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Chapter 17
by
SmartWriter
Wie verläuft die Geburt?
Mein erstes Kind
Die Stunden ziehen sich wie eine Ewigkeit hin. Adam ist von der Weide zurückgekehrt, sein Gesicht ist eine Maske aus Stolz und nervöser Erwartung. Er hat das Schlafzimmer vorbereitet, so wie es die Tradition verlangt: Das Bett ist mit frischen Laken bezogen, und die hölzerne Geburtsstange ist am Kopfende befestigt.
Die Hebamme, eine ältere Frau namens Martha, die schon Dutzende Quiver-**** auf die Welt gebracht hat, trifft kurz nach Cynthia ein. Sie untersucht mich mit kühlen, erfahrenen Händen.
„Der Muttermund öffnet sich gut, Amalia. Dein Körper weiß, was er zu tun hat. Erinnere dich an die Stärke deiner Mutter“, sagt sie ruhig.
Die Wehen kommen nun alle fünf Minuten. Es ist ein überwältigender ****, der meinen ganzen Unterleib in einen Schraubstock spannt. Adam steht hinter mir, während ich auf der Bettkante sitze. Er hält meine Schultern fest, aber er tröstet mich nicht mit sanften Worten. In unserer Gemeinschaft wird von der Frau erwartet, dass sie den Geburtsschmerz als Sühne und heiliges Opfer annimmt.
„Sei stark, Weib“, flüstert er nur. „Bring mir meinen Erben.“
Gegen Mitternacht erreichen die Wehen ihren Höhepunkt. Ich liege auf dem Rücken, meine Beine weit aufgestellt, und greife nach den Lederriemen, die Adam an der Geburtsstange befestigt hat. Jede Welle von **** fühlt sich an, als würde mein Becken auseinanderbrechen. Ich schreie, ein rauer, animalischer Laut, der durch das ganze Haus hallt.
„Nicht schreien, Amalia! Spar die Kraft für das Pressen!“, mahnt Martha streng.
Cynthia steht am Fußende und wischt mir mit einem kühlen Tuch den Schweiß von der Stirn. Ich sehe die Angst in ihren Augen – sie sieht heute ihre eigene Zukunft.
„Jetzt!“, ruft Martha. „Pressen, Amalia! Mit aller Kraft!“
Ich bäume mich auf, meine Muskeln zittern unter der enormen Anspannung. Ich presse, bis mir schwarz vor Augen wird. Ich spüre, wie der Kopf des Kindes den Geburtskanal dehnt, ein brennender, schneidender ****.
„Ich kann nicht mehr!“, keuche ich.
„Du musst!“, donnert Adams Stimme hinter mir. „Vollende den Plan Gottes!“
Mit einem letzten, verzweifelten Kraftakt schiebe ich das Kind hinaus. Es ist ein Gefühl der totalen Entleerung, gefolgt von einer plötzlichen, ohrenbetäubenden Stille. Dann, nach einem kurzen Moment des Bangens, ertönt ein kräftiger, schriller Schrei.
Martha fängt das kleine, blutige Bündel auf. Sie knotet die Nabelschnur ab und reinigt das Kind grob, bevor sie es Adam reicht. Er nimmt es entgegen, als wäre es eine Trophäe. Er tritt ans Fenster, wo das erste Licht des Morgens dämmert, und hält das Kind hoch.
„Es ist ein Sohn!“, verkündet er mit triumphierender Stimme. „Ein Stammhalter. Sein Name wird Aaron sein.“
Erst dann bringt er den kleinen Jungen zu mir und legt ihn mir auf die nackte Brust. Er ist warm und schwer, und trotz der Erschöpfung und der Schmerzen der letzten Stunden spüre ich einen tiefen Instinkt in mir erwachen.
Martha versorgt mich weiter, während Adam bereits nach draußen geht, um seinem Vater und den Nachbarn die Nachricht zu überbringen. Er ist nun ein echter Patriarch, der Vater eines Sohnes.
Wie geht es mit dem Köcher weiter?
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Quiverfull
Die Bewegung
Die älteste Tochter einer Quiverfull- soll endlich auch ihre Rolle als Frau im Rahmen dieser Gesellschaft eingehen
Updated on May 9, 2026
by SmartWriter
Created on Mar 22, 2026
by SmartWriter
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