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Chapter 5 by Rotstiftakrobat Rotstiftakrobat

Was passiert auf der Party?

, Tanzen und mehr

Unten angekommen, trifft mich eine Wand aus Lärm und buntem Trubel. Bunte Lichter flackern über den Pool, ihre Reflexe tanzen auf der Wasseroberfläche. Es ist laut. Abwechselnd dröhnen Rapmusik und Techno-Bässe aus riesigen Boxen, so dass der Boden vibriert. Es sind viele, viele Menschen hier, einige Frauen, aber deutlich mehr Männer. Als Prince die Glastür nach draußen öffnet, richten sich sofort einige Blicke auf uns, und besonders ich werde von Kopf bis Fuß gemustert.

Prince legt seine Hand auf meinen nackten Rücken. Seine warme, große und starke Hand löst das Gefühl eines elektrischen Schocks in mir aus. Ein Schauer, der von meinem Rückenmark direkt in meine Glieder zieht, durchfährt meinen ganzen Körper und meine Nippel richten sich unter dem dünnen Stoff des Bikini-Oberteils hart auf. Dieses Gefühl hatte ich so noch nie.

Er führt mich zur Bar am Rande des Pools, und dort treffen wir auf die anderen drei Männer aus unserem Zimmer. Sie mustern mich von Kopf bis Fuß und grinsen breit. Ich scheine auch ihnen zu gefallen. Prince stellt mich ihnen als seine neue Zimmergenossin vor. Einer der Männer fragt grinsend: „Das Bett mit dem geschlossenen Vorhang?“ und Prince nickt nur. Wir **** zusammen Cocktails und Shots, und sie erzählen mir, dass sie alle Australier sind und alle paar Monate für ein paar Wochen auf Reisen gehen, um dem Alltag zu entfliehen.

Schnell bemerke ich die Wirkung des vielen Alkohols. Wir quatschen, die Hemmungen fallen und die Themen werden nunja, schmutziger und spezieller. Die Männer erzählen wild von ihren Hostel-Erfahrungen und One-Night-Stands, und ich, angetrieben von den Shots, erzähle von meinem Ex-Freund und unserem eher langweiligen Blümchensex. Es ist lustig, die Stimmung ist locker, die Shots fließen und ich muss ehrlich sagen, mich interessiert auch, was in anderen Betten so passiert. Irgendwann beginnt auch Prince zu erzählen. Er berichtet von dunkelhäutigen Frauen in den USA, mit riesigen Hintern, und dass er auf Frauen mit schönem, durchtrainierten Hintern stehe. Er schaut dabei intensiv auf meinen Po, was ich in dem Moment aber gar nicht mitbekomme. Er erzählt, dass die Frauen in seiner Hood echte Freaks im Bett seien und er Anal besonders mag. Bei seinen Worten geht ein Raunen durch die Gruppe. Danach herrscht kurz eine betretene Stille.

Wir **** weiter, machen Späße und lachen viel, und die anfängliche Verlegenheit ist wie weggeblasen. Irgendwann gehen wir tanzen. Die Tanzfläche direkt neben dem Pool ist voll, und in meinen Augen wird hier sehr lasziv getanzt. Das kenne ich so nicht. In Norddeutschland gilt der Spruch: „Wer tanzt, ist zu arm zum Saufen“, und so tanzen wir Mädels meistens allein oder gar nicht. Ich versuche mich anzupassen und bewege meine Hüften im Rhythmus der Musik. Hier zahlt sich die frühere Sportakrobatik definitiv aus.

