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Chapter 47 by ThormGravis
Wo erwacht Max?
in einem Labor
Als Max wieder erwachte, stellten sich sogleich heftige Kopfschmerzen ein. Sie hatte das Gefühl als würde eine Motorradgang in ihrem Hirn ein Treffen mit möglichst laut röhrenden Maschinen abhalten. Instinktiv wollte sie mit einer Hand an den Schädel greifen, doch ein unnachgiebiger Druck am Handgelenk hielt sie davon ab. Die Latina benötigte einige Augenblicke, um zu begreifen, was geschehen sein musste. Sie war nach dem Angriff der Drohnen ohnmächtig geworden und musste sie feststellen, dass sie gefesselt worden war.
Sie lag auf dem Rücken. Unter sich spürte Max die metallische Kälte eines Tisches. Ihre Arme waren an den Handgelenken neben dem Kopf sowie an den Ellenbogen fixiert, so dass ihr kaum Spielraum blieb. Die Beine hatte man gespreizt und den Fußgelenken auf zwei hervorstehende Tischelemente gefesselt. Ihr Kopf hingegen war nicht fixiert. Sie drehte ihn zu beiden Seiten, doch um sich herum konnte sie nur Schemen in der Dunkelheit wahrnehmen. Wenn sie sich nicht irrte befanden sich ausgeschaltete Lampen über ihr an der Decke, ein weiterer Tisch stand zu ihrer rechten, Konsolen, Regale und halbhohe Schränke zu ihrer linken Seite.
Erst nach einem kurzen Augenblick begriff sie, weshalb die Kälte des Tisches so präsent war: Man hatte ihr die Ledermontur ausgezogen und sie trug nichts mehr als den winzigen String, der ihren geilen Hintern kaum vor der Kühle des Metalls schützte. Ihre nackten Brüste standen in Rückenlage prall nach oben ab, ohne ihre Form zu verlieren.
"Ah, sie ist erwacht", hörte sie eine halblaute Stimme aus der Dunkelheit, "die Dienerin der finsteren Horde hat ihr Bewusstsein zurück erhalten. Die bösen Kräfte, die ihr innewohnen, schenkten ihr nur kurzen Schlaf, bevor sie in ihr sündhaftes Leben voller Schuld zurückkehrte."
"Was?" Max verdrehte den Kopf, um zu erkennen, woher die Stimme kam. "Was für einen Mist quatschen sie da?" Max glaubte einen Umriss in einer Ecke des Raumes erkennen zu können. Jemand erhob sich von einem Sitz und stand nun für einen Moment gleich neben zwei Türen, die bisher die einzigen Ausgänge bildeten, die Max gesehen hatte.
"Die Sklavin der Dunkelheit versteht nicht, dass ihr schändliches Vorhaben aufgedeckt wurde. Die Kundschafterin der verderbten Heuschrecken wurde überwältigt. Ihre Mission ist gescheitert." Die Gestalt kam näher und anhand der Stimme vermutete Max, dass es sich wohl um einen älteren Mann handelte. Unbeirrt fuhr er fort: "Nun ist sie gefangen und wird bald schon sehen, dass ihre Tage im Dienst des Skorpionlöwen gezählt sind..."
"Was soll der Mist? Du hast wohl zu viel schlechten Stoff durch die Nase gezogen und bist auf nem Trip hängen geblieben. Ich bin weder Sklavin noch diene ich Heuschrecken oder was auch immer ein Skorpionlöwe sein..." Max stockte. Skorpionlöwe? War das nicht eine ziemlich treffende Beschreibung für einen Mantikor?
"Ah", raunte der Mann zufrieden. "Die sündige Assassine beginnt zu verstehen. Sie muss eingestehen, dass ihr Dienst für die Bestie entdeckt wurde. Nicht länger ist unbekannt, wessen finsteren Absichten sie dient."
"Hör zu. Ich weiß ja nicht wie du darauf kommst, aber ich hab nichts mit Manticore am Hut. Ganz im Gegenteil. Ich hasse die Kerle und wenn´s dir genau so geht, solltest du mich losbinden."
"Ha." Der Mann lachte übertrieben. "Lüge war stets eine Waffe des dunklen Skorpionlöwen. Dabei ist das Urteil bereits gesprochen. Die Beweise sind eindeutig, denn sie trägt das Zeichen der Bestie. Sie ist die Agentin der finsteren Mächte."
"Was denn für ein Zeichen?" Max wand sich in ihren Fesseln, musste aber feststellen, dass sie selbst mit ihrer genetisch verbesserten Stärke hier nur wenig ausrichten konnte.
