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Familiendynamik

Chapter 47 by Reyhani Reyhani

Aufs Geratewohl öffnete ich die Liveübertragung aus der Küche. Meine Frau und meine Eltern waren tatsächlich noch da. Ich sah, wie meine Mutter die sauberen Kaffeetassen aus der Spülmaschine in den Küchenschrank räumte. Beim Bücken stöhnte sie. Gerade als ich mich fragte, warum Bärbel das nicht machen könnte, kam meine Frau durch die Tür.

Sie war im Bademantel und hatte ganz rosige Wangen, als wenn sie sich sehr angestrengt hätte. Aber das kannte ich schon, Bärbel duscht einfach immer zu heiß. Die Dusche erklärte auch, warum sie immer noch nicht alle zusammen im Restaurant saßen.

„Er lieg auf der Couch und hat kurz die Augen zugemacht. Hat ihn hoffentlich nicht zu sehr mitgenommen“, verkündete Bärbel.

Meine Mutter kicherte. „Mach dir mal keine Sorgen. Wir lassen ihn eine halbe Stunde ausruhen, damit er wieder fit ist für den Weg nach Hause. Aber mal im Ernst, danke, dass du das übernommen hast. Mir fällt das immer schwerer mit meiner Hüfte. Das war ja ganz schön akrobatisch, was ihr da veranstaltet habt. Das hätte ich sicher nicht eine dreiviertel Stunde durchgehalten.“

„Keine Ursache, das mache ich doch immer wieder gern. Zu Familien-Geburtstagen ist das ja schon Tradition. Der alte Herr hat immer noch ganz schön Feuer. Aber es zehrt halt doch an seinen Kräften.“

Dann schnappte sich Bärbel auch ein paar Teller und half meiner Mutter beim Einräumen. Ihr Bademantel öffnete sich ein wenig und kurz war ich mit meinem Blick auf ihre herrlichen Titten abgelenkt, kam dann aber schnell wieder in die Realität zurück.

Was für ein rätselhaftes Gespräch das war. Ging es um meinen Vater? Er hatte sich also hingelegt. Er hatte doch hoffentlich keinen Schwächeanfall oder andere gesundheitliche Probleme? Aber besonders beunruhigt klangen die beiden Frauen nicht. Trotzdem schaltete ich schnell rüber ins Wohnzimmer, nur so zu meiner eigenen Beruhigung.

Alles war in Ordnung. Mein Alter Herr lag ausgestreckt auf dem Rücken auf der Wohnzimmercouch. Dass es ihm gut ging, hörte man am lauten Schnarchen. Ich bekam schon Angst um unsere schöne Schrankwand aus Massivholz.

Nichts war in Ordnung. Mein Vater war splitterfasernackt. Im Gegensatz zu seinem entspannten hageren Körper war sein Schwanz so hart, dass er knapp über seinem Bauch schwebte. Er hob und senkte sich mit seinen Atemzügen und glänzte obszön in der Abendsonne, die ins Wohnzimmer schien.

Dass mir der Atem wegblieb, machte meinen Denkvorgang, in dem ich die verschiedenen Puzzlestücke zusammensetzte, noch ein wenig langsamer. Aber irgendwann konnte selbst ich mit meinem benebelten Geist das Bild klar erkennen. Die Erkenntnis traf mich wie ein linker Haken: Papa war auch nur ein alter geiler Bock!

Das tat weh, aber mein Schmerz wurde dadurch gelindert, dass ich meinen Vater nun ein wenig mehr so sah, wie er wirklich war. Und genau wie Bärbel liebte ich ihn immer noch, obwohl oder grade weil ich besser verstand, wer er wirklich war.

Ich wollte mir nicht vorstellen, was er und seine Schwiegertochter hier getrieben hatten. Doch die Bilder kamen automatisch. Dazu hatte ich oft genug zugesehen, wenn Bärbel es mit älteren Männern trieb. Und davon gab es ja eine ganze Menge in unserer Nachbarschaft. Wenn ich es recht bedachte, schien sie gradezu einen Fetisch für alte schrumpelige Säcke zu haben. Natürlich nur, wenn sie einen großen Helfer zwischen ihren Beinen trugen und so gedopt waren, dass er auch einsatzbereit war.

Mir wurde schwindelig. Ich musste hier raus und stürzte Hals über Kopf aus dem Zimmer ... ich sollte besser sagen, ich wechselte schnell auf die Kamera in der Küche. Doch meine Flucht brachte mich nur vom Regen in die Traufe. Was mich dort erwartete, war auch schockierend, aber auf eine Art, dass ich nicht gleich wieder weglaufen konnte. Stattdessen klebte mein Blick staunend am Bildschirm.

