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Chapter 14 by ThormGravis
Eine berechtigte Frage: Was sucht Remy?
Eigentlich will sie sich nur Zeit erkaufen
Wenn Remy schon einmal hier war, konnte sie auch Nägel mit Köpfen machen und tatsächlich etwas vom Dealer kaufen. Sie bevorzugte zwar eher Kokain, LSD oder andere Partydrogen, doch ein wenig Marihuana war sicherlich nicht zu verachten - besonders wenn sie wieder zu Hause sein und sich von den Ereignissen des heutigen Abends erholen würde.
"Da du kein Koks im Angebot hast, werde ich mich wohl mit etwas Gras begnügen müssen", lächelte sie, während Brendon schon den nächsten Joint baute. Offenbar gehörte er zu jener Sorte Dealer, die selbst zu ihren besten Kunden gehörten. Gerade bei Marihuana-Dealern hatte sie das häufig erlebt.
"Wenn du auf weißes Pulver stehst kann ich einen Kontakt vermitteln, aber ich steh nicht auf das harte Zeug. THC ist worauf ich steh." Dazu machte er eine pseudo-coole Geste, die Remy zum lächeln brachte. Dealer waren manchmal richtig putzig - jedenfalls diese Sorte. Sie konnte sich sicherlich täuschen, doch Brendon schätzte sie auf den ersten Blick als recht harmlos ein. Die Gangster-Optik mit dem Goldkettchen war eher ein Kleidungsstil, denn sie hatte auf dem Weg hierher weder ein Messer noch eine Pistole an ihm bemerkt.
"Zunächst das Gras. Hast du nur eine Sorte im Angebot?" Ihr ging es weniger um den tatsächlichen Drogenkauf als um den Versuch, das ganze in die Länge zu ziehen. Wenn sie nach fünf Minuten wieder aus Brendons Wohnung verschwinden würde, wäre Ray draußen sicherlich noch auf der Suche nach ihr.
"Ne, hab mehrere." Brendon zählte diverse Sorten auf, dann folgten weitere, die er nach eigener Aussage innerhalb kurzer Zeit besorgen könne. Remy kannte nicht einmal die Hälfte der Namen und wusste mit den Unterschieden nicht viel anzufangen, merke sie sich aber so gut wie sie konnte. Sollte Brendon sie ruhig für eine erfahrene Kifferin halten.
"Gut, ich probiere gerne vorher aus, was ich kaufe."
"Willst dich erst durch mein ganzes Sortiment kiffen?" Brendon zog kritisch eine Augenbraue hoch. Einerseits hatte er sicherlich nichts dagegen, mit der sexy Weißen einen Abend zu verbringen, aber Geschäft war schließlich Geschäft. "Wie viel willst du denn kaufen?"
"Hab ich noch nicht entschieden." Remy würden ein oder zwei Gramm sicher reichen, doch das sagte sie Brendon lieber nicht. Der junge Schwarze rechnete sicher damit, dass die Ärztin 100 Dollar oder mehr dalassen würde, und wenn sie ihn enttäuschte, wäre sie wahrscheinlich schneller wieder auf der Straße als ihr lieb war.
"Wir können zwei Sorten proberauchen", bot Brendon an, dem dies wohl gerade spontan eingefallen war. Er machte auf Remy nicht den Eindruck, als wäre er ein harte Geschäftsmann, der solche Situationen genau kalkulierte.
"Klingt fair." Remy nahm den Joint entgegen, den Brendon gerade fertig gebaut hatte, und zog daran. Sie hatte keine Ahnung, ob das Zeug besonders gut war, daher nickte sie einfach nur leicht anerkennend und reichte den Joint weiter. Sie musste noch mehr Zeit schinden, daher kam sie auf das andere Thema zurück: "Und du sagtest, du kannst einen Koks-Kontakt herstellen?"
"Klar, Babe. Ich kenn jeden, der in der Gegend dealt, und weiß, wer gutes Zeug hat." Brendon entspannte sich beim Kiffen merklich.
"Wie lange würde es denn dauern, bis einer von deinen Dealer-Kumpels hier ist?"
"Hier? Wir müssen schon zu ihm gehen", bedauerte Brendon, der sich gerade auf einen gemütlichen Kiffer-Abend eingestellt hatte.
"Kannst ihn nicht überreden, vorbeizukommen?" Sie setzte ein flirtendes Lächeln auf. "Fänd ich echt angenehmer."
"Ich kann es versuchen." Brendon zog ein letztes Mal am Joint, drückte ihn im Aschenbecher aus und grinste sie mit gierigem Blick an. "Aber ich hab dir ja schon gesagt, dass meine Vermittlung was kosten wird. Und wenn ich einen mit harten **** in meine Wohnung lassen soll, sogar noch mehr." Damit stand er auf, stellte sich vor Remy und öffnete seinen Gürtel. "Bist bereit zu zahlen, Babe?"
Wie reagiert Remy?
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Remy Hadley
Eine Geschichte aus einem alternativen Universum
Hier haben wir eine kleine Geschichte über die fiktive Figur der Remy Hadley, bekannt aus der Serie Dr.House, gespielt von Olivia Wilde. Es geht jedoch nicht um die Schauspielerin, sondern um besagte Figur und jene Abenteuer und Erlebnisse, die es aus Jugendschutzgründen nicht in die Fernsehserie geschafft haben. Es darf durchaus etwas satirisch zugehen oder Geschehnisse aus der Serie parodieren. Immerhin handelt es sich hierbei um reine Fiktion.
Updated on May 31, 2023
by ThormGravis
Created on Apr 7, 2016
by ThormGravis
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