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Flashback
Damals war´s
An Anfang dieser Geschichte habe ich Besserung gelobt und werden daher nur erzählen, was passiert ist. Ihr wisst schon. Von dem ich nun berichte, das geschah noch 10 Jahre zuvor. Ich war also erst 16. Süße, unschuldige 16. Unerfahren und naiv war ich. Und so geschah, was mein Leben verändern sollte.
Ich war ich auf einem Schützenfest. Besser gesagt in Schloss Neuhaus. Das Gelände grenzt an das alte Landesgartenschau Gelände. Dort gibt es immer noch angelegte ruhige Plätze, die von den Schotterwegen nicht eingesehen werden können.
Es war schon spät. Es war Sonntag. Der Tag zwischen dem Samstag, bei dem alle über die Strenge schlagen und dem Montag, bei dem um 9 Uhr morgens das Schützenfrühstück mit Freibier angefangen wird. Also ist Sontag Nacht nicht viel los.
Ich sollte nicht im Dunkeln nach Haus kommen und nun dämmerte es schon.
Ich wollte heim und ging zu meinem Fahrrad. An Fahren war nicht zu denken. Dazu war ich viel zu betrunken. Also griff ich mir mein Rad und wollte zu Fuß eine Abkürzung durch das Landesgartenschaugelände nehmen.
Es war allgemein bekannt, dass es dort gefährlich war. Dort wurden in den Jahren zuvor immer wieder Frauen vergewaltig. Es war so bekannt, dass es Frauen gab, die genau deshalb dort langgingen.
Und es gab Männer, die genau wegen dieser Frauen, die dort absichtlich langgingen, dort warteten.
Ich nahm also diesen gefährlichen Weg. Allein.
Doch so allein war ich nicht. Aus einem Gebüsch konnte ich Geräusche hören.
War es Neugierde? Ich ging hin. Eine tiefe Stimme stöhnte. Schreie einer hohen Stimme verstummten als wenn eine Hand den Mund versperrt. Immer wieder konnte man es klatschen hören. Wie Schläge. Ich umrundete das Gebüsch und hörte einen Mann auf Englisch reden.
Und dann sah ich diesen Mann mit runtergelassenen Hosen, wie er auf einer jungen Frau liegt. Sie festhält. Ihre Kleidung liegt verstreut umher. Sie sieht mich und wird ruhig.
Er sieht mich nicht. Ich greife nach einem Ast vom Boden und schlage auf den Mann.
Ich war jung, betrunken und dieser Mann nicht.
Der Mann stand auf. In aller Ruhe zog er seine Hose hoch und schloss den Gürtel. Ging auf mich zu und schlug mich mit der Faust zu Boden. Jetzt hatte er 2 Mädchen.
Ich hatte Englisch in der Schule. Ich verstand was er wollte.
Bis dahin darf ich euch erzählen. Ich wisst schon. Wäre ich 18 gewesen, dann hätte ich euch gesagt, was er mit mir, mit uns gemacht hat. Aber das darf ich ja nicht. Er hat Dinge von mir verlangt, die ich gemacht habe. Erst aber war das andere Mädchen dran. Es wehrte sich nach Kräften. Doch der Kerl war stark und brutal. Als er mit ihr fertig war schlug er sie bis zur Ohnmacht.
Aus Angst habe ich es getan, was er wollte.
Ich war dran.
Ich flehte ich an. Ich sei noch Jungfrau. A vergin. A maiden. Please.
Doch meine Hoffnungen wurden nicht erfüllt.
Ich hörte auf zu existieren. Ließ es über mich ergehen. Regungslos lag ich da und ließ diesen Mann gewähren. Und er genoss meinen Körper. Ich sah, wie die Geräusch das andere Mädchen weckten.
Ich sah, wie sie sich ihrer Fesseln entledigte. Wie sie aufstand. Wie sie einen Stein vom Boden aufnahm. Näher kam. Sie kam näher und mein Peiniger kam auch.
Als ihr Schlag mit dem Stein diesen Mann traf, kam auch dieser Mann. Ich war Entjungfert und besamt.
Der Steinschlag war zwar ein Volltreffer. Doch lebte der Mann immer noch.
Ich wollte ihre Tat vollenden. Griff nach dem Stein. Holte zum Schlag aus. Zum letzten alles endscheidenden Schlag. Auge um Auge. Blut sollte hier fließen und nicht nur meins.
Doch das Mädchen griff mir in den Arm. "Nicht jetzt und nicht hier. Wir nehmen den mit.“ Sagte sie.
Zu ihr nach Hause. Ihre Eltern haben einen Biohof.
Der Mann wurde gefesselt und geknebelt. Er lag mit dem Rücken auf dem Lenkrad meines Fahrrades und mit dem Hintern auf dem Sattel. Es war nicht weit. Das Mädchen wollte zu Fuß nach Hause. Keine 10 Minuten. Und wir waren da.
Ihre Eltern haben den Rest übernommen.
Wir schauten zu, wie dieser Mann verschwand.
Requiescet in pace
Der Mann hat mit seinen Schmerzen seine Taten gesühnt und soll nun in Frieden ruhen.
Meine Eltern sagte ich, ich sei in eine Schlägerei geraten. Sie verstanden auch ohne große Worte. Vor ihnen brauchte ich mich nicht rechtfertigen. Sie hatten meine Entscheidung, nicht darüber reden zu wollen, respektiert.
Von dem Mädchen habe ich nie jemandem erzählt. Ihre Nummer ist aber in meinem Handy und wir telefonieren gelegentlich. Ihr Sohn ist heute 9 Jahre alt. Wir teilen uns das Geheimnis, wer sein Vater ist.
Ich denke, dieses Erlebnis ist der Schlüssel zu meiner verkorksten Seele.
Kein Mann konnte danach bei mir ernsthaft Punkten. Sex hat mir nie Erfüllung gebracht. 10 Jahre war es her. Doch der Stachel sitzt tief. Erst John hat mir gezeigt. Das es geht. Sex kann schön sein.
Doch mein inneres kann Sex nicht erlauben. Johns leichter Druck ist für mich notwendig um mich ficken zu lassen. Ohne Druck. Ohne das Gefühl keine Wahl zu haben erlaubt mein Geist dem Körper keinen Orgasmus. Ich fühle mich schuldig des Verrats an mir selbst.
Die Hurerei scheint der einzige Ausweg zu sein.
Dieser Engländer hat mich also zur Hure gemacht. Dieser Engländer wird ein Soldat in der Kaserne in Sennelager gewesen sein. Einer Kaserne, in der Britische Soldaten auf ihre Auslandseinsätze vorbereitet wurden.
Ein Soldat, wie es John auch einer war.
So oder So. Ein britischer Soldat hat mich zu einer Hure gemacht. Wann?
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