Plötzlich spüre ich zwei große, starke Hände an meinen Hüften. Mit sanftem, aber bestimmtem Druck werde ich nach hinten gezogen. Ich schaue über meine Schulter zurück und Prince lächelt mich mit seinen strahlend weißen Zähnen an. Er zieht mich eng an seinen Schritt und reibt ihn an meinem Hintern. Ich stehe da wie ein Reh im Scheinwerferlicht und bewege mich keinen Millimeter. Prince beugt sich zu mir herunter und flüstert mir ins Ohr: „Tanze einfach weiter, Kleine.“ Mein Körper übernimmt die Kontrolle und bewegt sich im Autopilot weiter. Nach einiger Zeit spüre ich etwas Dickes, Festes an meinem Po und unteren Rücken, und ich kann nur erahnen, was das ist. Ein Blitz mit Bildern aus dem Hostelzimmer und dem dicken Umriss in Prince's Badehorts schießt in meinen Kopf. Er fühlt sich wirklich riesig an.

Nach einigen Minuten beugt sich Prince wieder nach vorne und flüstert heiß in mein Ohr: „Bist du auch ein Freak?“ Ich schüttele instinktiv den Kopf. Prince lacht nur, ein tiefes, vibrierendes Lachen. Er legt seine Hände in den Bund meiner Jeans-Shorts und zieht diese ein kleines Stück nach unten. Dann zieht er die dünnen Schnüre meines String-Bikinis hinauf, sodass diese auf meinen Hüftknochen sitzen und das winzige Dreieck des Strings über meinem Po aus der Shorts blitzt und für jeden sichtbar ist. Normalerweise würde ich jetzt alles sofort wieder zurechtrücken, ihn böse anschauen und gehen, aber mein alkoholvernebelter Geist kann und will das irgendwie nicht.

Die Musik wechselt, ein tiefer, treibender Techno-Beat übernimmt das Kommando und packt die Menge an der Tanzfläche. Wir tanzen noch eine Weile, seine Hände sind eine feste, besitzergreifende Macht an meinen Hüften, sein Körper ein heißes Pulsieren an meinem Rücken. Der Himmel über uns ist ein tiefes, samtenes Schwarz, durchsetzt mit einer unglaublichen Menge von Sternen, die hier in Australien so viel heller und näher zu sein scheinen als zu Hause. Die Luft ist kühl und feucht, trägt den Duft von Chlor und süßlichem Parfüm. Die Party um uns herum ist ein bunter Wirbel aus tanzenden Körpern und flackernden Lichtern, die vom Wasser des Pools reflektiert werden und an den Wänden zittern.

Irgendwann bewegt sich die Traube von Menschen wie ein Organismus in Richtung Pool. Einige Männer reißen ihre Oberteile vom Körper, enthüllen starke Brust- und Bauchmuskeln, und springen mit lauten Jauchzern ins kühle Nass, wo sie große Spritzer verursachen und die anderen zum Mitmachen anfeuern. Prince bleibt hinter mir stehen, seine Bewegung hört auf, aber sein Blick liegt wie ein Gewicht auf mir. Ich spüre wieder seine Hände in meinem Hosenbund, seine Finger greifen fester zu. Er zieht ein kleines Stück, dann gleitet eine Hand nach vorne. Mit schnellen, geübten Fingern öffnet er den Knopf meiner Jeans-Shorts und zieht den Reißverschluss langsam, zentimeter für Zentimeter, hinunter. Das leise Zischen des Metalls ist in diesem Moment lauter als die Musik.

Ich reiße mich mit erschrocken los und drehe mich zu ihm um. Meine Augen funkeln ihn wütend an. „Hey, was soll das, Prince?“, zische ich, meine Stimme ein Mix aus Empörung und dem Zittern der Erregung. Er lächelt nur, ein selbstgefälliges, wissendes Grinsen. „So sauer bist du richtig süß!“, sagt er und lacht leise. Ich stampfe mit dem rechten Fuß auf den nassen Boden, eine kindische Geste, aber die einzige, auf die mein überfordertes Gehirn kommt. „Ich bin nicht einer deiner Freaks!“, gestikuliere ich wild mit den Händen, fast schon theatralisch. Er nickt langsam, als würde er eine interessante Tatsache zur Kenntnis nehmen, und spricht mehr zu sich selbst als zu mir: „Das werden wir noch sehen.“ Dann richtet er seinen Blick wieder auf mich, seine Augen dunkel und intensiv. „Aber du willst doch in den Pool? Wozu sonst der Bikini?“

