Wie reagiert Markus auf die Einladung

Überraschende Einladung - von Markus

Chapter 128 by petra1 petra1

Als Sonja mich einlud – zu einem privaten Abendessen bei ihr zu Hause, zusammen mit Lukas – war ich im ersten Moment überrascht.

Zu dritt? Bei ihr zu Hause?

Zuerst kam ein leichter Stich von Eifersucht. Der Gedanke, Sonja und Lukas zusammen in ihrer Wohnung zu sehen, als Paar, fühlte sich komisch an. Ich hatte sie schließlich lange als „mein Projekt“ gesehen. Aber schnell überwog etwas anderes.

Neugier. Und eine gewisse Genugtuung.

Sie traut sich. Sie lädt mich ein, obwohl sie jetzt mit Lukas zusammen ist. Das zeigt, dass sie keine Angst vor mir hat. Dass sie unsere neue, ehrliche Freundschaft wirklich will.

Ich lächelte innerlich. Das war ein großer Schritt für Sonja. Früher wäre sie viel zu vorsichtig gewesen, so etwas vorzuschlagen.

Ich (zu Sonja): „Gerne. Ich komme sehr gerne.“

Äußerlich blieb ich cool und freundlich. Aber innerlich war ich aufgeregt. Nicht sexuell – das war vorbei. Sondern weil ich spürte, dass sich unsere Beziehung auf eine neue Ebene bewegte. Von der alten Rivalität und Provokation hin zu etwas Reiferem.

Ich freute mich darauf, Lukas besser kennenzulernen. Nicht als Konkurrenten, sondern als den Mann, den Sonja gewählt hatte. Und ich war neugierig, wie die Dynamik zwischen uns dreien sein würde.

Gleichzeitig war da ein kleiner, stiller Stolz:

Ich habe sie herausgefordert. Und jetzt ist sie stark genug, mich als Freund in ihr neues Leben einzuladen.

Das fühlte sich gut an.

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