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Chapter 32
by
MACC
Wie geht es weiter ?
Wieder vereint?
Ich hob die schlafende Martina auf und trug sie vom Auto hinauf in mein Apartment. „Die ganze Aufregung hat ihren Tribut gefordert“, lächelt Antje noch scheu. Ich legte den kleinen Engel auf mein Doppelbett und ließ dann die Tür zum Schlafzimmer offen, während Antje und ich uns im Wohnzimmer auf die Couch legten und uns eng umschlungen hielten. „Als Du damals gegangen warst, war mir, als ob ich in ein abgrundtiefes Loch gefallen wäre“, begann Antje leise zu erzählen. „Obgleich ich dachte, dass Du mich mit Nicole betrogen hattest, wollte ich Dich unbedingt wieder zurück haben. Ich war mir nur nicht sicher, ob Du mich überhaupt noch wolltest, nachdem Du mich zuerst mit Nicole und ich Dich dafür dann mit Hajo betrogen hatte. Als ich schließlich von Deinen Eltern erfuhr, dass Du das Land verlassen hattest, war ich mir sicher, dass Du mich nicht mehr wolltest. Deine Schwester Carena war die einzige, die immer steif und fest behauptete, dass Du mich immer noch lieben würdest.“
„Carena war doch damals erst elf Jahre alt“, unterbrach ich sie erstaunt. Antje nickte. „Carena war die einzige, die in den ganzen Jahren immer fest zu mir gehalten hatte. Alle anderen behandelten mich wie eine Aussätzige, als es sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen hatte, dass ich dich mit Hajo betrogen hatte. Selbst meine beste Freundin Sabine redete nicht mehr mit mir, weil sie Dich so sehr gemocht hatte. Hajo nützte meine Einsamkeit und meine Verzweiflung aus und tat so, als ob er sich um mich kümmern und für mich sorgen würde. In Wahrheit, so habe ich erst viel später erfahren, gab er vor seinen Freunden damit an, wie er mich herumgekriegt hatte und dass ich nun gar nicht genug von seinem Schwanz kriegen konnte. Und als er erfuhr, dass ich sogar ein Kind erwartete, erzählte er jedem, dass er mir einen Braten in die Röhre geschoben hätte. Dabei hatte ich schon kurz nach dem Abiball festgestellt, dass ich bereits von Dir schwanger geworden war, obgleich ich die Pille genommen hatte.
„Als Martina zur Welt kam, war sie das Einzige, was mir von Dir geblieben war. Hajo und vor allem meine Eltern drängten mich ständig, dass ich ihn doch endlich heiraten sollte. Überzeugt davon, dass ich Dich niemals wiedersehen würde, gab ich schließlich nach einem Jahr meinen Widerstand auf. Der kleine Kerl mit dem Gesicht eines Wiesels, der die Fotos von Dir und Nicole gemacht hatte, war übrigens unser Trauzeuge gewesen. Kaum waren wir dann miteinander verheiratet, zeigte Hajo jedoch auch mir gegenüber sein wahres Gesicht und prahlte ganz offen mit mir herum. Er **** mich, sexy Kleider, Miniröcke und enge Tops anzuziehen und führte mich dann seinen Freunden regelrecht vor. Einmal, nachdem er mich absichtlich erst **** gemacht hatte, drehte er heimlich sogar einen Pornofilm mit mir, den er dann seinen Freunden voller Stolz bei einer Feier vorführte.“
„Mein Leben war die Hölle. Ich hatte davon geträumt, Dich zu heiraten, zusammen mit Dir zu studieren und dann **** von Dir zu bekommen. Nun hatte ich weder eine Ausbildung noch ein Studium und war Hajo vollständig ausgeliefert. Seine Launen wurden auch immer schlimmer, so dass ich Angst um Martina bekam. Vor gut einem Jahr hielt ich es schließlich nicht mehr aus und fand die Kraft auszuziehen und, obwohl Hajo mich bedrohte und mir mit allen möglichen Konsequenzen drohte, die Scheidung einzureichen. Damals begann ich sofort wieder nach Dir zu suchen, jedoch vergeblich. Erst Monate später hörte Carena, die ich nach dem **** Eurer Eltern aus den Augen verloren hatte, am Valentinstag zufällig die Sendung im Radio und rief gleich beim Sender an.
Als ich Dich wiedersah, warst Du zunächst so kalt und abweisend zu mir, dass ich jegliche Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit Dir verlor, obgleich wir in der Nacht noch miteinander schliefen. Ich hatte furchtbare Angst, dass Du mich wieder verstoßen würdest, wenn Du von meiner Ehe mit Hajo und von Martina erfahren würdest. Als ich schließlich den Entschluss fasste, Dir die Wahrheit zu beichten, und ich zu Deiner Wohnung zurückkehrte, öffnete mir ein wunderschönes junges Mädchen die Türe. Ich gab ihr Deinen Freundschaftsring zurück und lief davon mit der Absicht, Dich nie wieder zu ****. Ich war in diesem Moment so ****, dass ich mir, ohne an Martina zu denken, das Leben nehmen wollte.
Als ich das Krankenhaus wieder verlassen hatte, versuchte ich alleine mit Martina irgendwie wieder zurecht zu kommen. Hajo versuchte mir das Leben weiter sehr schwer zu machen, doch ich weigerte mich, wieder zu ihm zurückzukehren. Von Nicole hatte ich übrigens inzwischen erfahren, dass Hajo sie damals tatsächlich angestiftet hatte, mir die Unwahrheit über Dich zu erzählen. Erst nach einem mysteriösen Unfall lies Hajo mich endlich in Ruhe. Es waren Carena und ihre Freundin Iwona, denen es irgendwann gelang, mich ausfindig zu machen und die mich schließlich dazu überredeten, hierher zu Dir zu fliegen. Dann kam ich mit Martina hierher und sah Dich mit dieser wunderschönen Frau zusammen …“
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Nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren
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