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Chapter 14 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Wozu entschließt sie sich?

... will sie die beiden zur Rede stellen.

Sarah machte einen Schritt vorwärts. Sie blickte den Jungen über die Schulter und schaute auf das Handy.

Sie sah sich selber auf einem Foto, ihre Brüste, ihren Bauch, ihr blondes Dreieck! Die Wut stieg in ihr auf. Die beiden pubertierenden Schüler geilten sich an Fotos ihrer Lehrerin auf. Mit einem Fauchen versuchte sie, das Handy zu greifen und schnauzte die Jungen an: "Was fällt euch ein! Stalking ist eine Straftat - Ich werde euch... anzeigen!" Sie war um die beiden herumgegangen und blitzte sie an: "Sofort her mit dem Handy! Das werdet ihr büßen!" Martin schien erschrocken, doch Ben lächelte: "Büßen? Wer wird das büßen, Frau Müller?"
Sarah starrte den Schüler an. Gerade wollte sie etwas erwidern, als Ben mit frechem Grinsen das Handy an Martin gab: "Das Handy gehört Martin. Es ist sein Eigentum!"

"Auf dem Handy sind Fotos von mir, die illegal aufgenommen wurden. Ich werde denjenigen, der sie gemacht hat bei der Polizei anzeigen. Und damit basta!"

"Nicht so voreilig, Frau Müller! Wenn Sie sich icht ein bisschen einsichtig zeigen, wird sich die ganze Schule über ein paar nette Fotos von Ihnen freuen. Was halten Sie davon?" Triumphierend hielt Ben sein eigenes Smartphone hoch: "Sie sind gar nicht so prüde, wie wir immer dachten. Was für eine geile kleine Fotosession Sie da abgeliefert haben!"

Sarah schlug das Herz bis zum Halse. Ein einziges Mal in ihrem Leben hatte sie sich wirklich gehen lassen - und ausgerechnet diesen einen Moment hatte nicht nur ihr Cousin Jules fotografiert - sondern auch einer ihrer Schüler. Martin und wahrscheinlich auch Ben waren im Besitz von Nacktbildern: "Das ist... das ist Erpressung, Ben!" Doch der dunkelhaarige Junge lächelte nur arrogant: "Das mag sein, doch Sie können sich jetzt überlegen, ob Sie langsam etwas zahmer werden - oder ob alle Schüler des Leistungskurses jetzt gleich ein erstes Fotos von Ihnen per Whatsapp bekommen." Sie hatte keine Chance. Ben hatte sie in der Hand, wenn Martin die Fotos schon geteilt hatte.

Martin wirkte etwas unsicher. Ben aber trumpfte auf, erhob sich und trat ganz nahe an seine Lehrerin heran: "Sie waren so freizügig ihrem Liebhaber gegenüber - und hier sind sie so prüde. Sie sollten sich ruhig etwas offenherziger zeigen... ." Sarah brauchte Bedenkzeit. Vor allem musste sie wissen, ob Martin die Fotos schon geteilt hatte. Sie schloss die Augen. Als Ben ihre Wange streichelte, erschauerte sie:

"Nach den Sport reden wir weiter, Frau Müller!" Und mit einer unverschämten Selbstverständlichkeit streichelte Ben ihre Wange, ihren Hals und ihren Busen. Sarah zuckte und sog die Luft ein. Ihre Knospen reagierten trotz des Büstenhalters und wurden steinhart. Sie öffnete die Augen. Ben lächelte. "Sehen Sie, es ist doch gar nicht so schlimm!"

Es klingelte. Die anderen Schülerinnen und Schüler strömten aus der Pause zurück in die Klasse. Sarah Müller stand wie versteinert.

Wie löst sie das Problem?

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