"Sie trägt das Mal", orakelte der Unbekannte und näherte sich aus der Dunkelheit. Max´ Sinne waren immer noch von der Betäubung beeinträchtigt, doch wenn sie sich nicht sehr täuschte, handelte es sich um einen recht kleinen, schmächtigen Kerl in einem Laborkittel. "Das Mal der Bestie, mit der sie all ihre Agenten und Schergen kennzeichnet, auf dass sie ihre verderbten Kinder widererkenne und zu unterscheiden vermag." Im Dunkel des Labors nahm Max zunächst den scharfen Geruch wahr, der den Mann einhüllte und entweder von starken Chemikalien oder von allzu langer Dusch-Abstinenz zeugte. Als er zu ihr an den Tisch trat, fand sie ihre ersten Annahmen bestätigt. Er hatte grauses, schütteres Haar, einen ungepflegten grauen Vollbart und ein eingefallenes Gesicht voller Falten und einzelner Narben. Der Kerl musste mindestens 60 Jahre alt sein, wenn nicht sogar älter. Er war dürr, kaum größer als Max selbst und trug unter seinem schmutzigen Laborkittel nichts. Bevor etwas sagen konnte, packte er ihren Kopf und drehte ihn von sich weg. Mit einem Finger berührte er leicht zitternd ihren Nacken. "332960073452" rezitierte er wie in religiösem Singsang. "Dein Mal."
Max verstand. "Die Scheiße hat mir Manticore eingeprägt, als sie mich in einem ihrer Drecklaboratorien festhielten und meine Genetik verändert haben", erklärte sie und versuchte dabei ruhig zu bleiben. In ihr stieg ein seit Jahren unterdrückter, doch stetig wachsender Hass auf Manticore auf und sie musste sich beherrschen, um nicht wild loszuschreien. Hier, an diesem Ort, mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden, war alles andere als angenehm.
"Das Kind der Finsternis gesteht ihre sündhafte Abstammung." Die Stimme des Mannes erinnerte Max an einen Priester, der voller Zufriedenheit ein Wunder verkündet. "Die schreckliche Kreatur muss eingestehen, was sie nicht länger leugnen kann, da nun ihr Mal offenbart wurde." Bevor Max sich beschweren konnte, verfiel der Alte in eine grübelnde Laune. Wie ein Arzt bei der Differanzialdiagnose umrundete er den Tisch, strich sich durch den Bart und dachte halb laut nach. "Doch was tut die Kreatur hier? Wieso sandte die Bestie eine Agentin der Sünde hierher nach all den Jahren? Sollte sie sich vergewissern, dass alle tot sind? Oder verlangt es der Bestie nach etwas aus ihrem alten Hort?"
"Hören Sie", versuchte Max die Aufmerksamkeit des Mannes zu gewinnen und wechselte daher zum respektvollen Sie. "Ich wurde nicht von Manticore geschickt. Ganz im Gegenteil. Ich suche nach Unterlagen, die die Machenschaften von Manticore aufdecken können. Mir wäre nichts lieber als diese Wichser an den Eiern zu packen und ihnen ihre ganzen Intrigen und Verbrechen in den Hals zu stopfen, damit sie allesamt daran ersticken."
"Sündige Agentin der Dunkelheit", fuhr der Kerl sie an. Er stand nun auf der anderen Seite des Tisches zwischen ihren gespreizten Beinen. Erstmals konnte Max den Aufdruck des Namensschilds an seinem Kittel lesen: Dr. B. Armstrong. "Wie vorhersehbar. Nun, da die Tarnung der Kreatur verflogen ist und ihr Dienst für schändliche Bestie offengelegt wurde, versucht sie sich an der offensichtlichsten aller Lügen: Sie gibt vor, der Dämon zu sein, der seinem Meister entsagt. Die dunkle Agentin, die die ihren Meister, die Bestie, überwinden will, um sich selbst zu erlösen."
"Na ja, ganz so krass würde ich es nicht formulieren, aber irgendwie stimmt das schon." Max rang sich ein Lächeln ab. Sie musste irgendwie versuchen, zu diesem verwirrten Kerl durchzudringen. Vielleicht konnte er ihr sogar helfen, wenn sie ihn überzeugen konnte, nicht mehr für Manticore zu arbeiten. Jedenfalls wenn der Typ noch nicht völlig wahnsinnig geworden war - was auch nicht verwunderlich gewesen wäre, angesichts der Tatsache, dass dieser Typ scheinbar seit dem Aufgeben des Bunkers hier unten allein eingesperrt war. "Dr. Armstrong", begann Max und sprach seinen Namen überdeutlich aus, um so vielleicht ein wenig Vertrauen bilden zu können, "ich weiß nicht, wie ich sie überzeugen kann, aber ich bin hier, um Manticore zu schaden."
Der Mann sah sie für einen kurzen Moment mit einer seltsamen Ruhe an, dann warf er den Kopf in den Nacken. "Nein, du kannst mich nicht in die Irre führen, sündhafte Kreatur. Weder dein Fleisch noch deine Lügen können dich retten."
