Was denken die Männer?

Sonja verdreht uns den Kopf - von Markus

Chapter 18 by petra1 petra1

Wir saßen jetzt zu elft zusammen – immer noch niemand wollte nach Hause. Der große Konferenztisch war voller Snacks, Bierflaschen, Wein und Gläser. Die Stimmung war locker, fast schon gemütlich. Wir plauderten über den gewonnenen Auftrag, lachten über alte Geschichten und stießen immer wieder auf Sonja an.

Aber ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihr lassen.

Sonja saß nackt zwischen uns. Nur noch ihre schwarzen High Heels trug sie. Ihre langen Beine waren lässig übereinandergeschlagen, ihre vollen, festen Brüste bewegten sich leicht bei jedem Atemzug und jeder Geste. Jedes Mal, wenn sie aufstand, um sich etwas zu holen oder ein neues Glas zu nehmen, war es wie ein Schlag in die Magengrube. Ihr runder Arsch, die sportliche Figur, die glattrasierte Pussy – alles vollkommen offen zur Schau gestellt. Unglaublich.

Keiner von den Jungs traute sich richtig ran. Ab und zu kam ein dummer Spruch:

„Mach doch mal die Beine breit, Sonja.“

Oder: „Zeig uns richtig deine Titten, los.“

Sonja reagierte jedes Mal erstaunlich nüchtern. Sie lächelte leicht, manchmal sogar etwas herausfordernd, und machte meist nur eine kleine, lässige Bewegung – oder ignorierte es einfach. Es wirkte fast so, als würde sie es genießen. Dieses verdammte Weib saß da, als wäre es das Normalste der Welt, nackt vor elf Kollegen zu sein.

Lena und Lisa lachten am meisten. Sie bremsten die Männer gelegentlich, wenn ein Spruch zu derb wurde („Jetzt lasst sie mal in Ruhe“), aber man sah ihnen an, dass sie die Situation ziemlich lustig fanden. Sie feuerten die Stimmung eher an, als sie zu stoppen.

Ich hingegen hatte einen steinharten Schwanz in der Hose. Er pochte schon seit Minuten schmerzhaft. Meine Gedanken kreisten nur noch um eines:

Dieses Weib braucht mehr.

Sie hatte den großen Auftrag geholt. Sie hatte uns allen gezeigt, wie stark sie sein kann. Und jetzt saß sie hier – nackt, selbstbewusst, scheinbar unberührbar. Ich wollte sie brechen. Nicht grob, aber gründlich. Ich wollte sehen, wie diese bieder wirkende Buchhalterin richtig die Kontrolle verliert.

Sonja stand gerade wieder auf, um sich ein paar Chips zu holen. Ihr nackter Körper bewegte sich geschmeidig auf den hohen Absätzen. Ihr Arsch wackelte leicht. Mehrere Männer starrten offen hin.

Ich nahm einen großen Schluck Bier und dachte mir:

Der Abend ist noch lange nicht vorbei, Sonja.

Du wirst heute noch viel mehr zeigen.

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