründen war Stau angesagt. Die harte Naht der Jeans rieb an den weichen Falten ihrer Muschi, sie spürte bei jedem Schlagloch das Wogen ihrer ungehaltenen Brüste. Was für ein Tag! Der Schrecken des Vormittags war der der Erregung des Nachmittags gewichen. So viele Höhepunkte - und sie hatte immer noch nicht genug! Lächelnd überlegte sie, Oliver anzurufen, verwarf den Gedanken aber sofort wieder. Sie schloss die Augen und träumte.

Der Taxifahrer beobachtete sie. Sie spürte seinen Blick auf ihrem Körper. Durch seine dunkle Hautfarbe war er fast nicht zu sehen, nur seine strahlend weißen Zähne blitzten hin und wieder. Im abgedunkelten Rückspiegel sah sie, wie er sie taxierte. Seine Präsenz füllte das Taxi aus, er musste, allein schon vom Umfang seiner Oberarme und Schultern her, ein wahrer Hüne sein. Massive Muskeln spielten unter dem engen T-Shirt. Er bemerkte ihren Blick und lächelte sie an:

"Und, einen anstrengenden Tag gehabt?"

Sarah lächelte scheu zurück: "Ja, ziemlich."

In diesem Moment klingelte ihr Handy. Sarah erschrak. Eine neue Nachricht von "Unbekannt":

"Morgen in der Schule. 4 Stunde. Du wirst Dein graues Kleid tragen. Kein Höschen." Die Nachricht holte sie zurück in die andere Realität. Ihr wurde kurzzeitig schwindelig und sie schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Tiefes Ausatmen. Ruhe bewahren.

"Ist alles in Ordnung, Ma'am?"

Wie bitte? Hatte sie sich verhört? Die Anrede des Taxifahrers ließ sie trotz der Lage schmunzeln. Sie sah ein breites Lächeln im Rückspiegel und dachte einen Moment lang nach, dann keimte Hoffnung auf, dann lächelte sie zurück: "Nein, nichts ist in Ordnung. Ich könnte Hilfe gebrauchen!"

"Wer könnte Ihnen einen Wunsch abschlagen, Ma'am?"

Ein augenzwinkernd fragender Blick des Schwarzen im Rückspiegel genügte, und es sprudelte nur so aus ihr heraus. Hier in der anonymen Dunkelheit des Taxis fühlte sie sich geborgen, den Taxifahrer würde sie nie wiedersehen - und möglicherwiese bestand sogar eine Chance, dass er ihr helfen würde. Möglicherweise erwies er sich tatsächlich als der rettende Riese, der den beiden Bengeln Manieren beibringen könnte. Möglicherweise...

Und sie erzählte ihm von den Fotos, von den Schülern, von der Erpressung. Sie nannte keine Namen und wartete einen Moment, bevor sie wieder in den Spiegel schaute - und sah dort ernste Augen, die ihren Blick festhielten:

"Und jetzt brauchen Sie einen ehrfurchtgebietenden Schwarzen, der die Kohlen für sie aus dem Feuer holt und den Bengeln Manieren beibringt, wollten Sie sagen?"

Sarah wurde die Ungeheuerlichkeit ihres Ansinnens bewusst und es war ihr unendlich peinlich. Sie versank in im Rücksitz der Limousine und hätte sich am liebsten unsichtbar gemacht. Doch da hörte sie die freundliche tiefe Stimme erneut:

"Es ist nicht in Ordnung, eine schöne Frau wie Sie zu belästigen, wissen Sie?"

"Es ist nie in Ordnung, eine Frau zu belästigen, wollten Sie sagen?" - Aber Sarah verbiss sich ihre Antwort angesichts der freundlichen Reaktion und beschloss, die Aussage als Kompliment zu werten und nach dem Strohhalm zu greifen:

"Ja, vielleicht könnte ich Ihre Hilfe gebrauchen, Sir!" Ganz bewusst spielte sie mit der Anrede und traf damit genau den richtigen Ton. Mittlerweile stand das Taxi schon vor ihrer Wohnung, das Taxameter war schon seit einiger Zeit abgestellt und ein Moment des Schweigens dröhnte in Sarahs Kopf. Sie fühlte sich schwach und hilflos. Keine Spur mehr von der selbstbewussten sinnlichen Frau, die alle nach ihren Wünschen tanzen ließ und mit der Lust anderer spielte. Sie ließ die Schultern hängen und atmete tief aus. Der Taxifahrer verließ den Wagen und öffnete ihr die Türe. Wie ein riesiger Schatten stand er über ihr, als er ihr seine Pranke reichte und ihr aus dem Wagen half. Sarah selber war beim besten Willen keine kleine Frau, doch er überragte sie weit. Wie ein Schrank stand er vor ihr und lächelte sie von oben herab an. In der Hand hielt er eine Visitenkarte:

"Mein Name ist Bastien. Wenn Sie meine Hilfe benötigen, melden Sie sich, ja?

Dankbar nahm Sarah die Karte an, lächelte müde und flüsterte: "Ich heiße Sarah. Danke!" Dann breitete sie die Arme zu einer Umarmung aus und fand sich einen Moment später geborgen an der Brust des Mannes. Sie fühlte sich winzig, presste sich an ihn, hörte sein Herz schlagen und spürte seinen durchtrainierten Körper. Wie es wohl wäre, ihn einzuladen? Sie biss sich auf die Lippen. Die Vorstellung erregte sie. Die Umarmung dauerte fast schon zu lange. Zwischen den Beinen des Schwarzen regte sich ein enormes Glied, das sich durch die luftige Hose gegen ihre Beine und ihren Bauch drückte. Sie erschrak über diese Dimension. Gleichzeitig durchflutete sie eine Welle unbeschreiblicher Gier nach diesem unfassbaren Schwanz. Sie keuchte und spürte, wie Bastien zuckte und den Druck der Umarmung verstärkte. Gerade noch rechtzeitig löste sie sich von ihm, schaute ihn verlegen von unten herauf an. Ihr fehlten die Worte, ihr Hals war trocken vor Erregung. Jegliche Feuchtigkeit ihres schönen Körpers schien sich zwischen ihren Beinen zu sammeln.

Der Taxifahrer lächelte: "Sie fühlen sich gut an, Sarah!"

Sie keuchte verhalten und stieß den Atem durch ihre Nase aus, schaute ihn fragend an. Er lächelte. Seine weißen Zähne blitzten und sie bemerkte, wie er sie von Kopf bis Fuß musterte.

"Falls Sie mich brauchen sollten, war das für heute meine letzte Fahrt... "

Verbringt sie die Nacht alleine?

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