Hat Freundschaft mit Markus Einfluss auf Beziehung?

Lukas leidet und ich mit ihm

Chapter 127 by petra1 petra1

Lukas bekam natürlich mit, wie sich mein Verhältnis zu Markus massiv verändert hatte.

Wir arbeiteten jetzt viel enger zusammen – intensiv, vertrauensvoll, fast schon wie ein eingespieltes Team. Wir diskutierten hitzig, lachten zusammen, ergriffen gemeinsam Initiative. Das war für alle sichtbar.

Für Lukas war das eine riesige Herausforderung.

Er versuchte, es cool zu geben, lächelte, wenn wir darüber sprachen, sagte Dinge wie „Ich freue mich, dass ihr gut zusammenarbeitet“. Aber ich spürte seine Angst. Die Unsicherheit. Die stillen Fragen in seinem Blick.

Ich liebe ihn wirklich. Tief und ehrlich. Und genau deshalb tat es mir weh, ihn so zu sehen. Ich versicherte ihm immer wieder:

Ich: „Es ist nur gute Teamarbeit. Markus und ich ergänzen uns beruflich. Das hat nichts mit uns zu tun.“

Aber die Zusicherungen halfen nicht wirklich. Es tat einfach weh, ihm dabei zuzuschauen, wie er innerlich damit kämpfte. Ich hatte Angst, dass er zerbricht. Dass seine Unsicherheit irgendwann stärker wird als seine Liebe zu mir.

Ich war ratlos.

Oft sprach ich mit Lena darüber. Sie hörte zu, gab mir Ratschläge, versuchte mich zu beruhigen. Aber auch sie sah, wie sehr es Lukas belastete.

Eines Tages, bei einem Kaffee nach der Arbeit, sagte sie plötzlich:

Lena: „Ich glaube, ich habe ein Rezept.“

Ich schaute sie fragend an.

Lena: „Lukas muss Markus einfach besser kennenlernen. Lade Markus doch ein paar Mal zu dir nach Hause zum Nachtessen ein – zusammen mit Lukas. Nicht nur im Büro. Sondern privat. Damit er sieht, dass Markus kein Konkurrent ist.“

Ich dachte lange darüber nach.

Es war ein riskanter Vorschlag. Aber vielleicht genau das Richtige.

Ich wollte Lukas nicht verlieren. Und ich wollte auch die gute Zusammenarbeit mit Markus nicht aufgeben.

Vielleicht war das der Weg.

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Wie reagiert Markus auf die Einladung

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