Bevor ich auch nur antworten oder reagieren kann, spüre ich eine feste Hand auf meiner Brust. Er schubst mich. Ich verliere das Gleichgewicht, falle rückwärts, und für einen Herzschlag lang schwebt die Welt um mich herum. Dann schlägt das kalte Wasser mit einem lauten Platscher um mich. Ich tauche ab, die Stille unter der Wasseroberfläche ist ein Schock, ein friedlicher Moment der Überraschung. Ich stoße mich vom Boden ab und schnelle wieder nach oben, blinzle und strecke mir das Wasser aus den Augen. Meine dunkelblonden Haare sind nass und kleben wie Algen an meinem Gesicht und Nacken. Ich streife sie mit einer Hand aus der Stirn und atme tief durch.

Prince steht direkt vor mir im Wasser, das ihm bis zur Brust reicht, und lacht laut und herzlich. Sein Lachen schallt über den Pool und reißt alle Blicke auf uns. Für einen Moment bin ich das Zentrum der Aufmerksamkeit, die erste Frau im Pool, die nasse, betrunkene Deutsche, die gerade in den Pool geschubst wurde. Und dann, aus einem Impuls heraus, den ich nicht verstehe, muss ich auch laut lachen. Es ist eine befreiende, verrückte Lachsalve, die die ganze Wut und die Verwirrung des Abends in einem einzigen Moment wegschwemmt. Die Party um uns herum lacht mit, die Musik dröhnt weiter, und für diesen einen Moment fühle ich mich nicht mehr ganz so schüchtern oder zurückhaltend, sondern lebendig. Der **** hilft natürlich dabei.

Sein Lachen hallt über das Wasser und mischt sich mit dem dröhnenden Beat der Musik. Für einen Moment denke ich, die Situation sei jetzt gerettet, dass wir einfach nur zwei Betrunkene sind, die im Pool herumalbern. Doch dann verändert sich Princes Lachen. Es wird tiefer, verschwörerischer, und seine Augen blitzen auf eine Weise, die mir einen kalten Schauer über den Rücken jagt, obwohl das Wasser warm ist. „Du lachst also, hm?“, sagt er und seine Stimme ist ein leises, gefährliches Raunen. „Mal sehen, wie lange du noch lachen kannst.“

Bevor ich reagieren kann, stürzt er sich auf mich. Seine Finger finden meine Rippen, eine Stelle, die ich selbst kaum berührt habe, und er beginnt zu kitzeln. Ein unkontrollierbarer Schrei entweicht mir, ein Mix aus Lachen und Panik. Ich zappele wild, meine Beine treten im Wasser, erzeugen Spritzer, die im Licht der Party wie Diamanten funkeln. „Prince, hör auf!“, keuch ich zwischen Lachanfällen, aber er hält mich fest. Eine seiner kräftigen Arme schlingt sich um meine Taille, zieht sie an sich, während seine andere Hand unerbittlich an meiner Seite werkelt. Ich bin gefangen, eine hilflose, lachende Marionette in seinen Armen.

Dann, ohne Vorwarnung, verlagert er seinen Druck. Sein Arm um meiner Taille wird zu einer eisernen Schlinge, und er drückt mich nach unten. Die Welt wird blau und still, nur das dumpfe Pochen der Musik dringt noch durch die Wasserschicht. Luftblasen entweichen meinem Mund, steigen wie kleine Perlen zur Oberfläche. Panik, kalt und scharf, durchfährt mich. Ich wehre mich, schlage mit den Händen gegen seine Brust, aber es ist, als würde ich gegen Fels schlagen. Seine Kraft ist überwältigend. Gerade als ich denke, meine Lunge würde platzen, zieht er mich wieder nach oben.

