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Chapter 8
by
hotciao
Wohin müssen die armen Mädchen am ersten Tag?
Hassan
Die Mädchen sind entsetzt, aber auch völlig eingeschüchtert. Wenn ihre Eltern die Bilder sehen sollten, die ihr Nachbar gemacht hat, das wäre ein nie wieder gut zu machender Skandal. Antjes Vater ist Lokalpolitiker, und Sabines Daddy ist ein angesehener Industrieller der Stadt. Nein, den beiden Mädchen bleibt gar nichts anderes übrig, als den Anweisungen ihrer Erpresser zu folgen.
Und so stehen sie in dem **** überfüllten Bus, der sie in ein Viertel der Stadt bringt, in dem sie noch nie waren. Auf den Bürgersteigen türmt sich Abfall, die Müllabfuhr war hier bestimmt seit Wochen nicht mehr. An allen Häusern unzählige Satellitenschüsseln. Aber Antje und Sabine haben gar nicht viel Zeit, sich die Gegend genauer anzusehen, viel zu sehr sind sie damit beschäftigt, ihre knappen Miniröckchen nach unten zu ziehen. In dem Bus sind hauptsächlich Männer, die sie hemmungslos und wie Freiwild anstarren. Gut, sie sind auch nicht gerade unauffällig - sie haben sich genauso zurecht gemacht, wie es der Nachbar verlangt hatte. Die blonde Anje trägt eine sehr tief ausgeschnittene, enge weiße Bluse, durch die sich ihre dunkelrosa Nippel gut abzeichnen. Dazu den eben schon erwähnten schwarzen Minirock und die hochhackigsten Schuhe, die sie besitzt. Ihr Gesicht hat sie sich mit Make-up zugekleistert, die Lippen sind grellrot geschminkt, auf den Augenlidern trägt sie schweren Lidschatten. Sabine hat auch einen Minirock an, des Kontrasts wegen weiß. Dazu trägt sie ein schwarzes bauchfreies T Shirt, das viel von ihrem flachen gut gebräunten Bauch zeigt. Ihre Schuhe sind etwas Besonderes, sie hat sie sich vor einem halben Jahr für eine Hochzeit gekauft, und damals, unter dem feinen Kleid, waren sie wirklich besonders. Jetzt sehen sie **** nuttig aus. Es sind goldene, sehr hochhackige Schuhe, und kleine goldene Riemchen überkreuzen sich auf ihren dunkelbraunen Beinen bis über ihr Knie. Die Männer (und auch manche Frauen) lassen ihre Blicke genüsslich von Sabines lackierten Fußnägeln ihre Beine herauf fahren, über die goldenen Riemchen, ihre Knie, ihre festen Oberschenkel bis hin zu ihrer Hand, die am Saum des viel zu kurzen weißen Röckchens herum nestelt.
Beide Mädchen sind überaus verlegen, denn unter ihren knappen Röcken tragen sie ja nichts weiter, sondern spüren die Luftzüge, die über ihre frisch rasierten Mösen streichen.
Endlich sind sie an der Haltestelle angekommen, die der Nachbar aufgeschrieben hat. Direkt auf der anderen Straßenseite steht eine riesige Mietskaserne. Das Feld mit den Klingelknöpfen ist gigantisch, und in einem kurzen Anflug von Panik denken die Mädchen, dass sie den richtigen unter all diesen fremdländischen Namen nie entdecken werden, doch dann ruft Antje kurz begeistert:
"Hier, das muss es sein!"
und drückt den Klingelknopf. Aus der knisternden Sprechanlage hört man eine Männerstimme, die kurz und knapp erklärt, wie es zur Wohnung geht. Sie müssen durch drei Flure durch, dann einen Fahrstuhl und rauf in den 15. Stock, dann ist es die letzte Tür auf dem linken Flur.
Im Haus riecht es nach Muff und allerlei fremdländischen Küchengerüchen. Aus manchen Wohnungen dringt arabische Musik, hinter einer anderen Wohnungstür keifen sich ein Mann und eine Frau an (war das russisch?). Im Fahrstuhl begegnen sie zwei jugendlichen Türken, die sie abschätzig mustern und dann auf türkisch Kommentare machen und laut loslachen. Endlich sind sie im 15. Stock, es kommt ihnen wie eine Befreiung vor.
Die letzte Tür steht angelehnt. Das Türschloss ist kaputt, es scheint, hier hat jemand mal den Schlüssel vergessen und ist mit einem Brecheisen in seine Wohnung gelangt. Zögernd klopfen die Mädchen, dann treten sie ein.
"Hallo?"
"Ja, kommt hierher!",
ruft eine tiefe Männerstimme, die aus dem Wohnzimmer zu kommen scheint...
Was hat Hassan mit Antje und Sabine vor?
Die eigene Wohnung
Zwei unschuldige junge Mädchen vom Land ziehen in die sündige Großstadt.
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