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Chapter 13 by The Pervert
Was ist mit Tavolori passiert ?
Sashiira erwacht in fremder Umgebung.
Sashiira ging durch einen langen dunklen Gang. Sie war nackt und barfuss. Die Wände des Gang bestand aus rauhen Steinen mit grünlich glänzenden Einschlüssen. Obwohl es keine Fackeln oder Lampen gab konnte Sie gut sehen. Nur das es nichts zu sehen gab. Vor Ihr schien sich der Gang endlos zu erstrecken. Und obwohl Sie nicht zurückblickte war Sie gewiss, das er hinter Ihr genauso aussah.
Ihre Füsse schmerzten. Die Tätowierungen unter Ihren Fussohlen brannten. Trotzdem setzte sie einen Fuss vor den anderen obwohl das brennen der seltsamen Zeichen immer stärker wurde. Sie wusste das es ein Zeichen dafür war das Sie immer näher an jenen Ort kam an dem sich Ihr Schicksal entscheiden würde. Und Sie wusste plötzlich das Sie dort auch endlich erfahren würde wer Sie war. Und wer, - oder was Sie seit Ihrer Geburt verfolgte. Obwohl die Schmerzen immer stärker wurden, jeder Schritt dröhnte wie ein Schlag in ihren Ohren, und Sie Schwierigkeiten hatte noch einen Fuss vor den anderen zu setzen ging Sie weiter. Denn Sie sah ein winziges Licht in der Ferne. Der Tunnel hatte ein Ende. Dort lag Ihr Ziel.
Mit einem leisen Schrei wurde Sie wach und fuhr aus dem Bett hoch.
Sashiira schaute sich um. Sie saß in einem einfachen Bett mit einer dünnen Decke. Der Raum war eine Zelle, grade gross genug für das Bett, einen kleinen Tisch daneben und seinen Stuhl. Die Tür war aus Holz und hatte einen Riegel der von beiden Seiten zu bewegen war. Also war Sie nicht gefangen.
Noch immer hörte Sie ein Schlagen und dröhnen in ihren Ohren. Eine Glocke mit dunklem Klang wurde geschlagen. Durch ein winziges Fenster über dem Kopfende ihres Bettes drang dämmriges Licht.
Sie erinnerte sich, das Sie Tavolori aufgesucht hatte und Ihn mit schweren Stichwunden aufgefunden hatte.
Sofort war Sie hellwach.
Sie schwang sich aus dem Bett. Sie war nackt. Erst jetzt merkte Sie das Sie Verbände aus leichtem Stoff um ihre Hände trug. Aber Sie konnte Sie bewegen und sie taten nicht besonders weh.
Egal. Sie schaute was dort für ein Stück Stoff über dem Stuhl lag. Es war nicht Ihr Kleid. Aber es war etwas zum Anziehen. Ein graues, Knöchellanges Leinenhemd. Obwohl es schon recht klein gewählt war schlackerte es um Ihren Leib. Immerhin, Sie hatte wenigstens etwas zum Anziehen.
Sashiira ging zur Tür und versuchte Sie zu öffnen.
Es ging nicht.
Sie zuckte erschrocken zusammen. Es hatte doch so ausgesehen als wenn Sie hier weggehen könnte. Erneut zog Sie an dem Riegel und diesmal bewegter sich. In Ihrer Hast und Aufregung hatte Sie lediglich nicht bemerkt das Der Riegel etwas angehoben werden musste um bewegt werden zu können.
Sie öffnete die Tür und trat auf einen kleinen Flur. Links und rechts waren weitere Türen in den Wänden. Links endete der Gang an einer Mauer, rechts mündete er in einen anderen Gang. Sie ging also nach rechts und schaute abermals. Links öffnete sich der Gang nach ein paar Schritten in einen kleinen Garten, auf dessen anderer Seite Sie einen offenen Bogengang sah durch den einige Personen schritten. Von dort hörte Sie auch die Glocke. Aus dem Gang rechts der in eine kleine Halle führte kam Ihr eine ältere Frau entgegen. Diese trug dieselbe Art Hemd Wie Sashiira. Sie lächelte Ihr zu und verneigte sich.
„Sei gegrüsst, Inseltochter. Ich war grade auf dem Weg zu dir. Ich dachte mir, das Du von unserer Morgenglocke aufgeweckt würdest und das Du bestimmt wissen willst Wie es dem Mann geht den Du gestern zu uns brachtest."
„JA ! Lebt er noch ?" Sashiira war aufgeregt. Am liebsten hätte Sie die andere geschüttelt um eine schnellere Antwort aus Ihr herauszuholen, aber natürlich wusste Sie das das Sinnlos war.
„Komm mit, Ich bringe dich zu ihm. Unser Priesterheiler hat Ihn versorgt. Er meinte das es schwer werden würde dich von deinem Freund fernzuhalten wenn Du wieder erwacht sein würdest und befahl darum dich sofort zu ihm zu bringen." Sie hatte sich umgedreht und ging den Weg zurück den Sie gekommen war.
„Danke." Sashiiras Gefühle schwankten zwischen Verwirrung und Erleichterung. Dann viel Ihr ein, das Sie unhöflich war.
„Entschuldigt bitte, aber Ich bin noch verwirrt.
Mein Name ist Sashiira. Der Mann Tavolori ist mein Freund und Ich wusste nichts besseres als Ihn zum nächsten erreichbaren Tempel zu schaffen. Dabei weiss Ich gar nicht einmal welchem Gott dieser Tempel errichtet wurde."
Die ältere Frau lächelte erneut.
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich weiss nicht genau was vorgefallen ist, aber Ich verstehe das deine Gedanken sich erst einmal mit anderen Sachen befasst haben. Du bist Hier im Tempel des Gottes Shae-Mugan, dem Helfer der Starken."
Sashiira erschrak leicht. Sie kannte diesen Gott zwar nur vom Namen her, aber Sie hatte einige unschöne Dinge über seine Lehren und vor allem die Lebensweise seiner Priester gehört.
Der Besuch beim Priesterheiler.
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