Also zur Elfenstadt ?
Ja, zur Elfenstadt, - durch den Aschewald.
Lesya schloss die Augen und konzentrierte sich auf ihre Erinnerungen der Karten.
Sie war nun am oberen Rand des Neiderwaldes und vor ihr erstreckte sich eine hügelige Wiesenfläche, Vorläufer der Ogerhügel.
In einiger Entfernung sah sie einen weiteren Waldrand. Dieser musste zum „Aschewald“ gehören. Dieser Wald war noch nicht sehr alt und es gab eine merkwürdige Geschichte über ihn.
Vor vielen hundert Wintern hatte es einen Krieg zwischen den verfeindeten Magiern Atruviel und Ghagarmarr gegeben die, nachdem ihre Armeen sich gegenseitig vernichtet hatten sich direkt bekriegten.
Der eine sass in seinem Turm der am Rande der Ebene von Klaam stand. Der andere näherte sich in einer Art wandernder Festung die er auf dem Rücken einer Celonie erschaffen hatte.
Als Sie sich so nahe waren das Sie sich direkt mit ihren magischen Kräften bekämpfen konnten entbrannte ein Gefecht das fast zwei Wochen dauerte und den gesamten Kontinent erschütterte. Die magischen Kräfte verödeten das Land und löschte alles Leben in einem Umkreis von mehreren Tausendschritten aus.
Blitze, Funken und bunte Lichter erhellten den Himmel und färbten die Luft, das man es selbst noch hinter der Himmelsspitze sehen konnte und furchtbare Geräusche überrollten das Land die selbst die Zwerge in ihren unterirdischen Städten taub machten.
Magische Energien entluden sich unkontrolliert und sorgen dafür das viele merkwürdige Dinge passierten. Lebendiges Land verödete, aber in der ehemaligen Wüste von Schin-Ghai sprossen plötzlich Blumen.
Wasser floss aus massiven Felsen, Trugbilder trieben über das Land, Brunnen versiegten, alte Frauen wurden erneut fruchtbar und gebaren ein Jahr später erneut Kinder, unglaubliche Greultaten wurden von unbekannten Wesen begangen und Dinge und Lebewesen veränderten ihre Formen und Farben für immer.
Beim letzten Angriff des Magiers Atruviel in seinem Turm gelang es ihm die Festung von Ghagarmarr von dem Rücken der Celonie zu fegen, zu Staub zu zermahlen und über das Land zu verstreuen. Das Tier wurde von seiner Macht in den Himmel gehoben und über den Rand Aertheril's geworfen.
Ghagarmarr gelang jedoch ein letzter Schlag der den Turm Atruviels in blaues Feuer hüllte, bevor ihn ein magisches Blitzgewitter seines Feindes zur Strecke brachte.
Atruviel gelang es noch das Feuer von seinem Turm hinweg zu fegen, aber danach fiel er in einen tagelangen Schlaf. Weil die Menschen befürchteten das er nach seinem Erwachen ein noch furchtbarerer Tyrann sein würde als ehedem, denn die Magier hatten ihren Streit begonnen weil sie beide Eroberer waren die um die Macht dieser Spitze von Aertheril kämpften, tötete man den Magier bevor er erwachen konnte, schleifte seinen Turm und versuchte so viel wie möglich über die beiden Zauberer aus dem Gedächtnis der Welt zu verbannen.
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