Was kommt auf uns zu ?
Willkommen in der Hölle
Die vier Männer schritten mit den Mädchen auf den Schultern auf das massive Tor zu. Auf ein Klopfen Sergejs hin, wurde das Tor geöffnet. Hinter dem Tor befand sich zur Sicherung ein eisernes Gitter. Ein narbengesichtiger Typ nickte Sergej schmutzig grinsend zu, betätigte einen Hebel und das Gitter wurde von schweren Eisenketten nach oben gezogen. In diesem Moment wurde Ricky klar, dass es aus dieser Festung kein Entkommen gab.
Die Gruppe betrat sich durch den Torbogen während sich hinter Ihnen das Gitter mit einem lauten Rasseln wieder schloss. Hinter dem Torbogen lag ein runder Innenhof in dessen Zentrum eine Bühne mit seltsamen Stahlgestellen stand. Um die Bühne herum bildeten 12 Pfähle einen Kreis. Ricky versuchte mehr zu erkennen aber Ihre Peiniger drehten sich nach rechts und begannen eine steinerne Wendeltreppe hinabzusteigen.
Sie durchschritten nun einen alten unterirdischen Gewölbegang. Nach etwa 20 Metern gabelte sich der Weg. Die Männer wechselten einige Worte in einer Sprache, die Ricky nicht verstand. Der Hühne, auf dessen Schulter Ricky lag nahm den rechten Gang, während Sergej mit Eva in den linken Gang.
Panik kochte in Ricky hoch. Das einzige woran Sie sich in den letzten Stunden geklammert hatte, war die Tatsache nicht allein zu sein sondern Ihre Cousine Eva bei sich zu haben. "Neiiin ... lasst mich bei Ihr" schrie Ricky und strampelte wild. Der Riese lachte nur laut und ging unbeirrt weiter. Vor einer eisernen Tür warf er Ricky auf den Steinboden und zog einen Hebel um die Tür zu öffnen.
Ricky kauerte auf dem Boden und schaute den Gang zurück, den Sie soeben gekommen waren. Ohne weiter nachzudenken kroch sie los. Nach etwa einem Meter schaffte sie es auf die Beine zu kommen und rannte weiter. Die Abzweigung war etwa 10 Meter entfernt, die andere Gruppe nicht mehr zu sehen. Ihr Herz raste. Hinter ihr ertönte ein lauter Pfiff. Ricky sah eine schwarze Masse um die Ecke kommen. Ein heftiger Stoß riss Sie von den Beinen und ließ sie nach hinten umfallen. Hart schlägt Ricky mit dem Kopf auf dem Steinboden auf. Neben ihr steht zähnefletschend ein schwarzer Molosser. Ricky wagt es nicht sich zu bewegen. In nächsten Moment spürt Sie wie der Riese sie an ihren blonden Haaren packt und sie liegend den Gang zurück zu der geöffneten Tür zieht. Sie weiß nicht was schlimmer ist, der Schmerz den ihr der Zug an ihren Haaren bereitet oder das Gefühl als die Haut an Ihren Fersen an den rauen Steinen des Bodens abgeschürft wird.
Vor der Tür zieht Ihr Peiniger Ricky in die Höhe. Sein Gesicht ist jetzt so nahe an ihrem, dass sie seinen stinkenden Atem riechen kann. "Willkommen in der Hölle" zischt er sie an. Rickys Augen weiten sich vor Angst. Der Hühne grinst sie an, spuckt ihr ins Gesicht und stößt sie in den Raum. Ricky taumelt rückwärts. Während sie versucht das Gleichgewicht zu halten stößt sie mit dem Fuß an etwas metallenes im Fußboden und fällt schließlich erneut. Ein schallendes Lachen ist das letzte was Ricky wahrnimmt bevor die Tür geschlossen wird. Sie befindet sich in völliger Dunkelheit.
Rückwärts kriecht sie bis ihr nackter Rücken an die kalte Wand stößt. Das einzige was Ricky wahrnimmt ist der ekelerregende Geruch. Es riecht nach Fäulnis und Urin. Sie kauert sich zusammen, umfasst ihre schlanken Beine mit den Armen und drückt ihr Gesicht an die Knie. Kalter Schweiß bricht aus. "Nein...das kann nicht sein...das kann nicht sein...das kann nicht sein..." Der Gedanke hämmert in ihrem Kopf. Ihr ist kalt. Nach Minuten die ihr wie Stunden vorkommen setzt sich das nackte Mädchen auf alle Viere und tastet sich voran um etwas zu suchen was Wärme spenden könnte. Die rauen Steine des Bodens tun ihr an den Knien weh doch sie ignoriert den Schmerz. Ihre Erkundungstour dauert nicht lange.
Ihr dunkles Verlies hat eine Größe von etwa 3x3 Metern. An mehreren Stellen sind dicke Eisenringe in den Boden eingelassen. An einer Stelle des Raums ist der Boden mit einer matschigen, schleimigen Schicht bedeckt. Ricky will sich gar nicht vorstellen was das ist. Sie versucht Ihre gematschten Finger am Moos der Wand abzustreifen, wobei sie bemerkt, dass auch an der Wand mehrere Ringe und Schellen befestigt sind. "Das kann nicht sein...das kann nicht sein...das kann nicht sein..." hämmert es wieder in ihrem Kopf kurz bevor sie das Bewusstsein verliert.
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