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Chapter 16 by SmartWriter SmartWriter

Wie verläuft der letzte Teil von Amalias Schwangerschaft?

Das Gewicht des ersten Pfeils

Es ist nun der neunte Monat. Mein Bauch ist inzwischen so prall und schwer, dass jede Bewegung eine Anstrengung ist. Das Gehen fällt mir schwer, und meine Knöchel sind oft geschwollen, aber Adam ist zufrieden. Er streicht oft über das gespannte Leder meines Bauches und spricht davon, dass bald der erste Krieger für seine Armee oder die erste Dienerin für sein Haus geboren wird.

Gestern war ich zum letzten Mal beim „Club des ersten Pfeils“. Rachel hat ihr Baby bereits bekommen – einen Jungen. Manuel ist stolz wie ein Pfau. Luise ist nun im sechsten Monat und, wie ich vermutet hatte, ordentlich rund geworden. Wir drei anderen saßen da und hörten Rachel zu, wie sie von der Geburt berichtete. Es klang schmerzhaft und blutig, aber hier im Quiver-Clan wird **** als Teil der göttlichen Bestimmung für uns Frauen angesehen.

Heute ist ein besonders heißer Tag. Ich trage nur ein weites, dünnes Leinenhemd, als Cynthia mich besucht. Sie wirkt reifer, aber in ihren Augen brennt immer noch ein kleiner Funke, den die Peitsche nicht ganz auslöschen konnte.

„Wie fühlt es sich an, Amalia?“, fragt sie und starrt fasziniert auf die Kindsbewegungen, die sich unter dem Stoff abzeichnen.

„Es ist ein ständiges Ziehen und Drücken. Manchmal habe ich das Gefühl, zu platzen“, antworte ich und setze mich vorsichtig auf die Veranda. „Aber Adam ist ungeduldig. Er will, dass ich ihm den ersten Pfeil endlich übergebe.“

Cynthia senkt die Stimme. „Ich habe gehört, dass Eliah schon Pläne für unser Haus macht. Er redet mit Vater darüber, wie groß der Anbau sein muss. Er erwartet mindestens zwölf **** von mir.“

Ich nehme ihre Hand. „Das ist unser Weg, Cynthia. Sobald das Baby da ist, wirst du sehen, dass sich alles nur noch darum dreht.“

In diesem Moment spüre ich einen stechenden **** in meinem unteren Rücken, der nach vorne in den Bauch ausstrahlt. Er ist anders als die Übungswehen der letzten Tage. Er ist tiefer, rhythmischer. Ich greife fest nach Cynthias Hand.

„Was ist los?“, fragt sie erschrocken.

„Ich glaube... der erste Pfeil macht sich bereit zum Abschuss“, presse ich hervor. Ein warmer Schwall Flüssigkeit läuft an meinen Beinen herab und benetzt die Dielen der Veranda. Meine Fruchtblase ist geplatzt.

Cynthia reagiert sofort. „Ich hole die Hebamme! Und Adam!“

Ich bleibe allein zurück, atme tief ein und weiß, dass in den nächsten Stunden mein Leben als Quiver-Frau die entscheidende Prüfung bestehen muss.

Wie verläuft die Geburt?

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