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Chapter 14 by JantheSpider JantheSpider

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Kapitel 14a

Ein eisiger Schauer, der nichts mit der Kühle des Lofts zu tun hatte, lief über Lydias tätowierten Hals, als sie das unerbittliche Summen der Nadel so nah an ihrem Ohr hörte. Das Gesicht. Die Vorstellung, dass Elenas manische Kunst ihre Wangen, ihre Lippen und ihre Augenlider für immer zeichnen würde, löste eine tief sitzende, instinktive Panik in ihr aus. Das Gesicht war die letzte Bastion ihrer Identität, die letzte Grenze zwischen der High-Class-Muse „Mademoiselle Noir“ und der Frau, die im Supermarkt einkaufte oder Michael am Frühstückstisch gegenüberstellung.

Sie schluckte schwer. Das schwarze „E“ auf ihrer Zungenspitze brannte, als sie die Lippen öffnete. Sie traute sich nicht, Elena offen zu widersprechen – niemand widersprach Elenas manischer Schöpfungskraft –, aber sie nutzte die Macht, die sie als Muse über die Künstlerin hatte. Sie musste Elenas Gier auf andere Zonen lenken.

„Elena… warte“, hauchte Lydia, und ihre Stimme zitterte merklich, während die nackten Sehnen an ihrem Hals sich spannten. „Das Gesicht… das Gesicht ist die Verpackung. Wenn wir es jetzt schließen, verliere ich den Zugang zur High Society. Die Klienten… sie zahlen Vermögen für den Kontrast zwischen einer makellosen, eleganten Dame und dem verkommenen, gezeichneten Fleisch darunter. Lass uns… lass uns das Spiel der Verhüllung auf die Spitze treiben.“

Elena hielt inne. Die Tätowiermaschine summte aggressiv in ihrer Hand, nur Millimeter von Lydias Kieferknochen entfernt. Ihre raubtierhaften Augen verengten sich, als sie die Logik hinter Lydias Worten sezierte. „Das Spiel der Verhüllung? Was meinst du, meine Schlampe?“

### Die Vermessung der restlichen Haut

Lydia zitterte am ganzen Körper, als sie sich langsam auf der Acrylliege aufrichtete. Die elf Zentimeter hohen, schwarzen Lack-Stiefeletten klackten scharf gegen das Plexiglas. Ihre halterlosen Strümpfe in hellem Violett waren am Spitzenband noch feucht von Michaels unversiegendem Silikonöl. Sie nahm Elenas freie Hand und führte die kalten, farbbeschmierten Finger der Künstlerin wie eine Blinde über ihren eigenen Körper, um ihr zu zeigen, wo die Leinwand noch nackt und unberührt war.

„Guck hier“, flüsterte Lydia atemlos und führte Elenas Hand über ihren Unterbauch, direkt oberhalb der neon-pinken Dornenkette, die ihre Scham einrahmte. „Hier ist eine weiche, breite Fläche. Und hier…“ Sie zog Elenas Hand höher, legte sie direkt auf ihre monumentalen, schweren Brüste. „Die Seiten, die Unterseite… hier ist so viel Platz für deine Kunst. Wenn ich ein Abendkleid trage, ahnt niemand, was sich auf meiner Brust abzeichnet.“

Sie drehte sich um, setzte sich rittlings auf die Liege, sodass ihr tätowierter Hintern im violetten Nylon das Licht reflektierte, und bog den Rücken durch. „Der obere Rücken, Elena. Zwischen den Schulterblättern, hinauf zu den Schultern. Wir können das Hals-Kollier nach hinten erweitern, wie schwere Epauletten einer Uniform. Und die Arme… und die Unterschenkel…“

Elena starrte auf Lydias zitternden, prachtvollen Körper. Das manische Funkeln in ihren Augen kehrte zurück. Sie begriff die visuelle Macht dieses Vorschlags: Eine Frau, die von den Knöcheln bis zum Hals komplett in ein buntes, permanentes Kleid aus Tinte gehüllt war, während ihr Gesicht die unschuldige Maske der High Society blieb.

„Ein Ganzkörper-Anzug“, raunte Elena fasziniert, legte die Maschine kurz beiseite und strich mit beiden Händen über Lydias Brüste, hinterließ graue Kohlespuren auf der hellen Haut. „Ein brennender Panzer aus Lust und ****. Du hast recht, Lydia. Das Gesicht heben wir uns für das endgültige Finale auf.“

### Das Projekt der schweren Brust

Elena fackelte nicht lange. Die Entscheidung war gefallen, und die manische Energie musste sofort kanallisiert werden. Sie befahl Lydia, sich flach auf den Rücken zu legen. Ihre Beine blieben in den elf Zentimeter hohen Stiefeletten angewinkelt und weit geöffnet, die violetten Strümpfe spannten sich über ihre tätowierten Schenkel.

