Chapter 13 by ThormGravis
Geht Remy mit?
Remy begleitet Thomas
Die Erinnerung an die Studien-Zeit und die vielen geilen Erlebnisse, die sie damals - zugegeben meist mit irgendwelchen Sportlern oder Party-People und eher selten mit den Nerds - hatte, erregten Remy mehr als sie es auf Grund ihrer aktuellen Lage ohnehin war. Es fiel ihr nicht schwer, die Einladung anzunehmen und gemeinsam mit Thomas zu der Wiedersehensfeier zu gehen. Ihr wurden die veränderten Blicke bewusst, die sie nun von Typen erhielt, denen sie auf der Straße begegnete. Die Männer sahen sie immer noch aufgegeilt an und wurden von ihren physischen Attributen geradezu angezogen, aber ebenso bemerkte Remy die Ungläubigkeit in ihren Blicken, dass eine Frau wie sie mit einem Typen wie Thomas zusammen unterwegs war. Es war allen Passanten klar, dass er nicht in ihrer Liga spielte, aber ganz offensichtlich hatten die beiden etwas miteinander zu tun - auch wenn sich die zumeist deutlich attraktiveren Kerle nicht vorstellen konnten, was dies war. Remy mutmaßte, dass auch eine Menge dieser Typen sie wohl für eine Nutte halten mussten, aber das störte sie nicht im geringsten. Es hatte ihr schon immer Vergnügen bereitet - auch an der Universität -, mit Klischees und Konventionen zu brechen. Auch damals hatten sich andere Studenten gewundert, dass jemand mit Remys Aussehen und Beliebtheitsgrad sich zeitweise mit den Nerds abgab, was deren ohnehin recht angenehme Gesellschaft noch interessanter gemacht hatte.
Auch Thomas schien sich der Blicke, die dem ungleichen Pärchen zugeworfen wurden, wohl bewusst zu sein. Und es gefiel ihm ganz offensichtlich, mit Remy gesehen zu werden. Vielleicht gab er sich der Illusion hin, die Typen würden ihn jetzt für einen coolen Kerl oder geilen Stecher halten, vermutete Remy und musste lächeln. Aber er besaß auch den Anstand, keine Annäherungsversuche zu starten. Andere Männer versuchten meist schon auf dem Weg zu oder von einer Party Körperkontakt herzustellen, indem sie Remys Hintern berührten oder den Arm um sie legten. Thomas hingegen war entweder zu schüchtern oder zu wohlerzogen, um ein solches Verhalten an den Tag zu legen. Oder er war einfach zu clever, überlegte Remy. Vielleicht war er sich seines eher mäßigen Aussehens nur allzu gut bewusst und wollte nicht das Risiko eingehen, Remy zu verschrecken.
Einige mit Smalltalk über die Studienzeit zugebrachte Minuten später, erreichten sie ein Haus mit großer Freitreppe, über die Thomas Remy zur Tür führte. Das Erscheinungsbild des Gebäudes verriet bereits, dass eine Wohnung nicht gerade günstig sein konnte. Offenbar hatte Alan es zu etwas gebracht, aber daran hatte Remy eigentlich nie gezweifelt. Er war schon immer ein cleverer Typ gewesen. Thomas betätigte inzwischen die Klingel und kurz darauf war Alans Stimme in der Gegensprechanlage zu hören.
"Ich bin´s. Thomas", antwortete Remys Begleiter.
"Du bist spät. Wie immer." Alans Stimme klang trotz des gespielten Tadels erfreut. "Die anderen sind schon da."
"Dafür hab ich dir eine Überraschung mitgebracht", versprach Thomas, als bereits der Summer ertönte und er die Tür aufdrückte. Gemeinsam gingen sie in den zweiten Stock und klingelten an der Haustür.
"Da bin ich ja gespannt, was du alter Schuft...", begrüßte Alan seinen Freund, als er die Tür öffnete. Mitten im Satz erstarrte er, als sein Blick auf Remy fiel und ihm bewusst wurde, wen er da vor sich hatte... "Remy... Remy Hadley..."