Ich tauche auf, ringe nach Luft, das Wasser läuft mir in Strömen aus dem Gesicht. Er lacht, ein lautes, triumphierendes Lachen, während ich huste und keuche. „Du Arschloch!“, presse ich hervor, meine Stimme heiser und wütend. Die Worte fühlen sich fremd in meinem Mund an, so direkt, so un-Jette-like. Es ist ein kleiner Sieg, aber er fühlt sich gut an. Ich versuch , ihn zu fassen, seine Haut unter Wasser zu greifen, aber meine Hände gleiten ab. Er ist zu groß, zu stark. Ich bin wie ein Vogel, der gegen einen Felsen flattert.

Sein Lachen verstummt plötzlich. Sein Gesicht wird ernst, fast bedrohlich. „Was hast du gerade gesagt?“, fragt er leise. Doch anstatt auf eine Antwort zu warten, döppt er mich erneut. Ein sanfter, aber bestimmter Klaps auf meine Wange, der mich mehr stutzig macht als er schmerzt. Dann zieht er mich wieder in seine Umarmung, diesmal enger als zuvor. Meine Brüste pressen sich gegen seine harte Brust, mein Bauch mit dem Sixpack an seinen. Ich kann das Pochen seines Herzens durch die Wasserschicht hindurch spüren, ein schneller, kräftiger Rhythmus, der meinen eigenen zu übertreffen scheint. Seine Hände wandern wieder zu meinen Rippen.

„Lass das, das ist gemein“, sage ich und versuche, einen Schmoll-Blick aufzusetzen, der wahrscheinlich eher wie der eines ertrinkenden Kätzchens aussieht. Mein Herz hämmert gegen meine Rippen, ein wilder Trommelwirbel aus Angst und etwas anderem, etwas, das ich nicht benennen will.

„Wie süß du doch bist“, sagt er, sein Atem warm an meinem Ohr. Und dann passiert es wieder. Seine Hände, die gerade noch an meinen Seiten waren, wandern mit einer beunruhigenden Leichtigkeit nach unten. Seine Finger greifen den Bund meiner nassen Jeans-Shorts. Ich erstarre. Mein Verstand schreit „Nein!“, mein Körper aber ist gelähmt, unfähig sich zu bewegen. Es ist, als würde ich aus der Ferne zusehen, wie ein Fremder mir die Kleidung vom Leib reißt. Mit einer fließenden Bewegung zieht er die Shorts über meine Hüften. Dann, zu meiner Überraschung, hebt er mich mit einer einzigen, mühelosen Bewegung aus dem Wasser, als wäre ich so leicht wie eine Feder. Die Shorts gleitet meine Beine hinab und fallen ins Wasser. Er fängt sie auf, wirbelt sie herum und schleudert sie mit einem perfekt gezielten Wurf aus dem Pool. Ein paar Männer am Rand jubeln und fangen das nasse Kleidungsstück auf.

Er setzt mich wieder ins Wasser, nackt bis auf den winzigen türkisenen Bikini. Die kühle Luft auf meiner nun freien Haut ist ein Schock. Irritation durchflutet mich, ein Gefühl, das sich selbst durch den Alkoholschleier durchsetzt. Meine Shorts sind weg. Ich bin fast nackt in einem Pool voller Fremder. Und Prince hat das getan. Ein Teil von mir ist empört, gedemütigt. Aber ein anderer, viel kleinerer Teil, den ich nicht zugeben will, fühlt sich... gesehen. Begehrt.

