Vertröstet er sie auf später?
Er will sie jetzt
"Nimm mich" flüsterte er nur in ihr Ohr.
Maya stieß einen kleinen Freudenschrei aus. Die Worte, die er ihr ins Ohr geflüstert hatte, waren wie ein Startschuss für ihre unterdrückte Gier. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, führte sie ihn zu einer schweren Kommode aus dunklem Holz, deren Oberfläche im fahlen Licht der einfallenden Sonnenstr schimmerte. Sie öffnete eine der Schubladen, und Julius spürte, wie sein Atem stockte, als er einen Blick auf den Inhalt warf.
Es war kein bloßes Spielzeug, es war eine ganze Galerie aus Silikon und Kunstleder. Maya hatte offensichtlich über Jahre hinweg eine Sammlung angehäuft, die weit über seine Vorstellung hinausging. Da waren schlanke, elegante Dildos aus glänzendem Glas, die fast schon zierlich wirkten, und massivere, beeindruckend realistische Stücke, deren bloße Größe Julius ein nervöses Flattern im Magen auslösten. Er schluckte, als er die Vielfalt betrachtete; die schiere Menge an Möglichkeiten signalisierte ihm, dass Maya in diesem Bereich eine deutlich mehr Erfahrung hatte und genau wusste, welcher Reiz welchen Effekt auslöste.
Maya ließ ihre Fingerspitzen über die verschiedenen Texturen gleiten. Sie sah ihn an, ihre Augen glühten vor einer Mischung aus Vorfreude und sanfter Neugier. „Such du aus“, flüsterte sie, während sie die Schublade noch ein Stück weiter herauszog, um das gesamte Arsenal zu präsentieren. „Welcher davon spricht dich an? Welcher lässt dein Herz schneller schlagen, wenn du ihn ansiehst?“
Julius starrte auf die Auswahl und spürte, wie sein Verstand in einem Strudel aus Aufregung und Unsicherheit versank. Er wusste, was er theoretisch aufnehmen konnte – seine eigene Größe von etwa sechzehn Zentimetern war seine vertraute Grenze, der Punkt, an dem Genuss noch nicht in Schmerz überging. Doch die Auswahl vor ihm forderte ihn heraus. Da war ein massives, tiefschwarzes Modell, dessen schiere Präsenz fast schon einschüchternd wirkte, und daneben ein Modell, das mit seinen ausgeprägten Adern und der massiven Form fast schon wie das Organ eines Pferdes wirkte. Ein weiteres Modell zog seine Aufmerksamkeit auf sich; es besaß einen markanten, dicken Knoten kurz vor der Basis, eine anatomische Besonderheit, die das Versprechen gab, ihn einmal fest in ihm zu verankern.
Neben diesen monumentalen Stücken lagen auch schlichtere, elegantere Modelle mit glatten Oberflächen, sowie ein besonders realistisches Exemplar, dessen Hautstruktur und Farbe täuschend echt waren. Julius spürte, wie seine Knie weich wurden. Die Vielfalt war berauschend, doch die Entscheidung fühlte sich plötzlich überwältigend an. Er wollte sie glücklich machen, er wollte diese neue Ebene der Hingabe erkunden, aber er hatte Angst, die falsche Wahl zu treffen – oder vielleicht gerade die richtige, die ihn an seine absoluten Grenzen führen würde.
Er sah von den glänzenden Objekten auf zu Maya, die auf ihn wartete. Sie drängte ihn nicht, doch die Spannung in ihrem Körper verriet ihm, dass sie es kaum erwarten konnte, ihn zu spüren. In diesem Moment, in dem er sich so klein und verwundbar in seiner Spitzenwäsche fühlte, erschien ihm die Entscheidung zu groß. Er wollte nicht nur ein Objekt sein, das sie bediente; er wollte wissen, was *sie* in ihm sah, welche Version von ihm sie in diesem Moment am meisten begehrte.
„Ich weiß es nicht“, gab er mit einer heiseren Stimme zu, während er einen Schritt näher an sie herantrat, sodass seine Brust fast ihre Schulter berührte. Er sah sie bittend an, seine Augen suchten die ihren. „Welchen... welchen davon würdest du am liebsten nehmen? Welcher passt am besten zu dem, was du gerade mit mir machen willst?“
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