Marie wird rekrutiert
Sie ist skeptisch, aber braucht das Geld
Marie saß zuhause im Pygama auf dem Bett und scrollte auf ihrem Handy, als die Nachricht kam.
„Hey. Ich hab einen Job für dich. Gutes Geld. Einfach. Morgen nach der Schule. Komm mit. Ich erklär’s dir dann.“
Sie runzelte die Stirn. Laura. Die Brillenschlange. Die, die sie letzte Woche vor der ganzen Klasse „hässliche Barbie mit Pferdezähnen“ genannt hatte. Marie tippte zurück:
„Was für ein Job? Und warum soll ich mit dir irgendwohin?“
Laura antwortete nach einer Minute:
„Haushaltshilfe. Alter Typ. Zahlt bar. 50 Euro für eine Stunde. Du musst nur mitkommen und so tun, als würdest du bissle aufräumen... Er mag es, wenn junge Mädchen da sind. Harmlos. Ich mach das schon seit ein paar Wochen.“
Marie zögerte. 50 Euro waren viel. Ihre Mutter gab ihr kaum Taschengeld. Und Laura klang nicht so, als würde sie sie verarschen. Eher so, als würde sie was brauchen.
„Warum ich?“
„Weil er gesagt hat, er will noch eine. Ich allein bin ihm langweilig. Komm einfach mit. Wenn’s dir nicht gefällt, gehst du wieder. Ich schwör.“
Marie starrte auf die Nachricht. Sie hasste Laura. Aber 50 Euro. Und die Vorstellung, dass Laura irgendwas mit einem alten Typen machte, war irgendwie eklig und interessant zugleich.
„Ok. Aber wenn der Typ komisch wird, geh ich.“
„Der ist nicht komisch. Der redet nur viel. Und er zahlt sofort. Morgen 15 Uhr an der Bushaltestelle. Nicht zu spät.“
„Wenn das irgendein Scheiß ist, sag ich’s allen.“
Laura las es. Sie antwortete nicht sofort. Dann kam:
„Ist kein Scheiß. Du kriegst dein Geld. Und du sagst niemandem was. Sonst sag ich, du wolltest mitkommen. Weil du Geld brauchst. Weil du genauso bist wie ich.“
Marie las die Nachricht zweimal. Dann löschte sie den Chat. Sie steckte das Handy in die Tasche und starrte aus dem Fenster. Draußen regnete es. Sie dachte an die 50 Euro. Und daran, dass Laura vielleicht doch nicht so dumm war, wie sie immer getan hatte.
Am nächsten Tag stand sie pünktlich an der Bushaltestelle. Laura kam mit dem Bus. Sie trug eine enge Jeans und ein Top, das ihre Titten betonte. Marie musterte sie.
„Wo ist der Typ?“
„Zwei Stationen weiter“, sagte Laura. „Er wartet. Und er hat das Geld schon da. Du musst nur nett sein. Mehr nicht.“
Marie nickte. Sie stiegen zusammen in den nächsten Bus. Laura setzte sich ans Fenster und schaute raus. Marie saß neben ihr und spielte mit ihrem Handy. Keine von beiden sagte etwas. Der Bus fuhr los. Marie dachte an die 50 Euro. Laura dachte an Walters Hände auf Maries Hüften.
Auch wenn Sie Marie hasste. Sie musste zugeben, dass Sie einen sehr geilen Arsch hatte und schöne Schenkel..
Irgenwann würde daran die Wichse von Walter herauslaufen, wenn alles gut ging ....
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