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Chapter 2 by Fotzenglotz Fotzenglotz

Welche Mädels kommen in Frage?

Zwischen Theorie und Praxis

Theo starrte einen Moment lang ins Leere, während das Geplapper der anderen Schüler um sie herum zu einem fernen Rauschen verschwamm. Die Vorstellung von Nicole – oder gar die wilden Gedanken an Julia – ließen seinen Puls rasen. Doch bevor er antworten konnte, spürte er ein leichtes Drücken in der Magengegend: Das Ende der ersten Schulstunde war gekommen.

„Muss das jetzt sein?“, murmelte Theo genervt und griff nach seinem Rucksack.

„Was denn?“ fragte Charlotte und zwinkerte ihm schelmisch zu. Sie hatte bereits ihren Blick wieder auf die weggeschlendelte Julia gerichtet, die mit einer fast schon provzierenden Selbstverständlichkeit durch den Flur schritt.

„Das Thema Erfahrung... oder so“, entgegnete Theo, während er versuchte, seine leicht erröteten Wangen zu verbergen. „Und das hier.“ Er deutete auf die Uhr an seinem Handgelenk.

„Ach was, wir haben ja noch den Rest des Schultages vor uns!“, lachte Charlotte und warf ihm einen Trost spendenden Blick zu. „Lass dich doch davon nicht unterkriegen. Wir haben noch genug Zeit, um die Theorie in die Praxis umzusetzen...“

Theo nickte langsam. Er begann allmählich zu verstehen, was Charlotte mit ihrem direkten, fast schon herausfordernden Optimismus bezweckte. „Okay, ich denk drüber nach“, sagte er schließlich und sah sie dankbar an. Ihre Ehrlichkeit war manchmal hart, aber sie war die Einzige, die ihn wirklich herausforderte.

Die verbleibenden Stunden vergingen wie im Flug zwischen konzentrierter Arbeit und dem ständigen, flüchtigen Blick zur Tür, falls Julia Bauer einmal auf Toilette gehen sollte. Als schließlich der Gong zum Ende der letzen Schulstunde ertönte, strömten die Schüler voller Vorfreude aus den Klassenzimmern. Theo blieb noch einen Moment stehen, um seine Sachen zusammenzuräumen, während er versuchte, den Kopf wieder zu ordnen und die wilden Gedanken der letzten Stunden zu sortieren. Charlotte klopfte ihm aufmunzend auf die Schulter, bevor sie ihn mit einem wissenden Lächeln Richtung Ausgang begleitete.

Draußen am Schultor angekommen, entdeckten sie bereits eine vertraute Gestalt: Walter, Theos Vater, wartete schon ungeduldig.

„Hallo, Theo!“, rief Walter und winkte ihm zu. „Bereit für die Heimfahrt?“

Theo nickte und ging auf seinen Vater zu. „Hallo, Papa“, antwortete er. In diesem Moment trat auch Charlotte an seine Seite.

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„Hallo, Herr Schmidt!“, grüßte sie fröhlich und warf Walter ein herzliches Lächeln zu. „Darf ich heute bei euch mitfahren?“

Walter lächelte warm. „Natürlich, Charlotte! Es ist immer schön, dich dabeizuhaben. Steig hinten ein!"

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