Wie geht es weiter?

Und nun: kuscheln mit Doro

Chapter 26 by Filiusfiliae

Doro zog das Kissen von ihrem Gesicht, schaute entgeistert und beglückt Chris an, zog ihn an sich, küsste ihn, strahlte, sagte aber nichts, sondern schmiegte sich ganz dicht an ihn, gab ihm zu verstehen, dass er sie umarmen solle, was er auch tat. Es fühlte sich so gut an! So einen Sex hätte er gerne mit Emma gehabt, dachte Chris und fühlte sich gleich im nächsten Moment schofelig, weil er mit dem Gedanken Doro, die er eigentlich kaum kannte, so geringschätzte. Doro als Beziehungsfreundin? Irgendwie kam ihm dieser Gedanke nicht mehr so absurd vor wie vielleicht noch vor einer Stunde. Er wusste von Doro nicht wirklich irgendwas, hatte aber das Gefühl, dass sie beide nun irgendwie doch mehr verband als die Erfahrung gemeinsamen Geschlechtsverkehrs.

Dann dösten oder schliefen sogar ein wenig, und es war Doro, die ihn weckte und ihm mit traurigem Gesicht zuflüsterte: „Du musst jetzt gehen. Wenn Christiane uns hier erwischt, kündigt sie mir die Freundschaft und ich darf dich nie wiedersehen!“ Draußen zwitscherten schon die Vögel. Chris freute sich, dass es Doro offensichtlich wichtig war, ihn wiederzusehen. Er nahm sie in den Arm, küsste sie leidenschaftlich, fasste gierig zwischen ihre Schenkel, Doro löste sich von ihm, sagte mit Verzweiflung in der Stimme: „Ich habe auch Lust! Aber lass uns vernünftig sein!“ Als Antwort gab er ihr sein Handy, freudestrahlend tippte sie ihre Nummer ein, schickte sich selbst eine SMS, damit sie seine Nummer hatte, gab ihm das Handy mit einem Blick zurück, der Gier zu versprechen schien. Dann zogen beide die Klamotten, mit denen sie in diesen Raum gekommen waren an, und während Doro sich ins Bett legte, um noch etwas Schlaf zu finden, tat Chris dasselbe dann in seinem Zimmer.

Viel Schlaf war es nicht mehr, aber angesichts seiner Jugend und Adrenalinproduktion reichte es, dass Chris sich fit fühlte, als er aufwachte. Er rief Ramon an, der auch bereits wach war und nebenbei erwähnte, dass Gabriele gerade unter der Dusche stand. Warum Ramon nicht mit ihr unter der Dusche stand, wollte Chris nicht fragen. Sie verabredeten sich, um halb eins mittags aufzubrechen, um sich bei der „Schlachtparty“ zu betätigen. Chris war eindeutig auf den Geschmack gekommen.

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