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Chapter 26 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Christianes nächster Sex-Date-Vorschlag für Chris

Es war erst später Vormittag. Christiane sah ihren nun wieder angezogenen Bruder an und grinste anzüglich: „Du kannst schon wieder, oder?“, fragte sie ihn direkt. Seine Antwort bestand in einem eindeutigen Grinsen. Hätte jemand ihm vor einer Woche gesagt, dass er sich sieben Tage später locker mit seiner Schwester über sein Sexleben unterhalten würde, hätte er die Person für geistesgestört erklärt.

Christiane schien nachzudenken. „Was hältst du von einem Quickie?“, fragte sie ihn da unvermittelt.

„Mit dir?“, fragte er frech zurück, worauf seine Schwester mit gespielter Empörung „Nein, natürlich nicht!“ antwortete, wobei Chris aber den Eindruck hatte, dass Christianes Augen „Oh, ja, bitte – aber das dürfen wir leider nicht …“ sagten.

„Ich dachte da mehr an Linette. Du weißt, wer das ist?“

Ja, wusste er. Das mittlerweile volljährige Dorfflittchen. Wechselte öfter ihre Männer als ihre Höschen, lautete der gängige Spott. Unzufrieden mit ihr waren aber auch nur die, die sich Hoffnung auf eine Beziehung mit ihr machten. Linette war ein Freigeist, liebte ihre Freiheit und Ungebundenheit. War so früh wie möglich von zu Hause ausgezogen, hatte eine Ein-Zimmer-Wohnung hier im Dorf, und wovon sie lebte, wusste keiner recht. Zur Schule ging sie nicht mehr, einer regelmäßigen Arbeit schien sie aber auch nicht nachzugehen. Und zu betonen war, dass sie wohl das Dorfflittchen war, aber nicht die Dorfhure. Die Geschichte, wie sie jemanden, der ihr Geld geboten hatte, um mit ihr schlafen zu dürfen, öffentlich zur Sau gemacht hatte, machte immer noch die Runde. Dabei sah sie gut aus, als Nutte könnte sie richtig Umsatz machen, war eine weit verbreitete Meinung.

„Und sie hat nach mir gefragt?“, wollte er nun wissen.

„Wie so viele andere auch seit zwei Tagen“, grinste Christiane breit, „wenn du willst, rufe ich sie an und frage, ob es jetzt passt.“ Chris nickte, fragte sich erstaunt, wie viele und wer da wohl alles seine Schwester kontaktiert hatte, um mit ihm ins Bett zu gehen. Ja, er fühlte sich gebauchpinselt.

„Hi Linette, ich bin‘s, hast du Zeit? … Ja, genau deswegen … Na prima, dann kommt mein Brüderchen gleich zu dir rüber! Ciao – und viel Spaß euch beiden!“, hörte er Christiane telefonieren, die anschließend zu ihm sagte: „So, sie erwartet dich, kannst dich auf den Weg machen. Bis gleich dann. Mehr als ,rein – raus – tschüs‘ ist bei ihr ja nicht. Aber auch so eine Erfahrung kann positiv sein.“

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