"Hey, Alan. Schön dich zu sehen." Remy lächelte ihn freundlich an. Er hatte sich ebenso verändert wie Thomas, allerdings nicht unbedingt zum Besseren. Er war schon zur Studienzeit nicht gerade attraktiv gewesen, hatte seither aber gewaltig zugelegt, was sich sowohl an seinem Bauch als auch im Gesicht deutlich widerspiegelte. Sein Kleidungsstil hatte sich allerdings nicht nennenswert gewandelt: Sein T-shirt zeigte wie schon so oft an der Uni ein Rollenspielmotiv und den Dungeons&Dragons-Schriftzug.
"Äh... wow... schön dich zu sehen, aber... wow..." Alan stotterte ähnlich wie Thomas, war aber nicht ganz so dezent bei der Begutachtung ihres Vorbaus. Ihm fiel es offensichtlich schwer, sich von ihren prallen Brüsten, die sich unter dem Shirt wölbten, zu lösen.
"Ich sagte doch, ich habe eine Überraschung dabei", grinste Thomas, "magst du uns nicht reinbitten."
"Aber sicher doch." Alan gab den Weg frei und zuckte fast schon zusammen, als Remy ihn von sich aus umarmte. Einen Augenblick später erwiderte er ihre Geste, zunächst nur zaghaft, dann drückte er sie und ihr entging nicht, dass er dabei - sicherlich ganz zufällig auch ihren Hintern kurz packte - und eine gewisse Reaktion in seiner Hose einsetzte.
Gemeinsam gingen die drei schließlich ins Wohnzimmer. Alans Wohnung war nicht nur mindestens doppelt so groß (und besser gelegen) als Remy, sondern auch opulent ausgestattet. Offenbar hatte sie den falschen Job gewählt. Alan besaß nicht nur eine beeindruckende Kunstsammlung aus den Bildern zeitgenössischer Maler und den Werken klassischer Bildhauer, sondern offenbar auch eine Vorliebe für archaische Waffen. Schilde, Schwerter, Speere und alte Musketen waren sorgsam an den Wänden aufgehängt und vermittelten den Eindruck, ein abgefahrenes Museum zu besuchen. Angenehmerweise machte Alan kein großes Aufhebens darum und ließ Remy seine Sammlung in Ruhe begutachten, ohne selbst etwas zu den Stücken zu sagen.
Im Wohnzimmer warteten bereits drei andere Gäste, von denen sie nur Liu Wang kannte. Ihr ehemaliger Kommilitone reagierte ebenso überrascht und erfreut wie Alan. Er war immer noch ein Stück kleiner als Remy und geradezu schmächtig, aber - wie Remy bei einer Umarmung bemerkte - immer noch sehr drahtig und sehnig. Sie schätzte, dass er seinem Nerd-Image zum Trotz immer noch irgenwelchen abgefahrenen asiatischen Kampfsportarten betrieb. Die beiden übrigen wurden ihr als Franklyn und Anett vorgestellt. Während er dem Klischee eines Nerds am nächsten kam - zu einem karierten Hemd trug er ein Stiftset in der Hemdtasche sowie eine dicke Hornbrille - war seine Frau viel zu schön für ihn. Remy konnte nicht leugnen, dass ihr die Frau mit dem langen, offensichtlich gefärbten, türkisfarbenen Haar sehr gefiel. Sie war sehr schlank mit atemberaubenden Beinen und einer tollen Figur, wenn auch einer deutlich kleineren Oberweite als Remy. Der Ärztin entging nicht, dass auch Anett sie durchaus interessiert musterte.
"Schön, dass ihr alle hier seid, inklusive unseres Überraschungsgastes", erklärte Alan, nachdem Thomas und Remy die Anwesenden begrüßt und sich vorgestellt hatten. "Es ist lange her, dass wir in dieser Runde zusammen waren und ich hoffe doch sehr, dass wir nicht weniger Spaß als früher zu solchen Anlässen haben werden."
Um welchen Anlass geht es?
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Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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