Um Lydias Körper während der brutalen Prozedur an den empfindlichsten Stellen in einem Zustand permanenter, schlüpfiger Erregung zu halten, griff Elena nach einer frischen Literflasche des unversiegenden Silikonöls. Sie goss den zähflüssigen, glänzenden Strom direkt über Lydias Venushügel und zwischen ihre Schamlippen. Das Öl flutete ihre Intimsphäre, floss in warmen Bächen an ihren Oberschenkeln hinab und tränkte das violette Spitzenband. Mit groben, nassen Bewegungen rieb Elena das Öl ein, drückte zwei Finger tief in Lydias feuchte Spalte, bis das unverkennbare, laute Schmatzen der Flüssigkeit die Luft erfüllte.

Dann setzte sie die Maschine an Lydias linker Brust an.

Der **** war von einer völlig neuen, raubenden Intensität. Die Haut auf den Brüsten ist hauchdünn und mit Nervenenden übersät. Als die Nadel sich in die Unterseite ihrer schweren Brust frass, schoss ein brennender Blitz direkt in Lydias Unterleib. Sie schrie gellend auf, warf den Kopf nach hinten, die elf Zentimeter hohen Absätze ihrer Stiefeletten hämmerten in einem wilden, verzweifelten Rhythmus gegen das Acrylglas der Liege. Klack-klack-klack! Das metallische Klingen der Absätze untermalte jeden Stich.

Stundenlang zeichnete Elena. Sie erweiterte das barocke Konzept. Um Lydias Brüste schlangen sich nun schwere, pechschwarze Akanthusblätter, die von den Brustwarzen – die Elena schmerzhaft frei ließ – wie Flammen nach außen weichten. Die Schattierungen wurden in einem tiefen, königlichen Ultramarinblau gestochen, während die Spitzen der Blätter in dem giftigen, im Schwarzlicht fluoreszierenden Neon-Orange leuchteten. Auf ihrem Unterbauch begann Elena, ein Muster aus filigranen, barocken Spitzenborten zu stechen, das sich perfekt an die neon-pinke Dornenkette ihrer Scham anschloss.

Der Kontrast war atemberaubend: Der schneidende, heiße **** an ihren Brüsten und dem Bauch vermischte sich mit der tiefen, pulsierenden Geilheit in ihrem Inneren, die durch das unversiegende Öl und das Nachbeben von Michaels brachialer Behandlung am Vorabend angefeuert wurde. Lydia verlor jegliches Zeitgefühl. Sie wimmerte, sie stöhnte, ihre Sprache verlor im Rausch der Endorphine jede Eleganz. „Ja… stich mich… mach meine Brüste bunt, du geile Sau!“, keuchte sie gegen die Decke des Ateliers.

### Die Enthüllung des Panzers

Nach einer unendlichen Sitzung, als der Morgen bereits grau durch die Loftsfenster brach, schaltete Elena die Maschine aus. Lydia war vollkommen erschöpft, ihr Körper von einer Schicht aus Schweiß, Tinte und glänzendem Silikonöl überzogen. Ihre Brüste waren geschwollen, gerötet, aber das Ergebnis im großen Spiegel war ein visueller Triumph.

Das barocke Kollier an ihrem Hals floss nun nahtlos nach unten, umschloss ihre schweren Brüste wie eine prunkvolle, bunte Rüstung aus Tinte und verlängerte sich über den Bauch bis tief in ihre Scham hinein. Sie war von vorne nun genauso eine Festung der Sünde wie von hinten. Nur ihr Gesicht war frei – eine makellose, bleiche Maske des Begehrens, die über diesem brennenden Meer aus Tinte thronte.

„Die nächste Vernissage wird eine Offenbarung, Lydia“, flüsterte Elena, während sie die frischen Wunden mit Vaseline abdeckte, die im Licht wie flüssiges Glas glänzte. „Wir werden dich in einem Kleid ausstellen, das nur dein Gesicht und deine Unterschenkel zeigt – bis die Männer dich ausziehen und vor diesem Panzer aus Farben und Tinte kapitulieren. Und Michael… Michael wird in der ersten Reihe sitzen und zusehen, wie seine Ehefrau endgültig im Kunstwerk ertrinkt.“

Lydia schloss die Augen und atmete schwer. Ihr Hintern pulsierte, ihre Brüste brannten, und zwischen ihren Beinen floss das unversiegende Öl. Sie hatte ihr Gesicht für den Moment gerettet – aber sie wusste, dass der Hunger der Leinwand unersättlich war. Die Transformation lief weiter, tiefer in die absolute Symmetrie des Schmutzes.

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