Die beiden Frauen saßen nebeneinander auf der Küchenbank und küssten sich zärtlich. Dabei massierte Bärbel die Oberweite meiner Mutter, knöpfte nach einer Weile ihre Bluse auf und hob ihre noch erstaunlich straffen Brüste aus dem beigen BH. Inge ließ sich das gerne gefallen und fing an zu schnurren, als Bärbel begann, die langen Zitzen zu küssen.

Ich sah fasziniert diesem Sinnbild von Harmonie und Eintracht zu. Die beiden Frauen, die ich liebte, liebten sich auch gegenseitig. Ich wusste ja, dass sich die beiden gut verstanden, aber so gut – das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Es war fast schon zu schön, irgendetwas irritierte mich. Ich muss zugeben, dass ich vielleicht ein wenig eifersüchtig war, wie Bärbel so einfach an Mamas Brüsten saugen durfte.

Meine träumerische Stimmung wurde jäh zerstört, als mein Vater die Küche betrat. Er war immer noch nackt und sein Schwanz zeigte immer noch stramm gradeaus.

„Hey, weckt mich niemand?! Ihr könnt doch nicht einfach ohne mich weitermachen. Ich hab noch genug Saft für eine Abschlussrunde.“

Dabei schob er sein Becken ein Stück nach vorne, so dass sein Schwanz demonstrativ auf und ab wippte.

Meine Mutter verdrehte die Augen. „Ach, Heiner, mach dich doch nicht lächerlich. Das ist doch bloß das Viagra. Warum ruhst du dich nicht einfach noch ein bisschen aus. Wir hatten es grade so schön ohne deinen Pipimann, der sich immer überall dazwischendrängen muss. Aber wo du schon mal wach bist, können wir ja auch fahren.“

Bärbel zuckte nur entschuldigend mit den Schultern. „Inge hat recht, seht mal zu, dass ihr losfahrt. Kommt doch einfach bald wieder vorbei, zum Beispiel wenn Michael Geburtstag hat oder eines der Kinder.“

Jetzt wurde mein Vater auf einmal ganz hellhörig. „Klar, machen wir. Gibt es da vielleicht eine Überraschung, auf die ich mich freuen kann?“

„Du musst wissen, Bärbel“, erklärte Ines spitz, „dass es Heiners größter Traum ist, endlich seinen Pipimann auch mal seiner Enkelin reinzuschieben.“

Heiner gab sofort Kontra: „Ja, wieso denn nicht. Bärbel hat schließlich auch mit ihrem Opa zum ersten Mal erfahren, wie schön es in der Familie sein kann. Da war sie grade mal 18. Stimmt’s Bärbel, hast du mir erzählt?!“

Inge wollte das nicht gelten lassen. „Das ist doch was ganz anderes. Cassy kommt eben mehr nach ihrem Vater. Und außerdem …“

„Streitet euch nicht schon wieder“, schaltete sich jetzt Bärbel ein. „Ich versteh dich ja, Heiner, aber Cassy ist wirklich ein Spätzünder – warum auch immer. Allerdings muss sie irgendwas ja auch von mir geerbt haben. Ich hab so ein Gefühl, dass sie bald schon ihren großen Durchbruch haben wird. Auf den Moment wartest nicht nur du ungeduldig. Es haben mich auch schon einige von den Nachbarn angesprochen. Ich treffe mich am Montag Morgen mit Cassys Freund Leo und vielleicht gibt es dann sogar ein paar Neuigkeiten.“

Inge solidarisierte sich sofort mit ihrer Schwiegertochter. „Siehst du, Heiner, du musst nicht immer so drängeln. Und jetzt zieh dir endlich mal was an, wir wollen los. Bärbel macht das schon ganz richtig. Sie hat ja auch immer darauf Rücksicht genommen, dass Michael so ein Lieber ist und mit dem ganzen geilen Geficke nichts anzufangen weiß. Und deshalb ist sie genau die Richtige für meinen Kleinen.“

Dabei schaute sie meinen Vater streng an und schob seufzend ihre Titten wieder in den BH. An Bärbel gerichtet fuhr sie fort: „Schatz, das holen wir nach ... ohne den grummeligen Bär hier.“

Dann küsste sie nochmal meine Frau und richtete den Blick wieder auf Papa.

Mein Vater verdrehte die Augen und gab auf. Beim Rausgehen hörte man ihn noch murmeln: „Keine Eier der Junge. Als Mann eine einzige Enttäuschung.“

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