weicht er zurück?

Er folgt seinem Instinkt und will seinen Kopf zurückziehen

Chapter 12 by gruetze

Er versucht sich etwas Raum zu schaffen, weil er nicht sicher ist dafür bereit zu sein was folgt. Doch Maya war schneller. Mit einem festen Griff an seinem Lederhalsband und dem Druck ihres Körpers im Rücken verhinderte sie jedes Ausweichen. Sie hielt ihn wie eine Falle gefangen, zwang ihn dazu, die Eruption des fremden voll und ganz zu empfangen. Ein weiteres heftiges Zucken des Mannes, ließ seinen Schaft nochmals ein Stück tiefer in den Rachen gleiten und im selben Augenblick spürte er die erste heiße, pulsierende Welle, die gegen seinen Gaumen schlug. Es war ein Gefühl von überwältigender Intensität, ein heißer Strom aus Leben und Lust, der in kurzen, kraftvollen Intervallen in seinen Mund schoss. Julius schloss die Augen, während er die viskose Wärme schmeckte und spürte, wie der Mann über ihm in einem langen, zitternden Atemzug die totale Kontrolle verlor. Die Enge des Cages in seinem Schritt schien in diesem Augenblick zu glühen, als würde die Ekstase des anderen direkt auf seine eigene, unterdrückte Erregung übergehen.
Julius spürte, wie sein Körper instinktiv gegen die Tiefe der Penetration rebellierte; sein Rachen krampfte sich in einem natürlichen Schutzreflex zusammen, als das pulsierende Glied ihn mehr ausfüllte als zuvor. Es war ein Moment des körperlichen Kampfes, ein Ringen zwischen dem Drang zu fliehen und der hypnotischen Anziehungskraft der totalen Auslieferung. Doch während er gegen den Würgereflex ankämpfte, breitete sich in seinem Inneren eine unerwartete Wärme aus. Es war ein Gefühl paradoxes Gefühl einer vollkommenen Unterwerfung, die ihn gleichzeitig zum Ursprung des Orgasmus dieses anderen Menschen machte. Sonderbarer weise fühlte es sich gut an, diesen Mann an den Rand des Wahnsinns zu treiben und ihn schließlich in diesem Moment der absoluten Entladung zu halten. Es war kein Verlangen nach dem Mann an sich, zumindest nicht in der Art, wie er sich seine Identität bisher vorgestellt hatte; Julius würde immer noch behaupten, dass er nicht auf Männer stand. Und doch war da diese neue, rohe Form der Befriedigung, die nichts mit romantischer Anziehung zu tun hatte, sondern mit der Funktion. Er war das Gefäß, der Endpunkt einer Eruption, und die Erkenntnis, dass er diese Macht besaß, während er selbst in einem metallischen Käfig gefangen war, löste eine Welle von Endorphinen aus, die ihn berauschten. Als der Mann schließlich mit einem letzten, zitternden Stöhnen in sich zusammensank, löste Maya den Griff an Julius Halsband. Er blieb einen Moment lang regungslos knien, während er den Geschmack von Salz und Wärme auf seiner Zunge spürte und die Stille des Raumes nur von dem schweren, synchronisierten Atem der drei Beteiligten unterbrochen wurde. Er blinzelte, sein Blick war verschleiert, und als er sich langsam umsah, sah er Maya, die ihn mit einem Blick ansah, der irgendwo zwischen Zärtlichkeit und stolz war.
„Komm schon, kleiner“, flüsterte sie ,während sie Julius sanft, aber bestimmt aus seiner Starre löste. Sie führte ihn aus dem Raum, wobei sie ihn fast schon besitzergreifend an sich drückte, als wollte sie jedem signalisieren, dass dieses Erlebnis und der junge Mann darin nun ihr exklusives Territorium waren. Julius bewegte sich wie in einem Traum; seine Beine fühlten sich wie aus Watte an, und das Leder des Halsbandes rieb bei jedem Schritt sanft an seinem Hals. Die Welt außerhalb dieses Zimmers fühlte sich plötzlich flach und anders an. Der Moment hatte das L'Eclipse für ihn verändert.
Bevor sie durch den schweren Vorhang glitten, hielt die Frau in Violett kurz inne. Sie trat einen Schritt auf Julius zu, ihre Augen glühten noch immer von der Nachwirkung ihres Höhepunkts. Ohne ein Wort zu sagen, legte sie eine Hand auf seinen Arm und sah ihn mit einer Mischung aus Dankbarkeit und tiefer Anerkennung an. „Danke“, hauchte sie, und ihre Stimme war nun ein raues, ehrliches Flüstern. „Danke, dass du meinen Wunsch so vollkommen erfüllt hast.“ Es war ein Moment echter menschlicher Verbindung, der Julius das Gefühl gab, mit seiner Unterwerfung etwas sehr Wertvolles geleistet zu haben.
Maya führte ihn in den kleinen, privaten Ankleideraum, in dem ein weiches Licht brannte und der Duft von Sandelholz in der Luft lag. Dieser Raum in dem er für den Abend eingekleidet worden war Hier, in der geschützten Abgeschiedenheit, lockerte sich die Atmosphäre. Während sie ihm seine Kleidung reichte, lobte sie ihn mit einer professionellen Distanz, die jedoch eine warme Unternote hatte. „Du warst wirklich gut, Julius. Du hast eine Fähigkeit, dich fallen zu lassen. Die Chefin wird sehr zufrieden sein davon zu hören “

Doch während sie das seidene Hemd über seine Schultern glitt, veränderte sich ihr Tonfall.

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Wie verändert das ihre Sicht auf ihn?

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