Er zieht mich hinter sich her, weg vom Trubel in der Mitte des Pools, in eine dunklere, abgeschiedenere Ecke, wo das Wasser ruhiger ist. Er positioniert sich hinter mir, seine Brust an meinem Rücken, seine Beine neben meinen. Dann beginnt er, sich an mir zu reiben. Langsam zuerst, dann rhythmisch im Takt der Musik. Und dann spüre ich es. Das riesige Ding in seinen Badeshorts, das ich zuvor nur erahnt hatte, ist jetzt härter als Stahl und drückt fest gegen meinen Po. Es ist ein Gefühl, so unmittelbar und überwältigend, dass mir der Atem stockt. Es ist fremd, beängstigend, aber auch... faszinierend. Eine Welle von Hitze, die nichts mit dem Wasser oder der australischen Nacht zu tun hat, breitet sich in meinem Unterleib aus.

Er beugt sich zu mir herunter, seine Lippen streifen mein Ohr. „Spürst du was du mit mir machst, Kleine? Du bist unfassbar hot!“, flüstert er, seine Stimme rau vor Verlangen.

Meine Wangen beginnen zu brennen, eine Hitze, die ich bis in die Spitzen meiner Ohren spüre. Ich nicke, eine winzige, kaum wahrnehmbare Geste. „Was soll ich auch sagen?“ Ich bin eine 18-jährige Fußballerin aus Norddeutschland, die noch nie etwas Ähnliches erlebt hat. Mein gesamtes bisheriges Leben besteht aus Training, Schule und einem langweiligen Ex-Freund. Das hier ist eine andere Welt, eine andere Dimension der Sinnlichkeit.

Wir bleiben so, Minuten, die sich wie eine Ewigkeit anfühlen. Die Musik ist nur noch ein ferner Rhythmus, die Party eine verschwommene Kulisse. Es gibt nur noch mich und ihn in dieser kleinen, nassen Welt. Und dann, aus einem Instinkt heraus, den ich nicht versteh , beginnt ich, mich zurückzulehnen. Ich reibe meinen großen, runden Po, den „Hammer“, wie meine Mitspielerinnen ihn nennen, aktiv an seinem riesigen Teil. Immer wieder, langsam und dann schneller. Es ist eine unbewusste Bewegung, ein Reiz-Reaktions-Spiel, das ich nicht kontrollieren kann. In meinem Bauch kribbelt es, ein süßes, aufregendes Flattern. „Oh Gott, was mache ich hier?!“, schreit es in meinem Kopf, in den die Stimmen meiner Mutter, meines Vaters, meiner ganzen Erziehung. Aber es fühlt sich einfach zu gut an, um aufzuhören.

Irgendwann löst er sich von mir. Die plötzliche Kühle an meinem Rücken ist ein Schock. Er richtet sich auf, das Wasser perlt von seinem tätowierten Oberkörper. „Komm“, sagt er und seine Stimme ist wieder bestimmt, selbstbewusst. Er steigt aus dem Pool, klettert die Leiter hinauf. Das nasse weiße Tanktop klebt an seinem dunklen, muskulösen Körper, betont jede einzelne Kontur seiner Brust und seines Rückens. Die Tattoos wirken in dem nassen Licht fast lebendig. Für einen Moment bleibt er oben stehen, eine Silhouette gegen die bunten Lichter der Party.

Nun bin ich dran. Die Zeit scheint kurz still zu stehen, als ich die Leiter hinauf aus dem Pool steige. Jeder Blick, jeder Augenblick der Aufmerksamkeit, den ich heute Abend gespürt habe, konzentriert sich jetzt auf diesen einen Moment.

Meine Hände greifen nach den kalten Metallstufen der Leiter. Jeder Schritt ist eine Anstrengung, meiner Muskeln. Sie sind von dem langen Tanzen und dem Kämpfen im Wasser müde. Ich spüre, wie sich mein Körper bewegt, wie sich die Muskeln in meinem Oberschenkeln und meinem Gesäß anspannen, während ich mich nach oben schiebe. Und ich weiß, dass jeder einzelne Blick auf mir klebt. Auf dem nur von einem winzigen türkisenen String bedeckten, nassen Po. Der Gedanke ist so peinlich, dass ich am liebsten wieder ins Wasser springen würde, aber gleichzeitig fühlt sie sich auch... stark an. Ich werde begehrt. Ein Gefühl, das ich noch nie so gekannt habe.

