Was soll Jonas tun?
Ab auf die Autobahn und nichts wie nach Hause!
Als Jonas endlich benommen zu seinem Auto auf dem Parkplatz wankte, drehte sich ihm der Kopf. Unfähig, ganz zu verarbeiten, was passiert gerade war, startete er stumpf den Motor – nahm den dunkler werdenden Abendhimmel nur vage wahr – und fuhr auf die Autobahn. Den Gedanken daran, dass er möglicherweise gerade die Zukunft von diesen 3 heißen Fegern für immer verändert hatte und Sie vielleicht in einigen Monaten mit dicken Bäuchen herumlaufen würden, versucht er zudrängen, aber die Beule in seiner Hose kehrte unwillkürlich zurück und drückt gegen seine Hose. Zum Glück war wenig Verkehr, also trat er das Gas durch und hoffte, die drei Kilometer bis zum Wohnheim zu schaffen und einfach umzukippen.
Da hörte er die Sirene.
Im Rückspiegel klebte ein Streifenwagen der Autobahnpolizei direkt hinter ihm, Blaulicht an.
„OH FUCK!!“
Mit sinkendem Herzen fuhr Jonas an den Rand und versuchte tief durchzuatmen, damit die Bullen seine Errektion nicht sehen würden. Der Wagen folgte ihm zum Stehen, dann – mit der üblichen quälenden Langsamkeit – stieg jemand aus und lief auf Ihn zu.
Es war eine Frau, eher sportlich gebaut, blond, mit verspiegelter Sonnenbrille und glattem blondem Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden.
„Guten Abend! Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!“
Jonas kramte die Papiere hervor.
„Irgendeine Ahnung, wie schnell Sie da waren?“
„Äh … 110?“ stammelte Jonas.
Sie schüttelte den Kopf „140, für Landstraße deutliche Überschreitung des Tempolimits!“
Jonas seufzte. Er hatte wirklich keine Ahnung gehabt, daß er noch nicht auf der Autobahn war. Wenn die Kontrolle, die er über Dr. Graf und die Mädchen gehabt hatte, auch bei ihr wirkte …
Vielleicht tat sie das?
„Ähm, Frau Polizistin“, sagte er, „wie heißen Sie?“ fragte er und musterte unauffällig Ihre Figur. Unter der Uniform konnte man erahnen wie attraktiv Sie wohl mit etwas weniger Kleidung aussehen würde.
„Hagen“, antwortete sie und tippte auf das Namensschild über Ihrer Brust.
"Es hängt ein bisschen schief, darf ich?" fragte Jonas vorsichtig, griff nach dem Namensschild und drückte es langsam durch die Uniform gegen Ihren Busen. "So jetzt ist es wieder grade!"
„Danke! Ich heißte Carina.“
„Sagen Sie bloß. Ein schöner Name für eine schöne Frau. Und wie alt sind Sie, Carina?“
„29.“ sagt Sie und schaut etwas abwesend auf Jonas herunter.
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