"Mein Fleisch?" Max zog eine Augenbraue hoch. "Ich hab nicht darum gebeten, dass sie mich ausziehen. Vielleicht haben sie mich ja auch schon gefickt, als ich ohnmächtig war." Sie glaubte nicht wirklich daran, dass er sie benutzt hatte, aber wenn der Mann sie schon darauf ansprach, konnte sie auch versuchen, daraus Kapital zu schlagen. Offenbar waren ihm ihre Reize nicht entgangen. Wenn sie schon nicht an seinen Verstand appellieren konnte, war es ihr vielleicht möglich, ihn bei seinen niederen Instinkten zu packen und dies zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie wand sich leicht in ihren Fesseln, als versuche sie eine bequemere Position zu finden, drückte dabei aber nicht sonderlich unauffällig ihren Rücken durch, um ihre prallen Brüste noch besser zur Geltung zu bringen.
"Ich musste sehen, wer du bist. Und siehe! Ich fand das Mal, das vorher nicht zu sehen war." Er deutete wieder auf ihren Nacken, doch Max entging nicht, dass er krampfhaft versuchte, nicht auf ihre Brüste zu schauen.
"Ja klar und sicher hast du jede Sekunde davon gehasst, in der du mich nackt sehen musstest?" Sie wechselte wieder ins vertrauliche du. Vielleicht konnte sie ihn auf diese Weise eher kriegen. "Und du willst mir erzählen, dass du nicht wenigstens mal meine Titten angepackt und geknetet hast? Ey, immerhin läufst du hier mit offenem Kittel und ohne was drunter rum. Ich wette, du hattest schon nen Ständer wegen mir."
"Hör auf mit dieser schmutzigen Unterstellung." Dr. Armstrong fauchte die Worte heraus, doch sein Blick konnte sich nicht mehr von Max´ Körper abwenden.
"Na immer hin sprichst du mich schon direkt an und kommst nicht mehr mit der Nummer von wegen Die Sünderin blablabla. Kannst ruhig zugeben, dass du auf mich stehst. Wär nichts Neues für mich und immerhin sind wir ja auf derselben Seite. Da nehm ich dir es schon nicht übel, wenn du es ausgenutzt hast, dass ich weggetreten war." Max versuchte möglichst verrucht und lasziv zu klingen. Sollte der Typ ruhig glauben, dass sie so versaut war, dass sie es geil fände, im bewusstlosen Zustand bestiegen zu werden. "Gib´s schon zu. Hast du dir den Schwanz an meinem Arsch gerieben oder meine Titten gefickt?"
"Nein, ich widerstand." Der Mann schrie gerade zu. Er beugte sich über sie und verpasste Max eine klatschende Ohrfeige. "Du Hure der Bestie. Nun weiß ich es. Du wurdest geschickt, um mich zu verführen, damit meine Wachsamkeit vergeht. Dein sündiges Fleisch wird mich nicht wanken lassen." Mit beiden Händen packte er für einen Moment Max´ Titten, als er gerade sündiges Fleisch rief und Max wahr sich nicht sicher, ob die Gier ihn übermannt hatte oder er nur seine Worte untermalen wollte. Jedenfalls ließ er recht schnell wieder los, was eher untypisch war. Das sich sein Schwanz unter dem Kittel hingegen zu versteifen begann, gab Max hingegen Hoffnung.
"Ach komm schon", versuchte Max sein Weltbild zu erschüttern. "Warum sollte Manticore was von dir wollen? Wer bist du überhaupt?"
"Das weißt du genau, du verderbte Hure. Die Bestie ließ mich und andere zurück, als sie aus ihrem Hort flüchtete als die Götter das Beben sandten, um das verderbte Werk der Dunkelheit zu vernichten. Und nun nach all den Jahren, kommt die Bestie zurück, um ihren Hort erneut zu beanspruchen. Doch ich hatte Zeit. Ich habe mich vorbereitet. Niemals wird die Bestie wieder Hand an ihre alten Geheimnisse legen. Ich und meine Kinder haben die alten Wächter, die die Bestie zurückließ, vernichtet und wir werden auch die neuen Agenten der Bestie zur Strecke bringen. Und mit dir, der verderbt schönen Kundschafterin der Bestie, fangen wir an."
"Anfangen? Womit?" Max wand sich in ihren Fesseln. "Dr. Armstrong. Kommen sie zu Verstand. Ich bin nicht ihr Feind."
"Du lüsterne Dirne weigerst dich zu gestehen oder zu bereuen. So sollst du keine Absolution erhalten."
Was macht Dr. Armstrong mit Max?
Dark Angel
Dark Angel
Sexy Max wird durch die Genmanipulation mit Katzen - DNS läufig ...
Updated on Jun 5, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 18, 2002
by MACC
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