Oben angekommen, stehe ich nur einen Moment lang zögerlich da, das Wasser tropft von mir und bildet eine kleine Pfütze auf dem nassen Beton. Prince ist sofort bei mir, seine Hand landet wieder auf meinem nackten Rücken. Diesmal ist der Schock des Berührens nicht mehr so stark, sondern eher eine vertraute, elektrische Bestätigung. Er zieht mich nicht, er führt nich. Er bahnt sich einen Weg durch die Menge, und die Menschen weichen zurück, als wüssten sie instinktiv, dass hier etwas Besonderes passiert. Ich spüre die Blicke auf meinem Körper, die bewundernden, die gierigen, die neugierigen Blicke, und zum ersten Mal an diesem Abend weicht die Scham einem seltsamen Stolz. Ich gehe neben diesem mächtigen, dunkelhäutigen Mann, und ich gehöre zu ihm, wenn auch nur für diese Nacht.

Wir zwängen uns zurück auf die Tanzfläche. Die Musik hat sich wieder geändert, ein langsamerer, sinnlicherer Rhythmus. Prince dreht sich zu mir, seine Händen finden meine Hüften, und diesmal gibt es kein Zögern. Ich schließe die Augen, lasse den Bass durch meinen Körper pulsieren und bewege mich mit ihm. Es ist kein Tanzen mehr, wie ich es kannte. Es ist eine langsame, suggestive Vereinigung zur Musik. Seine Hände gleiten über meinen Rücken, streichen über die Haut über meinen Sixpack, wandern nach unten und legen sich fest auf meinen Po. Er zieht mich an sich, und ich spüre seine Härte erneut, wieder durch den dünnen Stoff meines Bikinis und seine nasse Badehose hindurch. Ich reibe mich an ihm, schenke ihm das gleiche Kribbeln, das sich in meinem Bauch ausbreitet, das ich nicht mehr ignorieren kann oder will. Die Welt um mich herum verschwimmt zu Farben und Geräuschen. Es gibt nur noch seine Hände auf meiner Haut, seinen Atem an meinem Hals, den Rhythmus unserer Körper.

Wir tanzen die ganze Nacht. Die Stunden verschwimmen, die Cocktails und Shots werden zu einem flüssigen Teil von mir, hemmungslos und frei. Ich lache, ich tanze, ich bin jemand anderes. Jemand, der nicht schüchtern ist. Jemand, der lebt. Irgendwann wird die Musik leiser, die Lichter heller. Die Party neigt sich dem Ende zu. Die Menge lichtet sich, müde, aber glückliche Gesichter ziehen vorbei.

Prince nimmt meine Hand. Seine Hand ist groß und warm und umschließt ihre kleine, zitternde Hand mit einer selbstverständlichen Besitzergreifung. „Komm, Kleine“, sagt er, seine Stimme ist rau von der Nacht. „Zeit für‘s Bett.“ Die drei Australier tauchen neben ihnen auf, grinsen breit und klatschen Prince auf die Schulter. Wir bilden eine kleine, laute Gruppe, die sich durch die leeren Gänge des Hostels schiebt. Ich gehe in der Mitte, gefangen zwischen Prince‘s starker Präsenz und den kumpelhaften, aber immer noch musternden Blicken der anderen Männer. Mein Herz schlägt nicht mehr vor Aufregung, sondern vor einer müden, erwartungsvollen Anspannung. Ich weiß nicht, was in Zimmer 114 auf mich wartet, aber ich weiß, dass ich nicht mehr die Jette von gestern bin. Die Tür schließt sich hinter uns, und die Stille des Zimmers ist lauter als jede Musik, die ich diese Nacht gehört habe.

Was passiert im Zimmer?

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